Antifaschismus ist Gemeinnützig

Was ist denn mehr gemeinnützig als das demokratische Gemeinwesen gegen seine Zerstörung und seine schlimmsten Feinde, die Faschisten, zu verteidigen?

Berliner Gewerkschaften rufen zur Solidarität mit der VVN-BdA auf!
Veranstaltung an 17.1., 17 Uhr im IGM Haus,  Alte Jakobstraße 149, 10969 Berlin, Deutschland

Es wird Zeit in die Offensive zu gehen. Antifaschismus und Eintreten für eine wehrhafte Demokratie müssen ebenso wie das Eintreten für Frieden, Umwelt und soziale Gerechtigkeit endlich voll als gemeinnützig anerkannt werden. Sie gehören explizit in die AO für Gemeinnützigkeit aufgenommen. Es sollte eine Selbstverständlichkeit sein, dass das selbstlose Eintreten für diese grundlegenden Ziele steuerlich nicht schlechter gestellt wird als zum Beispiel das Züchten von Kaninchen oder der Lobbyismus für Unternehmertum und reine Profitvorhaben.

Aber im Bundesfinanzministeriun wird das genaue Gegenteil geplant. Und nicht nur das. Auch vollkommen formal „unpolitischen“ Vereinen soll die steuerliche Förderung eingeschränkt werden, wenn ihr selbstloser Zweckbetrieb in konkreter Konkurrenz zu profitorientierten Unternehmen steht.

Wer in Sonntagsreden zivilgesellschaftlicheschaftliches Engagement, selbstlosen Einsatz für die Gemeinschaft anpreist und wehrhafte Demokratie einklagt, in der praktischen Steuerpolitik diese aber abstraft und ausblutet, stattdessen Hass duldet und Gier fördert, der ist durch und durch unglaubwürdig und gehört einschließlich der ihn tragenden Parteien abgewählt.

Allen Parteien, die diesen Kurs der Doppelmoral fahren, sei hiermit angekündigt: Wir werden das Thema nicht ruhen lassen. Die Aussetzung des Bescheids gegen die VVN-BdA reicht bei weitem nicht aus!

Hier der Link zur Veranstaltung auf Facebook :

https://web.facebook.com/events/2746832998714336

*Z – Anatomie eines politischen Mordes* – Filmvorführung des berühmten Polit-Thrillers

*_Der Film_*

*Frankreich, Algerien 1969, 127 min. / Regie:* Constantin Costa-Gavras  /Musik:* Mikis Theodorakis / *Drehbuch:* Constantin Costa-Gavras, Jorge Semprún
*Darsteller*innen:* Jean-Louis Trintignant, Irene Papas, Ives Montand u.a. / *Romanvorlage:* „Z“ von Vassilis Vassilikos

*Die Handlung:*
Der linke, pazifistische Politiker „Z“ wird bei einer Veranstaltung ermordet. Wer sind die Schuldigen? Die Ermittlungen stoßen auf Widerstand von offizieller Seite – doch ein mutiger Staatsanwalt bleibt dran und findet bald heraus, dass höchste politische Kreise in den Fall verwickelt sind…

Schauplatz ist ein fiktiver Staat, doch jedem Leser und jeder Zuschauerin von „Z“ war sofort klar, dass sich Buch und Film mit den realen politischen Ereignissen im Griechenland der 60er Jahre befassten: mit der Ermordung des Oppositionspolitikers Lambrakis im Jahr 1963 und mit den Hintergründen des Obristen-Putsches.
Mehr erfahren

Veranstaltung: „Selbstorganisierung und Solidarität“ – Vortrag und Diskussion

Aktive berichten von ihrer Delegationsreise mit dem AK Internationalismus der IG Metall nach Griechenland:

Abseits von Krise, Spardiktat und Troika finden sich hier in Refugee-Camps, selbst-verwalteten Betrieben und Alltagskämpfen ermutigende Formen von Selbstorganisierung und Solidarität, von denen wir alle etwas lernen können.

Im Anschluss Diskussion & Zusammensein in geselliger Runde.

Donnerstag, 28.11. 18 Uhr Café Shila TU Berlin Straße des 17.Juni, Raum E 024/025

Der Klimastreik ist nicht verboten, sondern geboten

Am Freitag, dem 29. November wird es wieder darum gehen, dass auch die Erwachsenen die Arbeit niederlegen.  Auch wenn der Klimastreik am 29. November wieder ein politischer Demonstrations-Streik sein wird, ist dieser Streik  nicht verboten. Wir erklären im Gegenteil ausdrücklich: Der Klimastreik am 29. November ist geboten.

Mehr erfahren

Veranstaltung „Die Ostberlin Affäre 1967“

Der Zugang von Westberlin nach Ostberlin war für die südkoreanischen Aktivistinnen und Aktivisten für Demokratie und Frieden auf der koreanischen Halbinsel von großem Interesse. Die Demarkationslinie zwischen Nord- und Südkorea stellte bis zur Sonnenscheinpolitik des südkoreanischen Präsidenten Kim Dae-Jung die undurchlässigste Grenze der Welt dar.

Der Transit von Westberlin nach Ostberlin spielte im bis 1989 noch nicht demokratisierten Südkorea eine große Rolle für Intellektuelle. Über die Nordkoreanische Botschaft konnten sie nach Nordkorea einreisen. Mitte der 1960er Jahre besuchten einige südkoreanische Intellektuelle und Studierende die nordkoreanische Botschaft in Ostberlin und flogen sogar nach Nordkorea. Nachdem diese Verbindung bekannt wurde, wurden 17 dieser Studierenden über Nacht durch den südkoreanischen Geheimdienst KCIA nach Südkorea entführt und unter Spionageverdacht größtenteils lebenslänglich und sogar zur Todesstrafe verurteilt.

Mehr erfahren

Veranstaltungen des Lateinamerikaforums (LAF)

Wir möchten gerne auf folgende Veranstaltungen des Lateinamerikaforums hinweissen:

 

 

Veranstaltung: Widerständige Wege – Konzepte politischer und sozialer Gegenmacht in Brasilien

 

Teil 2 der Veranstaltungsreihe «Brasilien – soziale Akteure im Widerstand»

Referent*innen:

  • Mônica Francisco, Abgeordnete der PSOL im Bundesstaat Rio de Janeiro und ehemalige Beraterin von Marielle Franco
  • Débora Nunes Lino da Silva, Mitglied der Nationaldirektion der Landlosenbewegung MST
  • Douglas Belchior, Gründer von Uneafro-Brasil und Mitglied der Coalizão Negra por Direitos

Veranstaltungsort

Sharehouse Refugio, Lenaustraße 3-4, 12047 Berlin

Zeit: 15.10.2019, 19:00 – 21:00 Uhr

Mehr Infos beim Veranstalter, der Rosa Luxemburg Stiftung:
Website der RLS

 

Veranstaltungsreihe „Brasilien – soziale Akteure im Widerstand“ – „Ohne Rechte? Ohne Uns!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Brasilien – soziale Akteure im Widerstand“ läd die Friedrich-Ebert-Stiftung zur Auftaktveranstaltung  „Ohne Rechte? Ohne Uns!“ ein. Diese Veranstaltung wird unterstützt vom Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika ( FDCL), der Brasilien Initiative Berlin. Initiiert wurde die Reihe durch die „AG Gewerkschaften Brasilien: Berlin“, in der auch der Arbeitskreis Internationalismus der IG Metall Berlin vertreten ist.

 

 

 

Ort & Zeit:

10.09.2019 | 19.30 | Sharehouse Refugio | Lenaustr. 3-4, 12047 Berlin

Aus dem Einladungstext der FES:

„Mehr als ein halbes Jahr ist die rechtsextreme brasilianische Führung nun an der Regierungsmacht. Die Polarisierung der brasilianischen Gesellschaft spitzt sich zu und die soziale Lage verschlechtert sich zunehmend: Angriffe auf soziale Bewegungen und Minderheiten, Zunahme von Ungleichheit und Armut, steigende Zahlen von Polizeigewalt, Fortsetzung der Haft von Lula trotz schwerwiegender Vorwürfe gegen Lulas Richter (den heutigen Justizminister)[k1]  , [KB2]  massive Rodungen im Amazonas.

Zeit für eine Bestandsaufnahme der aktuellen Lage und einen Blick auf den sozialen Widerstand!

Wir möchten Sie daher zu der gemeinsamen Veranstaltungsreihe  „Brasilien – soziale Akteure im Widerstand“, organisiert von der Friedrich-Ebert-Stiftung, der Rosa-Luxemburg-Stiftung, der Heinrich-Böll-Stiftung, dem FDCL und der Brasilien Initiative Berlin einladen.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung eröffnet die Reihe mit der Veranstaltung „Ohne Rechte? Ohne Uns!“ am

10.09.2019 um 19.30 Uhr im Sharehouse Refugio, Lenaustr. 3-4, 12047 Berlin. Sicher geglaubte Rechte scheinen in Brasilien wieder zur Disposition zu stehen. Die neoliberalen Politiken und Beschneidung von Rechten stellen die Gewerkschaften vor große Herausforderungen. Mit unseren brasilianischen Gästen möchten wir die soziale Lage in Brasilien aus Genderperspektive beleuchten und den gewerkschaftlichen Widerstand in den Mittelpunkt rücken.

Unsere Gäste sind:

Carmen Helena Ferreira Foro / Vizepräsidentin des Gewerkschafsdachverbandes CUT

*  Juneia Martins Batista / Vorstandsmitglied der CUT, zuständig für Frauen und Genderpolitik

*  Marilane Teiceira / Universitätsprofessorin für Ökonomie am Zentrum für Gewerkschaftsstudien und Arbeitsökonomie der Universität Campinas (Cesit/Unicamp)

 

Veranstaltungsprache: Deutsch-Portugiesisch, Simultanübersetzung

Wir bitten um Anmeldung unter link zur LAK Website / Anmeldung bis zum 05.09.2019.

Wir weisen darauf hin, dass die Veranstaltungen ggf. in Online- und Offline-Medien live gesendet werden und während der Veranstaltungen Foto-, Ton- und Filmaufnahmen angefertigt werden, die nachfolgend von den Stiftungen oder Dritten einschließlich ihrer Partner_innen veröffentlicht werden können. können.

 

Weitere Veranstaltungen der Reihe „Brasilien – soziale Akteure im Widerstand“:

 

Rosa-Luxemburg-Stiftung

15.10.19 │ 19:00 | Sharehouse Refugio | Lenaustr. 3-4, 12047 Berlin

Widerständige Wege – Konzepte politischer und sozialer Gegenmacht in Brasilien

 

Heinrich-Böll-Stiftung

05.11.19 │ 19:00 | Sharehouse Refugio | Lenaustr. 3-4, 12047 Berlin

Brasiliens Amazonasgebiet – umkämpftes Terrain“

 

 

Solidaritätsveranstaltung mit den brasilianischen Gewerkschaften am 22. Juni im IG Metall-Haus

Widerstand gegen die Bolsonaro-Regierung –
Gewerkschaften in Brasilien setzen sich zur Wehr

Informations- und Diskussionsveranstaltung mit
Antonio Lisboa und Clair Ruppert (beide CUT, Brasilien)

 

Seit Januar dieses Jahres ist Jair Bolsonaro neuer Präsident Brasiliens. 120 Tage eines Versuchs, die Demokratie des Landes auszuhöhlen, zu schwächen, zu untergraben und letztlich ganz abzuschaffen. Die Gewerkschaften geraten unter der rechtsextremen Bolsonaro-Regierung stark unter Druck, die Gewerkschaftsorganisierung wird durch Dekrete und Gesetze massiv erschwert, während die letzten verbliebenen sozialstaatlichen Maßnahmen schrittweise geschreddert werden sollen.

Die zivilgesellschaftliche Partizipation an Sozial-, Umwelt- und weiteren staatlichen Einrichtungen wird geschleift, NGOs werden gezielt diffamiert und auch deren Finanzierungen massiv beschnitten. Vor dem Hintergrund steigender Zahlen bei Landkonflikten und Machtausweitung der Großgrundbesitzer geraten Kleinbäuerinnen und -bauern, Landlose, Indigene, Quilombolas zunehmend unter Druck, die Entwaldungszahlen in Amazonien und der Trockensavanne des Cerrado steigen rasant an, während Demarkationen und Rechte indigener und anderen traditioneller Gruppen gezielt beschnitten werden.

Und die Freigabe des Waffenbesitzes im Land lässt steigende Todes- und Mordzahlen befürchten, während den Polizisten Straffreiheit gewährt werden soll. Diese können bei Gericht glaubhaft erklären, die Erschiessung sei „erfolgt aufgrund entschuldbarer Angst, Überraschung oder gewaltiger Emotion“.

Nach wie vor sind die Verbindungen des Bolsonaro-Familienclans mit den mafiösen Strukturen der Milizen in Rio de Janeiro trotz deutlich auffälliger Zusammenhänge ungeklärt. Nun wurde durch das Investigativportal The Intercept enthüllt, dass es geheime und illegale Absprachen zwischen Richtern, Ministern und Staatsanwält/innen gab, um den vormaligen Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva anzuklagen und zu inhaftieren, ohne dafür entsprechende Beweise zu besitzen. So sollte seine Wahl zum Präsidenten bei den letztjährigen Präsidentschaftswahlen, die er bis zu seinem Ausschluss in den Umfragen klar und deutlich anführte, verhindert werden.

Gemeinsam mit unseren Gästen, Clair Ruppert und Antonio Lisboa vom Gewerkschaftsdachverband CUT, wollen wir vor diesem Panorama diskutieren, wie Gewerkschaften und soziale Bewegungen in Brasilien sich gegen die Totalfront antisozialer und gewalttätiger Politik zur Wehr setzen.

Samstag, 22. Juni 2019, 19 Uhr
IG-Metall-Haus, Alte Jakobstraße 149, 10969 Berlin, Raum E1 (Parterre)

Veranstalter: AK Internationalismus der IG-Metall Berlin, unterstützt von AG Sindicalist@s des Fórum Resiste Brasil – Berlin, Brasilien Initiative Berlin, FDCL, Lateinamerika-Forum Berlin e.V. – Foro de las Américas Berlín