Argentinien

Gaby auf Podium
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Lange Jahre im Zentrum der Solidarität stand die Aufklärung der Verantwortlichen des Mordes an den „Verschwundenen“ bei der Daimler-Benz in Argentinien.

Unterstützung eines Prozesses gegen ihren Vorsitzenden Rodruigez

Gemeinsames Flugblatt der VKL des DC-Werkes in Berlin-Marienfelde und des AKI

„Für Daimler-Chrysler ist der Fall erledigt“

IMB suspendiert seinen Vizepräsidenten Rodríguez

16. Mai 2003
Der Internationale Metallgewerkschaftsbund (IMB) hat den Vorsitzenden der argentinischen Metallgewerkschaft SMATA, José Rodríguez, von seiner Funktion als IMB-Vizepräsident entbunden. Rodríguez wird vorgeworfen, in den siebziger Jahren mit der Militärdiktatur in Argentinien zusammengearbeitet zu haben. Dabei geht es u.a. um 15 Betriebsräte eines Daimler-Werkes, die 1977 verschleppt und ermordet worden sein sollen. Der Vorsitzende der argentinischen Metallgewerkschaft hat alle gegen ihn erhobenen Vorwürfe zurückgewiesen. Er sei zu keinem Zeitpunkt in Aktivitäten verstrickt gewesen, die zur Verschleppung oder gar Ermordung von Gewerkschaftern geführt hätten. Weiterlesen

31. März bis 16. Juni 2005 “Im Schatten des Sterns“

Geschichte(n) des Daimler-Konzerns von Marienfelde bis Argentinien

Vor 2 Jahren haben KollegInnen des DAIMLER CHRYSLER-Werk in Marienfelde eine Ausstellung erarbeitet, die die Entwicklung des Konzerns aus Sicht der Beschäftigten darstellt. Wir haben sie für die Galerie erweitert und aktualisiert. Schwerpunkte der Dokumentation sind die ZwangsarbeiterInnen, die während des Faschismus für den Konzern schuften mussten, der antifaschistische betriebliche Widerstand im Werk, die Verstrickung des Autokonzerns in die “Wäsche“ von Nazigeldern nach dem 2.Weltkrieg sowie die Unterdrückung und das “Verschwindenlassen“ von Betriebsräten bei Mercedes Argentinien in Zusammenarbeit mit der Militärdiktatur. Mehr erfahren

US-Klage gegen Daimler Chrysler verletzt die nationale Sicherheit Deutschland

Buenos Aires, Oktober 2004. Die in den USA eingereichte Klage gegen DaimlerChrysler wegen Menschenrechtsverletzung soll die deutsche Sicherheit und die Hoheitsrechte verletzen. Mit diesem Argument weigert sich das Stuttgarter Unternehmen, die Klageschrift entgegen zu nehmen und rief das Oberlandesgericht in Karlsruhe an, um die angeordnete Zustellung aussetzen zu lassen. Weiterlesen

Pressemitteilung der deutschen Sektion von amnesti international

Pressemitteilung der deutschen Sektion von amnesty international
zur Hauptversammlung von DaimlerChrysler am 7. April 2004

Verantwortung von DaimlerChrysler für „verschwundene“ Mitarbeiter in Argentinien bleibt bestehen

Die DaimlerChrysler AG steht weiter in der Pflicht, die Vorkommnisse um die während der argentinischen Militärdiktatur verschwundenen Betriebsangehörigen von Mercedes-Benz Argentina (MBA) aufzuklären und geeignete Konsequenzen zu ziehen. Das erklärte amnesty international Deutschland anlässlich der heutigen Hauptversammlung des Unternehmens in Berlin. Nach Auffassung der Menschenrechtsorganisation ist der im Dezember 2003 vorgelegte Untersuchungsbericht nicht geeignet, einen Schlusspunkt in der Auseinandersetzung mit diesem Kapitel der Firmengeschichte zu setzen. Der Bericht war von DaimlerChrysler in Auftrag gegeben und von einem Team unter Leitung des Völkerrechtsprofessors Christian Tomuschat verfasst worden. Weiterlesen

Wunder gibt es nicht – Die Verschwundenen von Mercedes-Benz

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Argentinien 2003. Eine Recherche von Gaby Weber.
100 min, span. mit dt. Untertiteln.
(Deutsche Erstvorführung)
Dienstag, 27.Mai 2003 um 20:00 Uhr
Regenbogenkino
Lausitzer Str. 22, 10999 Berlin
U1/ U15 Görlitzer Bahnhof, U8 Kottbusser Tor
Eintritt 5€, ermäßigt 2,50. Mehr erfahren

Internationale Gewerkschaftsarbeit und Menschenrechte

Am Beispiel: IG Metall und Mercedes-Benz-Argentinien

„Der Internationalismus gehört zu den Kerntugenden der Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung.“ (Jürgen Peters im Grundsatzreferat, IG Metall Gewerkschaftstag
Oktober 2003) – diesen Worten müssen auch Taten folgen, aktuell im Fall von Menschenrechtsverletzungen bei Mercedes-Benz-Argentinien während der argentinischen Militärdiktatur 1976-1983. Weiterlesen

US-Klage gegen DaimlerChrysler wegen Menschenrechts-Verletzungen in Argentinien

Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre
www.kritischeaktionaere.de

PRESSE-INFORMATION
Köln, 14. Januar 2004

Angehörige der verschwundenen Betriebsräte bei Mercedes Benz Argentina fordern Schadenersatz

Zwei US-amerikanische Anwälte werden am heutigen Mittwoch beim Bundesgericht in San Francisco, Californien, eine Schadenersatzklage gegen die DaimlerChrysler AG einreichen und dem Konzern dabei Mitverantwortung für Morde, Folterungen und weitere Menschenrechtsverletzungen während der argentinischen Militärdiktatur vorwerfen. Weiterlesen

Ein Erfolg der internationalen Gewerkschaftsarbeit: Exekutivkomitee des IMB entzieht dem Argentinier José Rodriguez vorläufig sein Amt

Presseerklärung der IG Metall Verwaltungsstelle Berlin vom 20.Mai 2003

Die Entscheidung des Exekutivkomitees des Internationalen Metallgewerkschaftsbundes (IMB), den Vorsitzenden der argentinischen Metallgewerkschaft SMATA, José Rodriguez, von seiner Funktion als IMB Vizepräsidenten zu entbinden (vgl. Pressedienst des Vorstandes der IG Metall Nr.58/ 2003 vom 16.05.2003), ist auch ein Erfolg von Menschenrechtsgruppen in Argentinien und vieler Gewerkschafter/ Innen in verschiedenen Ländern, die seit Jahren unermüdlich gearbeitet haben, um das jahrelange Schweigen zu durchbrechen und die Verbrechen der Militärdiktatur aufzuklären. Weiterlesen

„Beihilfe zum Mord verjährt nicht“ – Veranstaltung am 2.Juni 2003

Beihilfe zum Mord verjährt nicht – Daimler Benz Argentinien

Informationsveranstaltung mit:

Gaby Weber (Journalistin, Montevideo/ Buenos Aires)
Michael Sunnus (IG Metall Vorstand, Rechtsabteilung)
N.N. (AK Internationalismus IGM Berlin)
Montag, 02.Juni 2003 um 18:00 Uhr Mehr erfahren