Gewerkschaftliche Vernetzung

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Der Arbeitskreis unterstützt das Netzwerk der deutschen Gewerkschaftslinken und ist auch Teil des Berliner „Forum Betrieb, Gewerkschaft, soziale Bewegung“.

Über den Umgang mit der Opposition

 

Solidaritätserklärung des Arbeitskreis Internationalismus der IG Metall VerwSt Berlin

„Sofortige Rücknahme der fristlosen Kündigung des BR Klaus Spechts durch das Daimler-Management!“

Ohne das Recht auf freie Koalitionsbildung und ohne eine breite Information der Kolleginnen und Kollegen über die Politik des Managements und die Linie der betrieblichen Interessenvertretung ist es unmöglich die Interessen der abhängig Beschäftigten gegen die Macht des Kapitals zu verteidigen. Weiterlesen

Griechenland-Soli-Veranstaltungen am 23. und 27. März

Putzfrauen

Seit mehr als drei Jahren pflegen wir die Partnerschaft und Freundschaft
mit griechischen Aktivist_innen aus der sozialen Bewegung in
Griechenland.

Unsere Reisedokumentationen geben einen guten Eindruck darüber wieder
wie sich die Menschen gegen die Folgen der EU Politik wehren und
organisieren.

 

 

Nach unserer Solidaritätsreise im letzten Herbst haben wir sie erneut
eingeladen, um über die aktuelle Situation in Griechenland zu berichten
und mit uns über gemeinsame Ziele zu diskutieren.

Im Anhang findet ihr zwei Veranstaltungen die wir am 23.und am 27. März
in Berlin durchführen.

Dazu laden wir euch ganz herzlich ein. Die Veranstaltung

„Umbruch in Griechenland – das Regime der Spardiktate entsorgen!“

ist am Montag dem 23.März um 18 Uhr zur Veranstaltung im IG Metall-Haus

die Veranstaltung

„Selbstorganisation und Solidarität“

ist am Freitag den 27. März um 19 Uhr in Jockels Biergarten
Ratibourstraße 14c, Berlin Kreuzberg, Bus M 29 (Reichenberger Ecke
Glogauer Str.)

Arbeitskreis Internationalismus und die gewerkschaftliche Reisegruppe

Veranstaltung am 23. Maerz

Veranstaltung am 27. Maerz

 

Veranstaltung der „Gewerkschaftlichen Solidaritätsgruppe Griechenland“

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Einladung des ver.di-Gewerkschaftsrats:

zum Vortrag und Austausch über den Besuch in Athen im September 2016 mit der „Gewerkschaftliche Solidaritätsgruppe Griechenland“

am

Dienstag, den 29. November, von 19.30-21.30 Uhr,

im Raum Nabucco (Basisgeschoss/gegenüber von Raum Aida).

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Zum Hintergrund:

Wir (die „Gewerkschaftliche Solidaritätsgruppe Griechenland“) sind eine Gruppe engagierter Kolleginnen und Kollegen, die seit 2012 in einem regelmäßigen Austausch mit griechischen Gewerkschaften und sozialen Projekten der Selbstverwaltung stehen. Wir kommen aus verschiedenen Gewerkschaften (ver.di, IGM, GEW) und verschiedenen Städten (Berlin, Hamburg, Darmstadt, Hanau, Salzgitter). Bisher besuchten wir jährlich im September in einer größeren Gruppe unsere Partner in Griechenland; jedes Frühjahr luden wir eine Gruppe griechischer GewerkschafterInnen ein, um in verschiedenen deutschen Städten auf Veranstaltungen über die Situation in Griechenland zu informieren.

Mehr erfahren

Kolumbien: Erneute Ermordung eines Gewerkschafters

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jahrelang war aus der kolumbianischen Armee und von den Todesschwadronen der paramilitärische Kommandos zu hören, die tödlichen Attentate auf Gewerkschafter/innen hätten ihr Ursache darin, dass diese mit den bewaffneten Verbänden der FARC kooperierten. Das blieb immer ein nicht bewiesener Vorwurf. Doch nun zeigt sich die ganze Verlogenheit dieser Argumentation. Die Morde gehen auch nach der freiwilligen Entwaffnung der FARC-Verbände weiter, und zwar ungebremst. Opfer wurde jetzt  der Präsident der Zuckerarbeitergewerkschaft Alberto Román Acosta González. Der internationale Dachverband der Lebensmittelgewerkschaften IUL berichtet darüber:

UIL-Bericht

Wir trauen mit den Angehörigen des Kollegen und sind solidarisch mit der SINTRAINAGO.

 

 

 

Protest gegen die Verhaftung chinesischer Gewerkschaftsaktivist/innen

Auch der Arbeitskreis Internationalismus beteiligte sich an der von labournet.tv organisierten Protestaktion vor der chinesischen Botschaft am 28. August 2018. Am Ende der Kundgebung wurde ein Protestbrief in den Briefkasten der Botschaft gesteckt. Prinzipiell scheuen die Mitarbeiter der Botschaft  bei solchen Aktionen Geischt zu zeigen und Protestbotschaften entgegenzunehmen.

 

Shenzen, August 2018 – Im Zusammenhang mit dem Versuch von Arbeiter_innen, in der Schweißgerätefabrik Jasic eine Gewerkschaft aufzubauen, hat sich eine sehr zugespitzte Situation von Repression und eine ungewöhnliche Solidaritätsbewegung für die kämpfenden Arbeiter_innen entwickelt.

Im Juli waren sieben Arbeiter entlassen worden, weil sie versucht hatten eine Gewerkschaft aufzubauen. Die Proteste gegen die Entlassungen gingen den ganzen Monat über weiter und am 27. Juli wurden schließlich 29 Arbeiter_innen, Familienangehörige und Unterstützer_innen mit viel körperlicher Gewalt festgenommen und abgeführt.

Seit diesen Verhaftungen haben Gruppen von mutigen Protestierenden vor der Polizeistation die Freilassung ihrer Kolleg_innen verlangt. Tausende Universitätsstudent_innen haben einen offenen Brief unterschrieben, in dem sie sich mit den Jasic Arbeiter_innen solidarisieren.

Die Repression hat schließlich staatsterroristische Züge angenommen, als am 11. August 2018 die Aktivistin Shen Mengyu entführt wurde. Sie ist in dem Video zu sehen, wie sie ein Rede hält. Nachdem sie ihr Mathematikstudium abgeschlossen hatte, entschied sich Shen Mengyu dafür Fabrikarbeiterin zu werden. Sie arbeitete bei einem Honda Zulieferer in Guangzhou und wurde dort zur Arbeiter_innendelegierten gewählt und daraufhin gefeuert. Danach begann sie mit aller Kraft, den Kampf der Jasic Arbeiter_innen zu unterstützen. Hier eine bewegende Stellungnahme von Mengyu, in der sie erklärt, weshalb sie nach ihrem Studium der Mathematik angefangen hat in der Fabrik zu arbeiten, und die brutalen Arbeitsbedingungen der Fabrikarbeiter_inen anprangert.

Am 11. August wurde Mengyu von drei unbekannten Männern gezwungen in ein Auto zu steigen und entführt. Zwei Studenten, die diesen Vorgang beobachtet hatten gingen zur Polizei, die jedoch wichtige Details der Aussage nicht zur Kennnis nahm. Über Mengyus Verbleiben ist immer noch nichts bekannt. Mehrere andere Aktivist_innen und Stundent_innen, die die Jasic Arbeiter_innen unterstützt hatten, sind ebenfalls entführt worden.

Von den 29 Festgenommenen wurden 15 am 12. August entlassen. Sie berichten, dass sie während ihrer Haft mißhandelt und bedroht wurden.
Der Kampf um die Freilassung der verbleibenden 14 geht weiter, ebenso wie der Kampf der Arbeiter_innen für eine echte und repräsentative Gewerkschaft.

Der chinesische Gewerkschaftsdachverband (ACFTU) ist dabei eine gelbe Gewerkschaft in der Jasic Fabrik aufzubauen, und hat das Ansinnen der Arbeiter_innen, ihre eigene Gewerkschaft aufzubauen abgelehnt. Der Kampf in der Jasic Fabrik wird deshalb so heftig ausgetragen, weil die Arbeiter_innen politische und nicht bloß ökonomische Forderung haben. Sie fordern von einer Gewerkschaft repräsentiert zu werden, die in den Augen des Dachverbandes ACFTU ungeeingnet ist.

Die Unterstützungsbewegung für die Jasic Arbeiter_innen wächst weiter. Immer mehr Studierende reisen nach Shenzen, um ihre Solidarität zu zeigen und es hat sich eine feste Solidaritätsgruppe gegründet.

Hier gibt es Textvorlagen für Protestmails:
http://www.labournet.de/interventionen/solidaritaet/musterprotestbriefe-an-die-chinesische-regierung-und-den-allchinesischen-gewerkschaftsbund-wegen-der-repression-gegen-die-basis-gewerkschafter-von-jasic-in-shenzhen/

Quelle: labournet.tv

Hier gibt es auch ein kurzes Video über die chinesischen Kolleg/innen:
Video von labournet.tv

 

Korea Madang: Schwimmen oder Untergehen? Wirtschaftskrise und Arbeitskonflikte im südkoreanischen Schiffbau

Der Korea Verband veranstaltet am 1.10. einen Korea Madang mit Elisabeth Schober zur Wirtschaftskrise und Arbeitskämpfen im Schiffbausektor Südkoreas.

1. Oktober 19  bis 20:30 Uhr,  Quitzowstr. 103, 10551 Berlin

Korea Madang: Schwimmen oder Untergehen? Wirtschaftskrise und Arbeitskonflikte im südkoreanischen Schiffbau!

Die Unternehmer verfolgen zwei Strategien :

1) massive Lohnabwertung innerhalb Koreas, auch mittels staatlich unterstützter “Umstrukturierungsprogramme”, was zur weitreichenden Prekarisierung von Arbeiter*nnen und unregelmäßig stattfindenden Arbeitskämpfen führt, und

2) ausländische Direktinvestitionen durch koreanische Firmen in den nahe gelegenen Billiglohnländern.

Es wird konkret gezeigt ,wie Arbeiter*innen in Südkorea und auf den Philippinen, wo eine koreanische Firma jüngst massiv in den Bau von Containerschiffen investiert hat, auf die Spannungen in diesem wichtigen Wirtschaftszweig reagiert haben.

Lehrreich für  Gewerkschafter !

Erdogan Not Welcome

 

Auch der Arbeitskreis Internationalimsus Berlin nahm an den Protesten aktiv teil.  Nicht nur Jounalisten und Intellektuelle werden in der Türkei verfolgt. Arbeitsbedingungen und Rechte von Beschäftigen  und vor allem unabhängigen Gewerkschaften wurden in den letzten Jahren immer weiter eingeschränkt. Aktuelles Beispiel die heftigen Arbeitskämpfe  an der Großbaustelle des  neuen Flughafens von Istanbul. Wir fordern die sofortige Haftentlassung aktiver Kollegen!

 

 

 

 

Plakat fordert Freilassung inhaftierter  Arbeiter

Für Arbeitsplätze gibt es Alternativen zur Kriegsproduktion. Ausserdem verlagert Rheinmetall jetzt  in die Türkei

Schluss mit allen möglichen Formen von Sonderunterstützung für Erdogan!

Türkische Faschos feierten ihren Präsidenten Erdogan mit dem faschistischen Wolfsgruß – dieser erwiderte mit dem Zeichen der islamistischen Muslimbruderschaft! Wahnsinn. Mitten in Berlin. Schön eskortiert von deutscher Bundespolizei.

Natuerlich muss auch mit Despoten verhandelt und geredet werden.

Aber sie hofieren, ihnen zur Ehrung ein Staatsbankett ausrichten, ihnen Milliarden an Steuergeldern zuschanzen, logistisch unterstützen und Waffen verkaufen, ihnen, ihren Gegeimdiensten  und ihren reaktionaeren Anhaengern Sonderrechte bis zur Duldung mafiöser Strukturen in unserem Land einräumen, das alles ist nicht normal und heisst den roten Teppich ausrollen und einen solchen  Despoten auf ganzer Linie stabilisieren. Vor diesem Hintergrund müssen auch alle vorsichtig  kritischen Anmerkungen seitens der Bundesregierung als Farce erscheinen. Erdogan hatte und sah auch keinen Grund sich zurückzunehmen.  Der „staatsmännische Akt“ geriet  zu einer Aneinanderreihung   widersprüchlicher Peinlichkeiten. Von Sarah Wagenknecht bis Christian Lindner blieben Politiker fast aller Parteien dem Ehrenparkett mit  „Kante“ fern. Und selbst die Bundeskanzlerin drückte sich schlussendlich mit  vorgeschobenen „Termingründen“ wachsweich vor einer Teilnahme.  Hat es das vorher schon mal gegeben? Forgesetzte Chaos Tage in den Berliner Regierungspalästen!

Szenenwechsel.  Potsdamer Platz. 28.9.2018 16 Uhr. Tausende finden sich ein zum Protest gegen diesen Despoten und dessen Unterstützung durch die Bundesregierung. 

In Reden und auf Plakaten wird  gefordert:

Keinerlei  Rückendeckung mehr  für Erdogans  Krieg gegen Menschenrechte, Demokratie und Frieden! Wir fordern die Unterstützung von Demokratie und Toleranz statt nationalistisch rassistischer Kriege und Terror im Nahen Osten.

Keine Gelder, keine Waffen, keine anderen logistischen oder militärischen Hilfeleistungen mehr an die Türkei.   Statt EU-Beitrittsperspektive diplomatischer Druck auf die Türkei zur Einstellung aller staatlichen Terrorhandlungen und friedensbehindernden Aktivitäten.

Schluss mit allen Sonderrechten für die Türkei in Deutschland und Europa , insbesondere keine Unterstützung und Duldung mehr von Erdogans  geheimdienstlichen und fundamental islamistischen Gruppieren.  Einstellung aller Amtshilfen für Erdogan bei der Verfolgung politischer Oppositioneller. Schluss mit Behinderungen von Demokraten und internationalistischen Freiheitsbewegungen. Weg mit dem PKK Verbot.

Bundespolizei hält Demokratischen Protest auf Abstand

Während Anhänger von Erdogan und islamistischen Fundamentalisten und Terrorgruppen dem Despoten ,beschützt und abgeschirmt von den deutschen Sicherheitskraeften, zujubeln duerfen, werden die demokratischen Proteste  weit auf Abstand gehalten , mit bürokratischen Auflagen  schikaniert, in Köln teilweise sogar verboten und mit einem Überangebot von  martialisch ausgerüsteten  Polizeikräften begleitet.

Auftaktkundgebung Potsdamer Platz

Auftaktkundgebung Potsdamer Platz