Antwortbrief des Kollegen Rose (Abteilung 1. Vorsitzender der IG Metall)

Lieber Kollege Gester,

vielen Dank für Deine an Klaus Zwickel gerichtete E-Mail, in der Du Dich gemeinsam mit Deinen Kolleginnen und Kollegen mit der Position von Klaus Zwickel, – wie sie im Spiegel, Ausgabe 42/2001 widergegeben wurde -, auseinander setzt. Da Klaus Zwickel sich auf einem längeren Auslandsaufenthalt befindet, hat er mich gebeten, Euch in seinem Auftrag zu antworten.

Ihr werdet sicher nicht erwartet haben, dass sich Klaus Zwickel mit Eurer Argumentationslinie im Detail auseinandersetzt. Deshalb aus meiner Sicht nur so viel dazu: Man kann die Welt durch Eure Brille sehen, ist dazu allerdings nicht verpflichtet.

Der Vorstand der IG Metall hat sich bisher zwei Mal zu den schrecklichen Vorgängen des 11. Septembers bzw. dem Konflikt in Afghanistan geäußert. Zu Eurer Information überlasse ich Euch jeweils beide Erklärungen im Wortlaut. (s. Anhang)
Aus diesen Erklärungen geht hervor, dass der Vorstand der IG Metall sehr wohl in der Lage ist, sich differenziert mit den Herausforderungen des globalen Terrorismus auseinander zu setzen .

Wenn Ihr diese Position auch nicht in jeder Einzelheit teilt, so bitte ich Euch doch wenigstens zu akzeptieren, dass es sich hierbei um die Erklärungen eines demokratisch legitimierten Organs der IG Metall handelt.

Ich wäre Dir dankbar, wenn Du diese Mail an Deine Kolleginnen und Kollegen weiterleiten würdest.

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang Rose
Abt. 1. Vorsitzender