Werkschau Gaby Weber im „Lichtblick“-Kino

 

Gaby Weber arbeitet seit fast vierzig Jahren als Journalistin, seit 30 Jahren als Auslandskorrespondentin für deutschsprachige Medien aus Uruguay und Argentinien. Sie lebt aber auch mehrere Monate des Jahres in Berlin-Wedding. Sie ist Autorin mehrerer Dokumentarfilme. Für ihre Recherche über die verschwundenen Betriebsräte von Mercedes-Benz Argentina ist sie von der Stadt Buenos Aires ausgezeichnet worden.

Im Lichtblick-Kino ist nun eine kleine Werkschau mit 4 ihrer Filme zu sehen, darunter ihr neuster Film Tödliche Agri-Kultur – Wie Monsanto die Welt vergiftet zu den verheerenden Machenschaften Monsantos in Argentinien. Die Regisseurin ist bei allen Vorführungen anwesend. Wir wären Ihnen dankbar, wenn Sie auf diese Reihe hinweisen würden.

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„Nationalismus und die chinesische Arbeiterklasse“

Vortrag mit anschließender Diskussion zum Hintergrund von Nationalismus in China – Ursachen, Kennzeichen, Bedeutung

Am 19. Mai 2017 19:30 Uhr im IG Metall Haus, Raum E 01 * Alte Jakobstr. 149, 10969 Berlin (U-Bahn-Station „Hallesches Tor“)

Referent: Shi Ming, freier Journalist und Publizist, Berlin
Moderation: Prof. Dr. Bodo Zeuner

Seit den 1990er Jahren wird der vor vier Jahrzehnten begonnene Integrationsprozess Chinas in die kapitalistische Weltwirtschaft von einem wachsenden Nationalismus begleitet. Nach dem Nationalismus, der den Kampf gegen ausländische Aggression in den Jahren 1840-1949 geprägt hatte, setzte nun mit der Öffnungspolitik und der kapitalistischen Umstrukturierung eine zweite nationalistische Welle in China ein.

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Veranstaltung «Würde durch Besetzung» Selbstorganisation von Arbeiter*innen in besetzten Betrieben

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Im Rahmen des Veranstaltungsprogramms zu Griechenland laden wir ein zu einer Veranstaltung am kommenden Donnerstag, den 27. April.

Ort: 19 Uhr in Jockel’s Biergarten, Ratiborstraße 14c, Berlin

Mehr Infos findet ihr auf der Website bei der Übersicht über die geplanten Veranstaltungen.

Selbstorganisation und Widerstand Fotoreportage – Diskussion – Filmvorführung

Film „Leben im Exil“ – Über das Leben von Yilmaz Güney

Yilmaz Güney

PREMIERE
Dokumentarfilm über Yılmaz Güney – Mit englischen Untertiteln

LEBEN IM EXIL, „FILMVORFÜHRUNG MIT ANSCHLIEßENDER DISKUSSION.“ DISKUSSION MIT MUSTAFA DEMIR UND VERTRETERN VON AI

MITWOCH 03.05.2017
KINO MOVIEMENTO KOTTBUSSER DAMM 22, 10967 BERLIN
Eintrittspreise: 5 Euro

Yilmaz Güney (1937 – 1984) International bekannter, progressiver, kurdischer Filmemacher, Autor und Schauspieler aus der Türkei. Über 13 Jahre in türkischen Gefängnissen aus politischen Gründen inhaftiert. Während eines Hafturlaubs 1981 Flucht ins Exil nach Frankreich. Gewinner der „Goldenen Palme“ 1982 in Cannes für seinen Film „Yol“ (Der Weg). Yilmaz Güney starb 1984 im Alter von nur 47 Jahren im Exil in Paris.

Kontakt: Amnesty International Türkei Gruppe 1547 Berlin
Stephan Cooper (0179-679 36 78)
stephan4ai@yahoo.de
www.amnesty-tuerkei-berlin-de

Selbstorganisation und Widerstand Fotoreportage – Diskussion – Filmvorführung

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Seit gut 9 Jahren befindet sich Griechenland in der «Krise». Das Spardiktat der Troika hält die griechische Gesellschaft seitdem im Würgegriff. Perspektivlosigkeit und soziale Unsicherheit sind zur Normalität für weite Teile der Gesellschaft geworden.

Immer mehr Menschen erkennen, dass ihnen der griechische Staat und die Troika keine würdevolle Perspektive mehr bieten können und organisieren sich unabhängig. Dabei ist der Widerstand gegen die Krise und deren Auswirkungen äußerst vielfältig. Proteste gegen Privatisierungen, Zwangsversteigerungen und den Ausverkauf von Bodenschätzen und die damit einhergehende Umweltzerstörung verzahnen sich mit Besetzungen von leerstehenden Häusern durch Geflüchtete, dem Aufbau solidarischer Kliniken oder Volksküchen und Nachbarschaftszentren.

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Reparationsschuld

Hypotheken der deutschen Besatzungsherrschaft in Griechenland und Europa

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Buchvorstellung und Diskussion mit Karl Heinz Roth und Hartmut Rübner

Donnerstag • 6. April 2017 • 19.00 Uhr DGB-Haus Berlin • Wilhelm-Leuschner-Saal • Keithstrasse 1/3 • 10787 Berlin

In den derzeitigen Verhandlungen der europäischen Zentralbank, der EU-Kommission und des internationalen Währungsfonds mit Griechenland über die Fortsetzung des Schuldendienstes fordert vorrangig Deutschland weitere Maßnahmen, die anhaltend zu Verarmung und wirtschaftlicher Ruinierung führen. Die eigenen Schulden infolge von Krieg, Vernichtung und Besatzung in den Jahren 1941 bis 1944 sind dabei längst unter den Tisch gekehrt. Die heutigen Gläubiger- und Machtverhältnisse sind
jedoch ohne die Geschichte nicht denkbar. Nach dem Krieg wurde alles getan, um die offenen Forderungen nach Reparationen und Entschädigungen zahlreicher Opfergruppen und Länder abzuwehren, so auch die von Griechenland, das bis auf den heutigen Tag Entschädigungen für die Opfer der Massaker und für die Ausplünderung seiner Volkswirtschaft einfordert.

Karl Heinz Roth und Hartmut Rübner analysieren in diesem Arbeits- und Dokumentenband die Kontexte, die strategischen Optionen und Taktiken des deutschen Vorgehens, die in der Ausklammerung der Reparationsfrage aus dem De-Facto-Friedensvertrag von 1990 („Zwei-plus- Vier-Vertrag“) kulminierten.

Veranstalter: Initiative Deutschlands unbeglichene Schuld(en), DGB Berlin-Brandenburg, Berliner Gesellschaft für Faschismus- und Weltkriegsforschung e.V., Buchladen Schwarze risse und Metropol Verlag.

Eintritt frei.

Einladung zur Filmvorstellung „Combat au bout de la nuit – Fighting Through the Night O.m.engl.U.“

Arbeitskreis Internationalismus der IG Metall Berlin und Regenbogenkino laden ein:

Zur langen Filmnacht !

Freitag den 24. März um 19 Uhr im Regenbogenkino // Lausitzer Straße 24, 10999 Berlin Kreuzberg

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Blick nach Griechenland

Combat au bout de la nuit – Fighting Through the Night O.m.engl.U.

Can16, 285 Min, Doku, R+K+B: Sylvain L’Espérance

Mit Gästen der gewerkschaftlichen Griechenland Soli-Reisegruppe

„Sylvain L’Espérance gelingt es, mit den Augen eines Fremden einen beeindruckenden Bogen über zwei Jahre Krise in Griechenland zu spannen, die er weniger mittels Fakten, als vielmehr mittels großartiger Impressionen einzufangen vermag und dabei erst am Ende einer gewissen Didaktik erliegt, die treffsicher einen Verdacht zu untermauern weiß, den einer der Arbeiter vormals in die Stammtischrunde warf: „Wenn Wahlen wirklich irgendeine Veränderung mit sich bringen könnten, dann würden sie abgeschafft.“

Der Film feierte in der Panorama-Sektion der Berlinale 2017 seine Premiere.

Wir spielen den Film mit einer Pause. Dort gibt es einen Imbis und die Möglichkeit zur Diskussion.

Aufruf zum Gipfel für gloable Solidarität

Der Arbeitskreis Internationalismus der IG Metall Berlin unterstützt den Aufruf:

Gipfel für globale Solidarität - Aufruf zum Mitmachen_Seite_1

 

 

Veranstaltung „Gewerkschaften und das Referendum in der Türkei“

Der Arbeitskreis Internationalismus unterstützt die VERANSTALTUNG:

„Gewerkschaften und das Referendum in der Türkei“

15. März 2017 um 18 UHR
IG METALL HAUS

Das bevorstehende Referendum in der Türkei rückt immer näher. Es existieren zahlreiche, teilweise kontroverse Positionen. Welche Auswirkungen jedoch hat das Referendum auf türkische Gewerkschaften?

Darüber wollen wir diskutieren. Dazu hat der Migrationsausschuss der IG Metall Berlin Arzu Çerkezoğlu, Generalsekretärin der Gewerkschaft DISK (Türkiye Devrimci İşçi Sendikaları Konfederasyonu) eingeladen. Mit ihr, sowie Vertretern der türkischen Partei Cumhuriyet Halk Partisi (CHP), wollen wir die möglichen Auswirkungen des Referendums erörtern, die
dieses auf die türkischen Gewerkschaften haben kann.

Dazu lädt der Migrationsausschuss alle interessierten Kolleginnen und Kollegen am 15. März um 18:00 Uhr ins IG Metall Haus, Alwin Brandes Saal, ein. Die Veranstaltung wird in türkischer und deutscher Sprache stattfinden.

http://www.igmetall-berlin.de/aktuelles/meldung/gewerkschaften-und-das-referendum-in-der-tuerkei/

Nach dem Putschversuch in der Türkei: Freie Fahrt für die Ausbeutung in der Bekleidungsindustrie? – Veranstaltung im taz-Cafe

Gewerkschaften unter Druck_Veranstaltung_im_taz_Cafe

Schon lange bewegt uns die rechtlose Situation der Gewerkschaften  in der Türkei, ohne dass wir kompetent dazu informieren konnten. Jetzt bietet sich mit dem Besuch von Hassan Arslan und Sybel Gümrück vom in Deutschland die Möglichkeit dazu in  einer Veranstaltung am 16.02. im taz Café

Dazu laden wir dich herzlich ein
für den Arbeitskreis Internationalismus der IG Metall Berlin

Für die Türkei ist der Bekleidungseinzelhandel in Deutschland und Europa von enormer Bedeutung. Aber wie verhalten sich die beteiligten Unternehmen gegenüber ihren Beschäftigten, vor allem dann, wenn sie sich in unabhängigen Gewerkschaften organisieren? Hasan Arslan und Sibel Gümrük von der Gewerkschaft DISK/Tekstil kämpfen seit vielen Jahren für bessere  Arbeitsbedingungen in ihrer Branche. Anhand ihrer eigenen Erfahrungen werden sie über die schwierige Lage von
Arbeiter*innen-Organisationen in der Türkei berichten.

Wie hat sich ihre Arbeit seit dem gescheiterten Putsch im Juli
vergangenen Jahres verändert?

Und welche Rolle spielen die geflüchteten Menschen aus dem nahen Osten in den gegenwärtigen Auseinandersetzungen in der Türkei?

Auf diese und weitere Fragen werden Hasan und Sibel eingehen und danach mit uns  diskutieren, welche gemeinsamen Handlungsmöglichkeiten es gibt.

Wann: 16.02.2017, 18.30 Uhr

Wo: taz Café, Rudi-Dutschke-Straße 23, 10969 Berlin

Die Veranstaltung ist eine Kooperation von taz, die tageszeitung, dnamerch, dem TIE/ExChains-Netzwerk, dem Arbeitskreis Internationalismus der IG Metall Berlin sowie dem Landesmigrationsausschuss ver.di Berlin/Brandenburg

www.dna-merch.de | www.exchains.org | www.tie-germany.org |
www.arbeitskreis-internationalismus.de