News Kolumbien

Rechter Terror in Kolumbien

EU-Regierungen spielen Blindekuh mehr Infos

Todesschwadrone drohen mit Auslöschung der Familien von Gewerkschaftern

Erklärung der Paramilitärs der Gruppe Aquilas Negras in Kolumbien (2010)

mehr Info

Pressebericht: Die Ermordung des Gewerkschafters Luciano Romero WoZ (Schweiz)

Nestlé

Ein kolumbianischer Gewerkschafter hätte 2005 vor einem internationalen Tribunal gegen den Lebensmittelkonzern Nestlé aussagen sollen. Wenige Tage zuvor wurde er mit fünfzig Messerstichen zu Tode gefoltert. Jetzt soll eine Strafanzeige gegen Peter Brabeck und weitere Manager sowie gegen Nestlé klären, ob diese eine Mitverantwortung tragen. Weiterlesen

„Der Präzedenzfall“ Der Tagesspiegel (Berlin)

Der Präzedenzfall
Diese Woche haben Juristen in der Schweiz Strafanzeige gegen Nestlé erstattet.
Der Wert eines Menschenlebens. Der kolumbianische Anwalt Leonardo Jaimes vor einem Bild des Ermordeten. Foto: Mike Wolff

Von Julia Prosinger

Das Unternehmen soll mitverantwortlich sein für den Tod eines kolumbianischen Gewerkschafters.

Sie entführten ihn, legten ihm Handschellen an, steckten ihm Knebel in den Mund, folterten ihn mit Messern. Erst war der Rücken dran, dann trafen sie den Rest des Körpers, 47 Stiche, bis Luciano Romero starb, am 10. September 2005 in einem Vorort von Valledupar, Kolumbien. Weiterlesen

ECCHR prozessiert gegen NESTLÉ

„Der Fall Luciano Romero: Ermordung von Gewerkschaftern in Kolumbien – Ist Nestlé rechtlich verantwortlich?“

Es geht um die strafrechtliche Verantwortung des Konzerns für schwere Menschenrechtsverletzungen Veranstaltung von ECCHR und FDCL
Freitag den 9. März 2012 um 19 Uhr bei der ECCHR
(Zossener Str. 55-58, Aufgang D, 10961 Berlin)
Abendveranstaltung mit

Carlos Olaya von der kolumbianischen Gewerkschaft SINALTRAINAL
Rechtsanwalt Leonardo Jaimes vom Solidaritätskomitee mit politischen Gefangenen
Claudia Müller-Hoff, Rechtsanwältin und Referentin beim ECCHR Mehr erfahren

NATO-Kooperationsabkommen belohnt Kolumbien für Menschenrechtsverletzungen

26.06.2013

„Das NATO-Kooperationsabkommen mit Kolumbien ist ein Angriff auf die Menschenrechte und die regionale Integration Lateinamerikas“, erklärt Heike Hänsel, entwicklungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE anlässlich des unterzeichneten Kooperationsabkommens der NATO mit Kolumbien. In dem Abkommen werden ein umfassender Informationsaustausch und Zugang zu Erfahrungen im Kampf gegen Terrorgruppierungen festgelegt. Weiterlesen

Offener Brief an Abgeordnete im EP: Freihandel und Menschenrechte in Kolumbien

Berlin, Bochum, Hamburg, Wuppertal, den 14. November 2013
Sehr geehrte Damen und Herren,

vor knapp einem Jahr, am 11.Dezember 2012, ist im Europäischen Parlament, wie Sie wissen, das Freihandelsabkommen mit Kolumbien und Peru verabschiedet worden. Am 3. Mai wurde dann im Deutschen Bundesrat die Zustimmung zu dem Abkommen erteilt, obwohl eine Vielzahl von Menschenrechtsorganisationen und Gewerkschaften auf die prekäre Menschenrechtslage in Kolumbien hingewiesen und zur Ablehnung des Vertrages aufgefordert haben. Mit dem Hinweis auf eine Menschenrechtsklausel ist das Abkommen dann durchgegangen. Weiterlesen

Sechs Schüsse gegen Arbeitsrechte

Erneut Gewerkschafter in Kolumbien getötet / Zahl der Morde 2013 wieder gestiegen

aus: NEUES DEUTSCHLAND
von Knut Henkel

24.01.2014

Wenige Tage nach Jahresauftakt wurde in Kolumbien ein Elektrotechniker erschossen. Das Arbeitsministerium verurteilte das zwar, doch die Zahl der Morde an Gewerkschaften stieg 2013 wieder an. Weiterlesen

Geht Frieden ohne Gerechtigkeit und Demokratie?

EdgarDie kolumbianische Gewerkschaft Sinaltrainal zum Friedensprozess in Kolumbien
Veranstaltung mit Edgar Paez
13. März 2014 um 18 Uhr

 

Arbeitsgruppenraum E1 im Haus der IG Metall / Alte Jakobstr. 149, 10969 Berlin-Kreuzberg (U1-Hallesches Tor)

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