Veranstaltung: „Selbstorganisierung und Solidarität“ – Vortrag und Diskussion

Aktive berichten von ihrer Delegationsreise mit dem AK Internationalismus der IG Metall nach Griechenland:

Abseits von Krise, Spardiktat und Troika finden sich hier in Refugee-Camps, selbst-verwalteten Betrieben und Alltagskämpfen ermutigende Formen von Selbstorganisierung und Solidarität, von denen wir alle etwas lernen können.

Im Anschluss Diskussion & Zusammensein in geselliger Runde.

Donnerstag, 28.11. 18 Uhr Café Shila TU Berlin Straße des 17.Juni, Raum E 024/025

Der Klimastreik ist nicht verboten, sondern geboten

Am Freitag, dem 29. November wird es wieder darum gehen, dass auch die Erwachsenen die Arbeit niederlegen.  Auch wenn der Klimastreik am 29. November wieder ein politischer Demonstrations-Streik sein wird, ist dieser Streik  nicht verboten. Wir erklären im Gegenteil ausdrücklich: Der Klimastreik am 29. November ist geboten.

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Veranstaltung „Die Ostberlin Affäre 1967“

Der Zugang von Westberlin nach Ostberlin war für die südkoreanischen Aktivistinnen und Aktivisten für Demokratie und Frieden auf der koreanischen Halbinsel von großem Interesse. Die Demarkationslinie zwischen Nord- und Südkorea stellte bis zur Sonnenscheinpolitik des südkoreanischen Präsidenten Kim Dae-Jung die undurchlässigste Grenze der Welt dar.

Der Transit von Westberlin nach Ostberlin spielte im bis 1989 noch nicht demokratisierten Südkorea eine große Rolle für Intellektuelle. Über die Nordkoreanische Botschaft konnten sie nach Nordkorea einreisen. Mitte der 1960er Jahre besuchten einige südkoreanische Intellektuelle und Studierende die nordkoreanische Botschaft in Ostberlin und flogen sogar nach Nordkorea. Nachdem diese Verbindung bekannt wurde, wurden 17 dieser Studierenden über Nacht durch den südkoreanischen Geheimdienst KCIA nach Südkorea entführt und unter Spionageverdacht größtenteils lebenslänglich und sogar zur Todesstrafe verurteilt.

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Veranstaltungen des Lateinamerikaforums (LAF)

Wir möchten gerne auf folgende Veranstaltungen des Lateinamerikaforums hinweissen:

 

 

Veranstaltung: Widerständige Wege – Konzepte politischer und sozialer Gegenmacht in Brasilien

 

Teil 2 der Veranstaltungsreihe «Brasilien – soziale Akteure im Widerstand»

Referent*innen:

  • Mônica Francisco, Abgeordnete der PSOL im Bundesstaat Rio de Janeiro und ehemalige Beraterin von Marielle Franco
  • Débora Nunes Lino da Silva, Mitglied der Nationaldirektion der Landlosenbewegung MST
  • Douglas Belchior, Gründer von Uneafro-Brasil und Mitglied der Coalizão Negra por Direitos

Veranstaltungsort

Sharehouse Refugio, Lenaustraße 3-4, 12047 Berlin

Zeit: 15.10.2019, 19:00 – 21:00 Uhr

Mehr Infos beim Veranstalter, der Rosa Luxemburg Stiftung:
Website der RLS

 

Veranstaltungsreihe „Brasilien – soziale Akteure im Widerstand“ – „Ohne Rechte? Ohne Uns!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Brasilien – soziale Akteure im Widerstand“ läd die Friedrich-Ebert-Stiftung zur Auftaktveranstaltung  „Ohne Rechte? Ohne Uns!“ ein. Diese Veranstaltung wird unterstützt vom Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika ( FDCL), der Brasilien Initiative Berlin. Initiiert wurde die Reihe durch die „AG Gewerkschaften Brasilien: Berlin“, in der auch der Arbeitskreis Internationalismus der IG Metall Berlin vertreten ist.

 

 

 

Ort & Zeit:

10.09.2019 | 19.30 | Sharehouse Refugio | Lenaustr. 3-4, 12047 Berlin

Aus dem Einladungstext der FES:

„Mehr als ein halbes Jahr ist die rechtsextreme brasilianische Führung nun an der Regierungsmacht. Die Polarisierung der brasilianischen Gesellschaft spitzt sich zu und die soziale Lage verschlechtert sich zunehmend: Angriffe auf soziale Bewegungen und Minderheiten, Zunahme von Ungleichheit und Armut, steigende Zahlen von Polizeigewalt, Fortsetzung der Haft von Lula trotz schwerwiegender Vorwürfe gegen Lulas Richter (den heutigen Justizminister)[k1]  , [KB2]  massive Rodungen im Amazonas.

Zeit für eine Bestandsaufnahme der aktuellen Lage und einen Blick auf den sozialen Widerstand!

Wir möchten Sie daher zu der gemeinsamen Veranstaltungsreihe  „Brasilien – soziale Akteure im Widerstand“, organisiert von der Friedrich-Ebert-Stiftung, der Rosa-Luxemburg-Stiftung, der Heinrich-Böll-Stiftung, dem FDCL und der Brasilien Initiative Berlin einladen.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung eröffnet die Reihe mit der Veranstaltung „Ohne Rechte? Ohne Uns!“ am

10.09.2019 um 19.30 Uhr im Sharehouse Refugio, Lenaustr. 3-4, 12047 Berlin. Sicher geglaubte Rechte scheinen in Brasilien wieder zur Disposition zu stehen. Die neoliberalen Politiken und Beschneidung von Rechten stellen die Gewerkschaften vor große Herausforderungen. Mit unseren brasilianischen Gästen möchten wir die soziale Lage in Brasilien aus Genderperspektive beleuchten und den gewerkschaftlichen Widerstand in den Mittelpunkt rücken.

Unsere Gäste sind:

Carmen Helena Ferreira Foro / Vizepräsidentin des Gewerkschafsdachverbandes CUT

*  Juneia Martins Batista / Vorstandsmitglied der CUT, zuständig für Frauen und Genderpolitik

*  Marilane Teiceira / Universitätsprofessorin für Ökonomie am Zentrum für Gewerkschaftsstudien und Arbeitsökonomie der Universität Campinas (Cesit/Unicamp)

 

Veranstaltungsprache: Deutsch-Portugiesisch, Simultanübersetzung

Wir bitten um Anmeldung unter link zur LAK Website / Anmeldung bis zum 05.09.2019.

Wir weisen darauf hin, dass die Veranstaltungen ggf. in Online- und Offline-Medien live gesendet werden und während der Veranstaltungen Foto-, Ton- und Filmaufnahmen angefertigt werden, die nachfolgend von den Stiftungen oder Dritten einschließlich ihrer Partner_innen veröffentlicht werden können. können.

 

Weitere Veranstaltungen der Reihe „Brasilien – soziale Akteure im Widerstand“:

 

Rosa-Luxemburg-Stiftung

15.10.19 │ 19:00 | Sharehouse Refugio | Lenaustr. 3-4, 12047 Berlin

Widerständige Wege – Konzepte politischer und sozialer Gegenmacht in Brasilien

 

Heinrich-Böll-Stiftung

05.11.19 │ 19:00 | Sharehouse Refugio | Lenaustr. 3-4, 12047 Berlin

Brasiliens Amazonasgebiet – umkämpftes Terrain“

 

 

Solidaritätsveranstaltung mit den brasilianischen Gewerkschaften am 22. Juni im IG Metall-Haus

Widerstand gegen die Bolsonaro-Regierung –
Gewerkschaften in Brasilien setzen sich zur Wehr

Informations- und Diskussionsveranstaltung mit
Antonio Lisboa und Clair Ruppert (beide CUT, Brasilien)

 

Seit Januar dieses Jahres ist Jair Bolsonaro neuer Präsident Brasiliens. 120 Tage eines Versuchs, die Demokratie des Landes auszuhöhlen, zu schwächen, zu untergraben und letztlich ganz abzuschaffen. Die Gewerkschaften geraten unter der rechtsextremen Bolsonaro-Regierung stark unter Druck, die Gewerkschaftsorganisierung wird durch Dekrete und Gesetze massiv erschwert, während die letzten verbliebenen sozialstaatlichen Maßnahmen schrittweise geschreddert werden sollen.

Die zivilgesellschaftliche Partizipation an Sozial-, Umwelt- und weiteren staatlichen Einrichtungen wird geschleift, NGOs werden gezielt diffamiert und auch deren Finanzierungen massiv beschnitten. Vor dem Hintergrund steigender Zahlen bei Landkonflikten und Machtausweitung der Großgrundbesitzer geraten Kleinbäuerinnen und -bauern, Landlose, Indigene, Quilombolas zunehmend unter Druck, die Entwaldungszahlen in Amazonien und der Trockensavanne des Cerrado steigen rasant an, während Demarkationen und Rechte indigener und anderen traditioneller Gruppen gezielt beschnitten werden.

Und die Freigabe des Waffenbesitzes im Land lässt steigende Todes- und Mordzahlen befürchten, während den Polizisten Straffreiheit gewährt werden soll. Diese können bei Gericht glaubhaft erklären, die Erschiessung sei „erfolgt aufgrund entschuldbarer Angst, Überraschung oder gewaltiger Emotion“.

Nach wie vor sind die Verbindungen des Bolsonaro-Familienclans mit den mafiösen Strukturen der Milizen in Rio de Janeiro trotz deutlich auffälliger Zusammenhänge ungeklärt. Nun wurde durch das Investigativportal The Intercept enthüllt, dass es geheime und illegale Absprachen zwischen Richtern, Ministern und Staatsanwält/innen gab, um den vormaligen Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva anzuklagen und zu inhaftieren, ohne dafür entsprechende Beweise zu besitzen. So sollte seine Wahl zum Präsidenten bei den letztjährigen Präsidentschaftswahlen, die er bis zu seinem Ausschluss in den Umfragen klar und deutlich anführte, verhindert werden.

Gemeinsam mit unseren Gästen, Clair Ruppert und Antonio Lisboa vom Gewerkschaftsdachverband CUT, wollen wir vor diesem Panorama diskutieren, wie Gewerkschaften und soziale Bewegungen in Brasilien sich gegen die Totalfront antisozialer und gewalttätiger Politik zur Wehr setzen.

Samstag, 22. Juni 2019, 19 Uhr
IG-Metall-Haus, Alte Jakobstraße 149, 10969 Berlin, Raum E1 (Parterre)

Veranstalter: AK Internationalismus der IG-Metall Berlin, unterstützt von AG Sindicalist@s des Fórum Resiste Brasil – Berlin, Brasilien Initiative Berlin, FDCL, Lateinamerika-Forum Berlin e.V. – Foro de las Américas Berlín

Solidaritätserklärung

Solidaritätsbekundung für unsere brasilianische Brüder und Schwestern zu ihrem Kampf am 14.06.2019

Im Angesicht einer Rentenreform, welche das gesamte Land Brasilien erfasst und soziale Destabilisierungen mit sich bringt, wollen wir solidarisch mit euch zum Kampf gegen diese Reformen aufrufen. 365 Tage im Jahr bei 40° Grad im Schatten arbeiten bis 62 bzw. 65 Jahren, bei höheren Beiträgen und geringeren Auszahlungen. Sollen Menschen mit 65 auf dem Land arbeiten, es umgraben und bearbeiten, Feuerwehrleute mit 65 in brennenden Häusern versuchen uns zu retten und Polizisten mit 65 Verbrecher zu Fuß verfolgen? Ist es richtig wenn ein Krankenpfleger mit 65 Jahren einen 80 Jährigen pflegen, waschen und herum tragen sollen? Ist dies wirklich eine Reform der Renten um Kosten zu senken, oder offener Angriff der Ideologischen Machtelite gegen das Proletariat und den Mittelstand? So sollen Militärs und Staatsbedienstete von diesen Reformen verschont bleiben. Wir sagen: NEIN, dies kann nicht funktionieren. Diese Reformen werden leid, elend und letztendlich mehr Verbrechen über das Land und seine Bevölkerung bringen. Sammelt euch, Vernetzt euch, Wehrt euch, tretet in die Gewerkschaft ein, unterstützt sie und nutz sie als Sammelbecken, für eine solidarische Interessenvertretung.

Kämpft für ein modernes, solidarisches und freies Brasilien. In der einstigen Militärdiktatur lebten die Menschen unter Armut, Hunger und Unsicherheit. Wie viele unserer Freunde und Familien haben gelitten, damit dies endet.

Wir wünschen uns und euch, dass diese Zeit vergangen ist und stehen mit euch solidarisch in Gedanken. Wir sind mit euch Seite an Seite um diesen Reformen zu begegnen und für ein solidarisches Brasilien zu kämpfen.

Seit stark, habt Kraft.

Besiegt gemeinsam diesen Irrsinn und wehrt diese Reformen ab.

Mit kämpferischen Grüßen

Bündnis „Solidarität mit brasilianischen Gewerkschaften“

Veranstaltung „Selbstorganisierung und Flucht“

Im Herbst 2018 besuchte eine Delegation von Gewerkschafter*innen und Aktivist*innen ein selbstorganisiertes Camp von Geflüchteten in Lavrio, in der Nähe von Athen. Etwa zur selben Zeit bereiste eine Delegation der Kampagnen «TATORT Kurdistan» und «Gemeinsam Kämpfen» das Camp Mexmûr in der Autonomieregion Nordirak
(Südkurdistan). Beide Orte verbindet der Kampf für Selbstbestimmung und gegen das tägliche Elend unter schwierigsten Bedingungen. Unterstützung von großen NGO‘s und staatlichen Stellen erhalten sie nicht.

Seit mehreren Jahren organisiert die gewerkschaftliche Reisegruppe Treffen in Griechenland und in Deutschland, bei denen es darum geht, Erfahrungen in den Kämpfen auszutauschen. Im Fokus steht dabei die  menschenverachtende Politik der EU und die neoliberale Wirtschaftsweise.

Neben Arbeitskämpfen, dem Kampf ums Wohnen, gegen Faschismus und gegen die unmenschliche Flüchtlingspolitik, steht die Selbstorganisation im Mittelpunkt der Diskussionen.
Ein Vertreter vom St. Pauli Fanclub Athen-Exarchia, der unter anderem solidarische Unterstützung für das Camp in Lavrio organisiert, wird die Arbeit der kurdischen Aktivist*innen dort vorstellen. Ein Vertreter von Civaka Azad wird von der Delegation nach Mexmûr berichten.

 

10. Mai um 19 Uhr
Aquarium, Skalitzer Str. 6
10999 Berlin

Veranstalter sind: gewerkschaftliche Griechenland Soli-Reisegruppe | Radikale Linke Berlin | Civaka Azad