Gewerkschaftliche Kontroversen

Bild für Gewerkschaftliche Streitfragen

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Workshop auf der internationalen Konferenz der DC-Beschäftigten 2006 in Berlin

Protest gegen Gewerkschaftsauschlussverfahren in der IG Metall Berlin

8 Thesen der IGM zum Organizing 2008

Anmerkungen zu den 8 Thesen

„Wieviel Internationalismus wollen wir uns leisten?“ – Veranstaltung am 29.5.2006

Wie zukunftsfähig ist die Zukunftsdebatte?

Im folgenden Beitrag berichteten wir bei eine Konferenz der Gewerkschaftslinken in Stuttgart über die Zukunftsdiskussion innerhalb der IG Metall. In derBerliner Debatte wurde folgendes Thesenpapier erarbeitet.

 

 

Gewerkschaften in der Weltwirtschaftskrise – Gelähmt wie 1929?

von BERND RIEXINGER u.a.

Wer wird in den nächsten Jahren die Folgen der Krise zu tragen haben? Während das Kapital sich in Windeseile neue Instrumente der internationalen Krisenbewältigung schafft, sind die Gewerkschaften wie gelähmt. Ein Diskussionsbeitrag des AK Weltwirtschaftskrise in Ver.di Baden-Württemberg.
Weiterlesen

Wochenendseminar „Gewerkschaften zwischen Standortpolitik und internationaler Solidarität“

11.-13.10.1996

Impulsreferat „Was ist unser Standort ?“

Seit nunmehr fast 5 Jahren führt bei uns nun die „Standortdebatte“ geführt. Diese Debatte ist sowas zu einem Generalthema geworden, dem sich alles unterzuordnen hat. Der sichere Standort – das ist wie eine Trutzburg. Nur gut befestigt kann sie dem Sturm der Feinde widerstehen. Die Feinde – das sind die konkurrierenden Unternehmen und andere Staaten, die es besser verstehen deren Geld an sich zu ziehen. Wenn wir – ja wir alle – hier versagen – so wird suggeriert – ist man bei diesem kriegerischen Wettbewerb außen vor und deklassiert. Den Beutekuchen teilen sich dann andere. Mehr erfahren

Als ick mich in die Zukunftsdebatte einbringen wollte – ein Hilfeschrei

Anjefangen hat allet mit dem „Fragebogen für die Zukunftsdebatte“.

Ick hatte ja vorher schon drüber wat munkeln hören. Ihr müsst wissen, ick bin Vertrauensfrau und da kriegt man oft schon eher wat mit, als so janz normale Jewerkschaftsmitglieder. Weiterlesen

Vorstellung des Berliner Papiers zur Zukunftsdebatte auf dem 4.Kongreß der „Initiative zur Vernetzung der Gewerkschaftslinken“ in Stuttgart

Mein Name ist JG und ich bin Mitglied des Arbeitskreis Internationalismus der IG Metall Berlin. Da ich an der Erarbeitung des sog. Berliner Papiers zur Zukunftsdebatte der Gewerkschaft beteiligt war, bat mich Mag Wompel das Papier hier vorzustellen. Weiterlesen

Internationalisierung der Gewerkschaftsarbeit am Beispiel der Automobilindustrie

Eine Veranstaltung des AK zur Zukunftsdebatte der IG Metall

Die Auseinandersetzung mit den und innerhalb der internationalen Konzerne machen deutlich, dass Gewerkschaftsarbeit ebenfalls internationalisiert werden muss. Um darüber zu reden, welche Möglichkeiten wir haben, laden wir euch ein zu einer

Diskussionsveranstaltung
am 14. Mai um 18 Uhr IG Metallhaus,
Alte Jakobstraße 149 in Berlin Kreuzberg (U-Hallesches Tor) Mehr erfahren

Tatort Potsdamer Platz: Solidarität, na klar – aber wie?

Der folgende Artikel war ein Positionspapier für ein internes Wochenendseminar des Arbeitskreises Internationalismus der IG Metall Berlin im September 98 zum Thema: „Was verstehen wir unter Solidatrität

Wer hat schon generell was gegen „Solidarität“. Nur völlig Asoziale sind mit niemandem solidarisch. Doch wie weit darf sie gehen? Ist die Vorstellung, daß alle, die heute auf dem Potsdamer Platz arbeiten, solidarisch sein können, selbstverständlich oder muß das schon an unlösbaren Gegensätzen scheitern? Weiterlesen

Detlef Hensche: Tarifeinheitsgesetz – „ein massiver verfassungswidriger Eingriff in die Tarifautonomie“

Streikfragen sind Machtfragen

 Detlef Hensche zum Tarifeinheitsgesetz der Bundesregierung

In der Dezembernummer der Metall stand ein kleiner redaktioneller Artikel, der Auskunft darüber gab, warum der Vorstand der IG Metall das Gesetzesvorhaben zur Tarifeinheit von Ministerin Nahles unterstützt. Aus Sicht des Vorstands erfüllt die gegenwärtige Gesetzeslage – nicht etwa das geplante Gesetz zu ihrer Aufhebung – neoliberale Traumvorstellungen, die die Gewerkschaften in einen Unterbietungswettlauf treiben.Als ich in einem Leserbrief darauf hinwies, dies sei ein ziemlicher Blödsinn, da ja eher das Gegenteil, die Angst vor einem Überbietungswettlauf, seitens der Arbeitgeber Pate gestanden habe, schrieb mir die Redaktion: «Es gibt keinen Eingriff in das Streikrecht. Nicht zuletzt durch die Bemühungen der IG Metall bleibt das Arbeitskampfrecht unverändert. Die IG Metall hat massiv dafür geworben, dass alle Bezüge zum Streikrecht aus dem Entwurf entfernt werden. Dem ist der Gesetzgeber gefolgt.»Über derartige, doch recht naiv anmutende Betrachtungen ist man erstaunt und fragt sich, warum die Expertise langjähriger anerkannter Gewerkschaftsjuristen wie Wolfgang Däubler heute in Frankfurt gar nicht mehr zur Kenntnis genommen werden. In einem Rechtsgutachten für die Linkspartei resümiert der Arbeitsrechtler: «Wer den Streik über gesetzliche Regelungen für bestimmte Gewerkschaften per se ausschließt, bedroht die existentielle Grundlage der betreffenden Gewerkschaft.
Die gesetzliche Vorgabe der Tarifeinheit ist der elegante Versuch, Gewerkschaften auszuschalten, ohne sie explizit zu verbieten…»

Weiterlesen

Offener Brief an die Vorsitzenden der IG Metall

Kein Pakt mit „Arbeitgebern“ und Regierung gegen das Streikrecht!

Lieber Kollege Wetzel, lieber Kollege Hoffmann,
Ihr habt mehrfach erklärt, dass Ihr, bzw „die IG Metall“ die Gesetzesvorlage für „Tarifeinheit“ begrüßt. Ihr behauptet, dass dadurch das Streikrecht nicht eingeschränkt würde. Aber zahlreiche Gutachten, einschließlich des wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags ebenso wie viele namhaften Arbeitsrechtler/innen bestätigen das Gegenteil. Wenn das Gesetz so durchkommt, gilt: eine Gewerkschaft, die in einem Betrieb nicht die Mehrheit hat, darf weder Tarifverträge für ihre Mitglieder abschließen, noch dafür Streiks oder Warnstreiks organisieren. Zugleich bestätigt die Bundesvereinigung der deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), dass es ihr darum geht, Streiks auszuschließen: „Arbeitgeber müssen sich darauf verlassen können, dass während der Laufzeit eines Tarifvertrags, der mit der Mehrheitsgewerkschaft abgeschlossen ist …, auch das Arbeitsleben befriedet ist.“ Zugleich machen sie deutlich, dass sie durchaus nicht auf die großen Gewerkschaften setzen: „Auch kleine Gewerkschaften können in den Betrieben Mehrheitsgewerkschaften sein.“ Wir können nicht verstehen, dass Ihr mit denen gemeinsame Sache macht, die seit Jahren das Prinzip „Ein Betrieb – eine Gewerkschaft“ durch Ausgliederungen und Fremdvergabe zunichte machen. Die Initiative der CSU, für die „Daseinsvorsorge“ weitere Einschränkungen des Streikrechts zu verlangen, macht deutlich, was die Unternehmerverbände und ihre Freunde wollen.

Weiterlesen

18. April – Demo gegen die Einschränkung des Streikrechts in Ffm

Header Kasseöer Buendnis

Pressemitteilung und Einladung zum Pressegespräch

Seit Vorlage des Gesetzesentwurfs zur „Tarifeinheit“ häufen sich die Stellungnahmen, die dieses Vorhaben als schwerwiegenden Eingriff in ein –auch in der Verfassung verankertes –Grundrecht (Art. 9, Abs. 3) werten.1 Nicht zuletzt der wissenschaftliche Dienst des Bundestages hat bekanntlich einen abzusehenden Verfassungsbruch konstatiert.
Dennoch wollen Bundesregierung und Große Koalition nicht von ihrem Vorhaben ablassen. Deshalb ruft das Bündnis „Hände weg vom Streikrecht – für volle gewerkschaftliche Aktionsfreiheit!“ zusammen mit anderen Organisationen und Vereinigungen zur Demonstration und Kundgebung am 18.4.2015 in Frankfurt/Main auf:
Beginn ist um 13.00 Uhr am Hauptbahnhof (Kaiserstraße, direkt gegenüber Hbf). Der Demonstrationszug geht über den Rossmarkt

(Zwischenkundgebung) zum Eisernen Steg (Mainufer), wo (gegen 14.15 Uhr) die Abschlusskundgebung (zusammen mit den Kundgebungsteilnehmenden anlässlich des Aktionstages gegen TTIP) stattfinden wird.

Es werden unter anderem sprechen:

  • Dr. Winfried Wolf (Chefredakteur von Lunapark21 und von der Streikzeitung),
  • RA Dr. Rolf Geffken (Arbeitsrechtler aus Hamburg),
  • Kollege Quitter (stellvertr. Vorsitzender der GDL),
  • Hans Kroha (Fachbereichsleiter Handel der Gewerkschaft ver.di für RLP und Saarland.

Die Forderung, der wir mit dieser Demonstration und Kundgebung Nachdruck verleihen wollen, lautet:

Hände weg vom Streikrecht! Keine gesetzliche Regelung der Tarifeinheit!
Streikrecht ist Grundrecht!
Wir laden zum Pressegespräch ein: 18. 4. 2015 um 16.00 in Frankfurt/Main, Mainkai am Eisernen Steg.
Bündnis „Hände weg vom Streikrecht – für volle gewerkschaftliche Aktionsfreiheit“, www.streikrecht-verteidigen.org

Bitte melden Sie sich nach Möglichkeit für dieses Pressegespräch an: peter.gerstmann@gmx.de

Für Rückfragen stehen zur Verfügung:

Wilma Meier (Kassel): 05 61 – 81 46 49 und mobil: 01573 4720471.
Jakob Schäfer (Wiesbaden): 0611 564648
Willi Hajek (Berlin) 0170 – 3125159