Kapitalismuskritik

Marx

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

„Die Krise töten Menschen“ – Interview mit Jean Ziegler

IWF und Weltbank – Ansatz zur Regulierung der Marktwirtschaft oder Institutionen zur Durchsetzung von Kapitalinteressen?

Der Arbeitskreis Internationalismus
der IG Metall Verwaltungsstelle Berlin
lädt ein zur Diskussionsveranstaltung anlässlich des Treffens von IWF und Weltbank vom 26. – 28. September 2000 in Prag

Podium:
Professor Klaus-Peter Kisker (FU Berlin)
Christine Buchholz (Betriebsrätin ÖTV)
Ann Stafford (beteiligt an der Prag Koordination) Mehr erfahren

Das MAI ist weder „business as usual“ noch ein offenes gewerkschaftliches Gestaltungsobjekt

Warum wir dagegen sind, daß Gewerkschaften über einen vergifteten Kuchen einen Zuckerguß gießen

1. Wir haben Kritik an der Art und Weise, wie dieses Thema bisher innerhalb der deutschen Gewerkschaften behandelt worden ist.

Durch den kanadischen Sozialwissenschaftler Tony Clarke, dem ein Entwurf aus dem letzen Jahr zugespielt wurde, ist seit 1997 bekannt, daß über das MAI-Abkommen seit 1995 verhandelt wird. Seitdem gibt es eine internationale Diskussion über das geplante Abkommen. Der DGB hat seinen eigenen Erklärungen nach diese Diskussion entweder nicht bemerkt oder er hat die Brisanz des Projekts nicht begriffen. Eher gewinnt man den Eindruck, daß sich der DGB in die Geheimdiplomatie, auf die sich die Betreiber des MAI verständigt hatten, hat einbinden lassen. Weiterlesen

„Die Frage ist nicht, ob der Kapitalismus stirbt, sondern wie.“

Wolfgang Streeck

 

Mit dieser Headline resümiert Andreas Zielke, Redakteur der Süddeutschen Zeitung, in der SZ einen Artikel des Soziologen Wolfgang Streeck, den die Blätter für deutsche und internationale Politik veröffentlichten. Dies ist bemerkenswert. Professor Streeck war jahrelang Direktor des Max-Plank-Instituts und ist  alles andere als ein Traditionslinker . Er gehörte auch zu den Architekten der sog. Reformen zur Modernisierung der Dienstleistungen auf dem Arbeitsmarkt, die später mit dem Namen des ehemaligen VW-Managers Peter Hartz verbunden wurden. Streecks Auffassungen werden deshalb im medialen Mainstream auch ernster genommen als die von „den üblich Verdächtigen“ , da ihnen ein prinzipielles Wohlwollen unterstellt wird.  Die Botschaft Streecks, die sich die SZ hier zu eigen macht, hat eine schlechte und eine gute Seite. Die schlechte ist, dass die durch den Kapitalismus erzeugte Situation auf dem Planeten wirklich ernst, das heißt katastrophal ist. Die gute mag sein, dass sich wichtige Teile des liberalen Bürgertums in der besten ihrer Welten selbst nicht mehr wohl fühlen, bzw. Ängste entwickeln, die normale Leute auch haben, davor, dass ihnen der Laden um die Ohren fliegt bzw. die herrschende bürgerliche Zivilisation immer unbeherrschbarer, inhumer und lebensfeindlicher wird. Dies könnte dazu führen, dass Vorstellungen der Linken für einen  sozialen und solidarischen Gesellschaftsumbau nicht mehr wie bisher auf eine geschlossene klassenmäßig zu verordnende Ablehnung stoßen und so ein politischer Kurswechsel erleichtern wird.

Hier der Artikel in der SZ:

SZ-Artikel

 

Demo & Menschenkette gegen TTIP am 18. April

Die Freihandelsabkommen TTIP, CETA, TISA stoppen!

15484696646_71af7a4f96_oWir sagen NEIN

zu Freihandelsabkommen,
die nur die Interessen internationaler Konzerne und Lobbyisten
vertreten
die unter Ausschluss der Öffentlichkeit verhandelt werden
die Umweltschutz, Ernährung und die Rechte der Arbeitnehmer_innen
gefährden
die Kultur und Bildung zu Spekulationsobjekten machen
die Demokratie und Rechtsstaatlichkeit aushöhlen

Wir fordern Bürger_innenrechte statt Konzernrechte

Wir tragen unseren Protest gegen TTIP, CETA und TISA in das
Regierungsviertel. Mit einer Menschenkette werden wir die Botschaften
Kanadas und der USA mit der Vertretung der Europäischen Kommission
verbinden – im Namen der Menschen und nicht des Profits. Wir
solidarisieren uns dabei mit dem internationalen Widerstand gegen die
geplanten Freihandels- und Investitionsabkommen.
Die Menschenkette bildet den gemeinsamen Abschluss der berlinweiten
Aktionen am 18. April. Schon vorher finden den ganzen Tag über in vielen
Stadtteilen kreative Proteste und Infoveranstaltungen statt.

– Demonstration & Menschenkette
Samstag 18. April 2015 – 16 Uhr, Potsdamer Platz

– Dezentrale Aktionen
Samstag 18. April 2015 – bis 16 Uhr, überall in Berlin

Im Netz: http://www.stoppt-ttip-berlin.de

Der Arbeitskreis Internationalismus unterstützt die Aktion und ruft auf zur Teilnahme..

Hier ist der Aktionsflyer zum Weiterverschicken:

TTIP-Flyer-18April2015

Unser Lese-Tipp

Buch Roman

Roman Danyluk
KIEW UNABHÄNGIGKEITSPLATZ
Verlauf und Hintergründe der Bewegung auf dem Majdan

Was ist auf dem Kiewer Majdan-Platz wirklich passiert und wie ist diese Basisbewegung einzuordnen? Handelte es sich um einen breiten sozialen Aufstand oder doch nur um einen autoritären Staatsstreich? Und was wird in der Ukraine aktuell ausgefochten?
Diesen und anderen Fragen geht Roman Danyluk in diesem Buch nach. Er legt dabei den Schwerpunkt auf die sozialen Probleme des Landes und rekonstruiert noch einmal die Selbstermächtigung der vielen Menschen, die sich über politische und kulturelle Lagergrenzen hinweggesetzt haben, um gemeinsam gegen ein autoritäres und autokratisches Regime zu kämpfen.
Auch der Einfluss der rechtsextremen Kräfte in dieser Bewegung kommt ausführlich zur Sprache.
Die Bewegung auf dem Majdan hat zu dramatischen Entwicklungen geführt, wobei sich das Land rasch in einem ernsthaften internationalen Konflikt wiederfand. Konnte die Ukraine bislang von ihrer geographischen Lage zwischen der EU und Russland eher profitieren, so hat sich die neue Regierung ganz dem Westen ausgeliefert. Diese Entscheidung hat schon jetzt katastrophale Folgen: Rigide Sparmaßnahmen, sinkender Lebensstandard, Separatismus und Bürgerkrieg, Annexion der Krim durch Russland.
Wie konnte es dazu kommen? Und gibt es Auswege aus dieser gefährlichen Situation, die den Menschen in der Ukraine eine Perspektive auf ein besseres Leben eröffnen? Auch das ist Thema dieses Buches.

EDITION AV, 178 S. 14 €

 

Kein Ende des Ausnahmezustandes

Das Ringen der griechischen Regierung mit der Euro-Gruppe um die Austeritätspolitik nähert sich dem Wendepunkt

von Gregor Kritidis (sopos)

Vertreter von Bankenverbänden fordern von der EU „klare Signale und Sanktionen“ gegen den „Akt der Enteignung“ – nein, die Rede ist nicht von Griechenland, sondern von der Republik Österreich. Die Regierung in Wien hatte im März 2015 beschlossen, die Abwicklungsgesellschaft der Hypo Alpe Adria selbst abzuwickeln und sämtliche Kredite nicht mehr zu bedienen – immerhin geht es um über sieben Milliarden Euro.[1] Eine Medienkampagne blieb dem südlichen Nachbarn erspart, obwohl neben großen Versicherungskonzernen auch öffentliche Banken wie die Nord-LB und damit die Länder Niedersachsen und Sachsen-Anhalt von Verlusten betroffen sind.

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Arbeitnehmerschutz muss Vorrang haben

Erklärung des IG Metall-Vorstands zum Anti-TTIP/CETA-Aktionstag am 10. Oktober 2015

09.10.2014 Ι Die IG Metall lehnt Abkommen, die die Interessen des freien Handels über den Schutz von Arbeitnehmern, Verbrauchern und Umwelt stellen, ab. Für sie gibt es keine Kehrtwende bei der Bewertung des Freihandelsabkommens. Für den 11. Oktober ruft ein europäisches Bündnis gegen TTIP und CETA zu einem europaweiten Aktionstag auf, an dem sich IG Metall-Verwaltungsstellen beteiligen.

Mehr erfahren

Nicht mit uns

11351238_442550319240512_422695274039431599_n„Fähren statt Lager“ – Rechte und Perspektiven für Flüchtlinge

Solidarität statt Unterwerfungsdiktate  – für ein Ende der Poltik
der Entrechtung und Verarmung der griechischen Bevölkerung
durch die „Institutionen“

Demonstation am Samstag den 20. Juni
13 Uhr O-Platz

Wir sehen uns am Samstag

DGB + Mitgliedsgewerkschaften unterstützen Demo gegen TTIP am 10. Oktober 2015

17.07.2015

Der DGB ist im Juni dem Trägerkreis beigetreten, der die geplante Demonstration „TTIP & CETA stoppen! Für einen gerechten Welthandel!“ am 10. Oktober 2015 in Berlin organisiert.

Mehr unter:

DGB gegen TTIP