Japan

Japanische Arbeiter

Informationsveranstaltung des AK Internationalismus der IG Metall Berlin mit dem Kollegen Higuchi Tokuzo aus Japan

Thema: „Vom Klassenkampf zum Toyotismus“ – Die Japanischen Gewerkschaften im Wandel der Zeit

Kurzbiographie: Higuchi Tokuzo wurde im Jahr 1928 in Namuzu (südlich von Tokyo) geboren. Nach dem 2. Weltkrieg (seit 1947) wurde er in der Arbeiterbewegung aktiv. Er arbeitete als Techniker bei Toshiba und wurde Mitglied in der Metallgewrkschaft Kawasaki in der Nähe von Yokohoma. 1o Jahre war er Chefredakteur der Zeitschrift „Rodo Joho“ (Arbeiter-Informationen) in Tokyo. Auch heute noch ist er gewerkschaftlich aktiv. Er arbeitet in einem Arbeiternetzwerk und in der „Coop-Bewegung“ zum Aufbau alternativer Handelsstrukturen. Darüberhinaus unterstützt er die japanische Cuba Solidaritätsbewegung. Zahlreiche Bücher und Zeitschriften wurden von ihm veröffentlicht. Mehr erfahren

Ausstellung zu den Opern der sog. zivilen Nutzung der Atomernergie in der Sowjetunion und in Japan

akw-worker

„Nuclear, Democrazy and Beyond“ . Unter diesem Titel  ist noch bis zum 22. Mai im Willy Brandt Haus die Ausstellung der japanischen Photograf/ innen Ryuichi & Kenji Higuchi zu sehen, die anlässlich des 30. Jahrestag von Tschernobyl und des 5. Jahrestags von Fukushima vorgestellt wird. Präsentiert wird diese Ausstellung vom „Freundeskreis Willy-Brandt-Haus“ und der in Berlin lebenden Gruppe von Japaner/innen gegen Atomenergie „Soyonara Nukes Berlin“.

Die Bilder der begeleitenden Text zeigen drastisch, dass vor allem die ärmsten Schichten der Arbeiterklasse mit Gesundheit und Leben für das verbrecherische Abeuteuer „Atomenergie“ zahlen müsen.

http://www.willy-brandt-haus.de/kunst-kultur/ausstellulngen/nuclear-democracy-and-beyond/