Nach dem Putschversuch in der Türkei: Freie Fahrt für die Ausbeutung in der Bekleidungsindustrie? – Veranstaltung im taz-Cafe

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Schon lange bewegt uns die rechtlose Situation der Gewerkschaften  in der Türkei, ohne dass wir kompetent dazu informieren konnten. Jetzt bietet sich mit dem Besuch von Hassan Arslan und Sybel Gümrück vom in Deutschland die Möglichkeit dazu in  einer Veranstaltung am 16.02. im taz Café

Dazu laden wir dich herzlich ein
für den Arbeitskreis Internationalismus der IG Metall Berlin

Für die Türkei ist der Bekleidungseinzelhandel in Deutschland und Europa von enormer Bedeutung. Aber wie verhalten sich die beteiligten Unternehmen gegenüber ihren Beschäftigten, vor allem dann, wenn sie sich in unabhängigen Gewerkschaften organisieren? Hasan Arslan und Sibel Gümrük von der Gewerkschaft DISK/Tekstil kämpfen seit vielen Jahren für bessere  Arbeitsbedingungen in ihrer Branche. Anhand ihrer eigenen Erfahrungen werden sie über die schwierige Lage von
Arbeiter*innen-Organisationen in der Türkei berichten.

Wie hat sich ihre Arbeit seit dem gescheiterten Putsch im Juli
vergangenen Jahres verändert?

Und welche Rolle spielen die geflüchteten Menschen aus dem nahen Osten in den gegenwärtigen Auseinandersetzungen in der Türkei?

Auf diese und weitere Fragen werden Hasan und Sibel eingehen und danach mit uns  diskutieren, welche gemeinsamen Handlungsmöglichkeiten es gibt.

Wann: 16.02.2017, 18.30 Uhr

Wo: taz Café, Rudi-Dutschke-Straße 23, 10969 Berlin

Die Veranstaltung ist eine Kooperation von taz, die tageszeitung, dnamerch, dem TIE/ExChains-Netzwerk, dem Arbeitskreis Internationalismus der IG Metall Berlin sowie dem Landesmigrationsausschuss ver.di Berlin/Brandenburg

www.dna-merch.de | www.exchains.org | www.tie-germany.org |
www.arbeitskreis-internationalismus.de

Nein zum globalen Trumpismus!

global-trumpismus-neinIm Rahmen internationaler Proteste zur Amtseinführung von  Trump finden kommenden Freitag auch Aktionen in Berlin statt. Ein breites Bündnis ruft zur Teilnahme auf, siehe Link. Aktuell sollen auch Verdi und GEW mitmachen. Nach der letzten Pressekonferenz und der Bekanntgabe seiner Mitstreiter sollte wohl klar sein, dass eine Clinton von Übel gewesen wäre, aber ein Trump in vielem noch eine Schippe drauflegt und sich weltweit eine „große Koalition“ von extrem Rechten mit ihm auf dem Vormarsch befinden. Ich bitte darum, den Aufruf auf unsere Webpage zu stellen, mit einzuladen und eine persönliche  Teilnahme zu überlegen.

Hier der Link mit dem Deutschen Text zum Aufruf des Bündnisses:

Aufruf des Bündnisses 20.1

Einladung zum Filmabend – „Ich kämpfe also, ich bin“

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Ganz herzlich wollen wir euch zum Filmabend ins Regenbogenkino einladen

„Ich kämpfe also, ich bin“

Nach seinem Film „Wir wollen nicht leben wie Sklav*innen leben“ aus dem Jahre 2013, der den griechischen Gegnern der Spardiktate gewidmet ist , begibt sich sich Yannis Youlountas in seinem neuen Filmes,auf die Reise zu den Initiativen und den Kämpfen der spanischen und griechischen Menschen, die von Ausschluss, Haushaltskürzungen und von den polizeilichen Repressionsmaßnahmen betroffen sind. Ein Film, der Hoffnung und der gegenseitigen Hilfe, um sich er selbst zu helfen.

von Yannis Youlantas

Berlin Premiere und Gespräch mit dem Regisseur

Am Freitag 13.Januar 2017 um 20 Uhr
Im Regenbogenkino
Lausitzer Straße 22 Berlin Kreuzberg

http://regenbogenkino.de/programm/index.html

Aus Griechenland und Spanien weht ein Wind des Südens gegen die Resignation. In den Städten auf dem Land, auf den Inseln und in den Bergen im Herzen der Kämpfe und der gelebten Alternativen weigern Frauen und Männer und sogar die Kinder sich geschlagen zu geben. Eine
einzige Losung fasst ihren Mut zum Widerstand, ihre kreative Freude zusammen: „Ich kämpfe also bin ich“. Nur einige Worte, um aufrecht zu leben. Sitzen zu bleiben bedeutet, auf die Knie zu gehen. Eine freundliche und solidarische Meeresbrise weht von Barcelona nach
Athen und von Andalusien nach Kreta, die die Wolken des Pessimismus verweht. Eine Reise im Rhythmus der Musik von einem Ende des Mittelmeers zu anderen auf der Erde der Kämpfe und der Utopie.

 

 

Veranstaltungshinweis: Was tun gegen Rechts?

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Frank VincentzEigenes Werk –Mahnmal Solinger Bürger und Bürgerinnen in Solingen

Am Mittwoch, 18.01.2017 | 17:00 Uhr bis 20:00 Uhr DGB Haus –Berlin, Keithstraße 1+3

Was tun gegen Rechts? / Faschismus – Kapitalismus – Gewerkschaften

Das Tempo, mit der rechte Ideologien, Bewegungen und Parteien in Deutschland wieder an Einfluss gewinnen, die Menschenverachtung und Brutalität, die sie ganz offen an den Tag legen, ist erschreckend. Dabei ist die Nachricht, dass Gewerkschaftsmitglieder überproportional AfD wählen, ein Schlag ins Gesicht aller linken Gewerkschaftsaktiven. Denn Gewerkschaften leisten bis heute eine wichtige Arbeit gegen rechts. Wie konnte es zu dieser rechten Offensive kommen? Wie nicht verzweifeln angesichts ähnlicher Entwicklungen in vielen anderen Ländern? Ein Blick in die Vergangenheit, eine Befragung und Auswertung früherer Versuche und Kämpfe kann helfen, Antworten auf diese Fragen zu finden:  Wir wollen uns mit den Analysen und Ideen eines Menschen beschäftigen, der sich in den 1920er und 30er Jahren mit dem Aufstieg des deutschen Faschismus beschäftigt hat: Walter Benjamin. Weniger bekannt ist, dass Benjamin sich in der gleichen Zeit der Arbeiterbewegung in einer intensiven Auseinandersetzung sehr angenähert hat.  Zusätzlich wollen wir uns konkrete Beispiele anschauen: Welche Rolle spielt verkürzte Kapitalismuskritik z. B. in Form von Geld- und Zinskritik damals und heute.  Außerdem wollen wir uns mit dem Februarstreik 1941 gegen die antisemitischen Maßnahmen und Deportationen von Jüdinnen und Juden beschäftigen. Es geht darum, aus Erfahrungen und Deutungen der Vergangenheit zu lernen, und auch Mut, Optimismus und Handlungsperspektiven zu gewinnen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Für Getränke und Snacks wird gesorgt. Um besser planen zu können, freuen wir uns über Eure Anmeldung bei katharina.bergmann@dgb.de.

Referenten:

Frank Voigt promoviert über Walter Benjamins Verhältnis zur Arbeiterbewegung. Er ist Mitglied der GEW, Stipendiat der Rosa-Luxemburg-Stiftung und dem Ludwig-Rosenberg- Kolleg am Potsdamer Moses Mendelssohn Zentrum assoziiert.

Christoph Gollasch promoviert im Ludwig-Rosenberg-Kolleg zu Arbeiterbewegung und Judentum über linke Rezeption der Geld und Zinskritik von Silvio Gesell und arbeitet als historisch politischer Bildner am Friedhof der Märzgefallenen in Friedrichshain und der Gedenkstätte Ravensbrück.

Johanna Lauber hat an der Global Labour University studiert, promoviert über die Kooperation von Gewerkschaften und sozialen Bewegungen in den Europäischen Sozialforen mit Stipendium der Hans-Böckler-Stiftung und ist in der GEW aktiv.

Eine weitere Demo gegen Park Geun-Hye am 10. Dezember

Demonstration gegen Park Geun-Hye // 베를린 박근혜 탄핵 집회

Dezember 10, 15:0017:30

Hier gibt es weitere Infos:

Demonstration gegen Park Geun-Hye // 베를린 박근혜 탄핵 집회

Dokumentarfilm „SEWOL“

TOPSHOTS Relatives of victims of the Sewol ferry accident have their heads shaved during a protest ahead of the anniversary of the disaster, in Seoul on April 2, 2015. A group of 52 relatives of the victims of South Korea's Sewol ferry disaster last year had their hair shaved, demanding the salvage of the wreckage and an independent inquiry into the mishap. AFP PHOTO / Ed Jones

Am 16. April 2014 sank die südkoreanische Personenfähre Sewol vor der südkoreanischen Küste. Dabei starben 304 Menschen. 250 Opfer waren 16-jährige Schüler, die auf Klassenfahrt waren. Die grausame Tragik: Experten sagen, die Opfer hätten möglicherweise gerettet werden  können. Weitgehend unbemerkt von der internationalen Öffentlichkeit kämpfen die Angehörigen der Opfer dafür, dass ein unabhängiger Untersuchungsausschuss die Wahrheit über die Unfallursache, über den misslungenen Rettungseinsatz der Küstenwache und das misslungene    Krisenmanagement der Regierung aufklärt. Ein verzweifelter Kampf gegen den Staat, bei dem die Angehörigen nicht einmal Raum und Zeit finden können, richtig zu trauern.

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Veranstaltung der „Gewerkschaftlichen Solidaritätsgruppe Griechenland“

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Einladung des ver.di-Gewerkschaftsrats:

zum Vortrag und Austausch über den Besuch in Athen im September 2016 mit der „Gewerkschaftliche Solidaritätsgruppe Griechenland“

am

Dienstag, den 29. November, von 19.30-21.30 Uhr,

im Raum Nabucco (Basisgeschoss/gegenüber von Raum Aida).

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Zum Hintergrund:

Wir (die „Gewerkschaftliche Solidaritätsgruppe Griechenland“) sind eine Gruppe engagierter Kolleginnen und Kollegen, die seit 2012 in einem regelmäßigen Austausch mit griechischen Gewerkschaften und sozialen Projekten der Selbstverwaltung stehen. Wir kommen aus verschiedenen Gewerkschaften (ver.di, IGM, GEW) und verschiedenen Städten (Berlin, Hamburg, Darmstadt, Hanau, Salzgitter). Bisher besuchten wir jährlich im September in einer größeren Gruppe unsere Partner in Griechenland; jedes Frühjahr luden wir eine Gruppe griechischer GewerkschafterInnen ein, um in verschiedenen deutschen Städten auf Veranstaltungen über die Situation in Griechenland zu informieren.

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Koreanische Gewerkschaften rufen am 30. November zum Generalstreik auf

 

Die koreanischen Gewerkschaften rufen in ihrem Kampf gegen die Angriffe der Regierung auf die Rechte der Beschäftigten am 3o. November zu einem Generalstreik auf. Die Park Geun-Hye-Regierung veranlasste die Polizei Gewerkschaftsbüros zu überfallen. Hunderte gewerkschaftlicher Aktivist/innen wurden verhaftet.

 

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Veranstaltung zu Brasilien: Gewerkschaft gegen Chemiekonzerne – Leben vor Profit

Herzliche Einladung zur Informations- und Diskussionsveranstaltung
Es wird auch ein Doku-Video gezeigt.„Gewerkschaft gegen Chemiekonzerne – Leben vor Profit“ – Erfahrungen aus einem außergewöhnlichen Arbeitskampf“

Berlin, Freitag, 11. November um 18.30 Uhr
Verdi-Medien-GalerieDudenstr. 10 (U-Platz der Luftbrücke)

Veranstalter: AKI d. IG Metall Berlin, ECCHR, FDCL, labournet.tv

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Vom 8. bis 20. November machen eine brasilianische Gewerkschafterin und ein ehemaliger Arbeiter und Opfer von Pestizidvergiftung durch transnationale Konzerne eine Rundreise durch acht deutsche Städte. Aus erster Hand werden Gloria Nozella und Francisco Tavares über einen Kampf von David gegen Goliath und die aktuelle Situation in Brasilien unterrichten. Sie werden auch zur Absetzung der Präsidentin Roussef und zur aktuellen politischen Lage sprechen.

David gegen Goliath

Eine kleine brasilianische Chemiegewerkschaft hat es geschafft, zwei transnationale Konzerne (Shell und BASF) zu einer beispiellosen Vereinbarung zu verpflichten. In einer 12 Jahre andauernden Auseinandersetzung, sowohl vor Gericht als auch mit einer beeindruckenden Kampagne, ist es einer offensiven Gewerkschaft, Anwohnern, Angehörigen und Opfern von Umwelt- und Gesundheitszerstörung gelungen, Shell/BASF zur Verantwortung zu ziehen. Die erreichte Entschädigung erweckt nicht die durch giftige Chemikalien gestorbenen Arbeitnehmer wieder zum Leben und macht die schwer Erkrankten nicht wieder gesund. Aber sie verschafft den Opfern Genugtuung und Anerkennung, und hilft auch ganz praktisch, die ärztlichen Behandlungen zu finanzieren und in Würde weiterzuleben.

Brasilien nicht nur Olympia – auch politische Streiks

Ein zweites Thema der Rundreise von Gloria Nozella und Francisco Tavares ist die aktuelle dramatische Situation in Brasilien. In einem kalten Putsch hat die rechte Elite die brasilianische Präsidentin Roussef abgesetzt. Korrupteste Politiker geben vor, die Korruption bekämpfen zu wollen – tatsächlich geht es ihnen um ihre Privilegien und Macht. Gewerkschaften und soziale Bewegungen mobilisieren gegen die sozialen Verschlechterungen und den Angriff auf die Demokratie mit Streiks und Massendemonstrationen. Brasilien ist nicht das einzige Land, in dem in den letzten Jahren progressive Präsidenten abgesetzt worden sind, um den „Linksruck“ in Südamerika mit alternativen Modellen und mehr Rechten und weniger Misere zu beenden.Veranstaltet wird die Rundreise von TeilnehmerInnen am Chemiearbeiteraustausches aus den 90-er Jahren, koordiniert von BaSo (Basisinitiative Solidarität) mit der freundlichen Unterstützung der Stiftung Menschenwürde und Arbeitswelt aus Berlin. Die Veranstaltung in Berlin wird auch durch das BMZ gefördert.

Stationen der Rundreise:

Frankfurt 08.11.16 – Ludwigshafen 10.11.16 – Berlin 11.11.16 – Halle 14.11.16 – Münster 15.11.16 – Dortmund 16.11.16 –
Wuppertal 17.11.16 – Bonn 18.-20.11.16

 

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Gloria Nozella ist für Gesundheitspolitik zuständiges Vorstandsmitglied der Gewerkschaft Quimicos Unificados.Francisco Tavares ist Betroffener ehemaliger Arbeiter von Shell/ BASF und im Verband der Geschädigten organisiert (ATESQ).

Brasilien: Shell und BASF müssen zahlen

Eine Chemiefabrik in Paulínia (im Bundesstaat São Paulo) des Shell-Konzerns wurde zunächst von American Cyanamid aufgekauft und im Jahr 2000 von der BASF (Ludwigshafen) übernommen. Die dort produzierten krebserregende Stoffe wie die Pestizide Aldrin, Endrin und Dieldrin verursachten schwere Gesundheits- und Umweltschäden, auch Todesfälle. Lange wurde vertuscht. Nach Hunderten von Beschwerden leitete das Arbeitsministerium ein Klageverfahren ein. Ende 2002 wurde das Werk geschlossen. Die Behörde verbot eine weitere Nutzung und stellte unter anderem fest, „dass der Boden der Fabrik komplett verseucht ist“. Kampf von Belegschaft und GewerkschaftTeile der Belegschaft organisierten sich in einem Interessenverband der Betroffenen (Atesq – Verband von Arbeitern, die chemischen Substanzen ausgesetzt waren) – kräftig unterstützt besonders von der rührigen Chemiegewerkschaft von Campinas „Quimicos Unificados“ (Vereinigte Chemiebeschäftigte). Sie machten sich auf einen langen Weg: erst 2013 wurde endlich vor dem höchsten Arbeitsgericht in Brasilia eine abschließende Vereinbarung unterzeichnet. Diese enthält individuelle Entschädigungen, sowie das Recht der Beschäftigten und ihrer Familien auf lebenslange ärztliche Behandlung. Die EntschädigungJeder der 1068 registrierten ehemaligen Beschäftigten erhält eine individuelle Entschädigung. Der Betrag wird gestaffelt nach der Anzahl der auf dem Gelände gearbeiteten Jahre. Jeder der 1068 ehemaligen Beschäftigten sowie ihre Ehepartner und die in der Beschäftigungszeit geborenen Kinder haben das Recht auf lebenslange kostenlose medizinische Versorgung (Untersuchungen, stationäre Aufenthalte, Medikamente und Operationen). Die Tatsache, dass Ehepartner und Kinder in die medizinische Versorgung einbezogen werden, ist ein großer, wohl einmaliger Erfolg. Dass die medizinische Versorgung für jedwede Art von Erkrankung gewährleistet wird, ebenso. Aber auch, dass jeder ehemalige Beschäftigte eine Entschädigung erhält, ohne einen Einzelnachweis erbringen zu müssen ist eine Errungenschaft. Ein weiterer wichtiger Bestandteil des vereinbarten Pakets ist die „Entschädigung wegen kollektiver Schäden“ in Höhe von 200 Mio. Real (aktuell ca. 50 Mio. Euro). Das Geld ist bestimmt für Projekte zur Erforschung, Behandlung und Prävention von Berufserkrankungen oder Umweltschäden in der Region. Sechs Projekte sind bereits ausgewählt, darunter eines für die Krebsklinik in Barreto (SP) und ein anderes für die Kinderkrebsklinik nahe Campinas.

Die erkämpften Entschädigungen kommen auch anderen zugute, z.B. zwei Krebskliniken im Bundesstaat São Paulo.Jede Verhandlung wurde von den Betroffenen begleitet. Immer mobilisierten sie sich, standen vor den Toren und auf den Plätzen, demonstrierten und protestierten.

Die Reise wird koordiniert von Beatrix Sassermann (BASO Wuppertal), Kontakt: bspol@bwup.de

Rücktrittsforderung gegen südkoreanische Präsidentin Park Geun-Hye

Demoaufruf

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In Südkorea gingen vergangenes Wochenende mehr als 300.000 Menschen auf die Straßen und forderten den Rücktritt der Präsidentin Park Geun-Hye. Ihre Freundin, Choi Sun-Sil, soll als Privatperson an wichtigen präsidialen Entscheidungen beteiligt gewesen sein. Sie hat nicht nur die Reden der Präsidentin korrigiert, sondern war auch an Personalentscheidungen beteiligt. Ferner wird die fünfte Tochter des Sektenführers Choi Tae-Min, verdächtigt, über 50 Briefkastenfirmen – sogar in Deutschland – zu besitzen, um Steuergelder zu hinterziehen. Es handelt sich dabei um gemeinnützige Stiftungen. Die Präsidentin selbst bewegte Unternehmen dazu, Spenden in Millionenhöhe an diese Stiftungen zu zahlen.

Noch ist das Ausmaß ihrer Korruptionsaffäre nicht erfasst. Allerdings zeigt die Staatsanwaltschaft keine ernsthafte Bereitschaft, diesen Fall zu klären. Daher fordern wir:

• Die Amtsabhebung der unfähigen Präsidentin Park Geun-Hye
• Eine lückenlose Aufklärung des „Choi Sun-Sil Gate“
• Verurteilung aller Verantwortlichen hinter dem Skandal
Seit ihrem Amtsantritt 2013 sind folgenschwere Ereignisse passiert – ohne dass sie
die Verantwortung dafür übernommen hat:

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