Protest gegen Haftstrafen für indische Gewerkschafter bei Maruti Suzukki

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Aus dem Labournet:

Ob in Delhi, Chennai, Mumbai oder Kolkata – am 05. April 2017 waren in allen größeren Städten Indiens Proteste zu registrieren, meist organisiert von den großen Gewerkschaftsverbänden, oft aber auch von alternativen Zusammenschlüssen, die sich mit den 13 zu lebenslanger Haft verurteilten Gewerkschaftern von Maruti-Suzuki solidarisierten, ihre Freilassung und die Wiederaufnahme der juristischen Bearbeitung der Vorfälle von 2012 forderten – als Alternative zur jahrelangen Justizfarce, die in dem skandalösen Terrorurteil enden sollte, was sie aber keineswegs tut. Aber protestiert und solidarisiert wurde auch weltweit, von Tokio bis San Francisco und Stuttgart bis Manila. Was zu einem führt: Zu guten Voraussetzungen, den Kampf um die Freiheit der Maruti 13 – der immer auch ein Kampf um Gewerkschaftsfreiheit gegen Unternehmerterror ist – erfolgreich zu führen. Siehe dazu mehrere aktuelle Beiträge
http://www.labournet.de/?p=114590

IndustriAll berichtete über die Gründe der Inhaftierung und den Protest der Arbeiter.

http://www.industriall-union.org/life-sentences-for-maruti-suzuki-workers

Das Netzwerk „Internationale Automobilarbeiter-Koordination“ rief zu Solidaritätsaktionen auf:

IAC2019_10.015_DE_Indien_Freiheit-fuer-Suzuki-Maruti-Arbeiter