Veranstaltung zu innerkoreanischem Dialog

2017 eskalierten die Drohgebärden Nordkoreas und der USA, nachdem Nordkorea erfolgreich Interkontinentalraketen getestet hatte. Ein militärischer Konflikt mit weltweiten Auswirkungen schien unmittelbar bevorzustehen. Doch mit den olympischen Winterspielen in Südkorea 2018 kam die erhoffte Wende. Alle Zeichen standen auf Dialog und Wiederannäherung. Am 27. April kamen Nordkoreas Machthaber Kim Jong-Un und der südkoreanische Präsident Moon Jae-In erstmals für ein Gipfeltreffen zusammen.

Die Hoffnung auf eine weitere Annäherung wurde durch die US-südkoreanischen Militärmanöver getrübt. Daraufhin hatte Nordkorea weitere Gespräche mit Südkorea auf unbestimmte Zeit verschoben. Nun sagte auch Trump das geplante Treffen mit Kim Jong-Un ab, obwohl sich Nordkorea an die Abmachungen hielt und sein Atomtestgelände geschlossen hat. Ist die Zeit der Gespräche schon wieder vorbei? Wie können Frieden und Sicherheit auf der koreanischen Halbinsel dennoch realisiert werden? Hierzu wollen wir gemeinsam mit Prof. Dr. Kim Jinhyang diskutieren, ein renommierter Praktiker für innerkoreanische Beziehungen.

Vortrag:Prof. Dr. Kim Jin-Hyang, mit Übersetzung vom Koreanischen ins Deutsche

Begrüßung und Moderation: Yann Werner Prell, Korea Verband

Dolmetscherin: Nataly Jung-Hwa Han, Korea Verband

Ort: Werkstatt der Kulturen, Wissmannstr. 32, 12049 Berlin

Zeit: Mittwoch, den 6. Juni 2018, um 19.00 Uhr (Eintritt frei)

Anmeldung erbeten: Per Mail an mail@koreaverband.de

Die Veranstaltung wird organisiert von:
416 Global Networks – Europa und dem Korea Verband
In Kooperation mit der Werkstatt der Kulturen, dem International Peace Bureau, NatWiss und dem AK Internationalismus der IG Metall.

Die Veranstaltung wird gefördert mit Mitteln des evangelischen Kirchlichen Entwicklungsdienstes und Stiftung Umverteilen für eine solidarische Welt.

Griechenland: SItuation der Flüchtlinge / Widerstand und kollektive Alternativen

Der Arbeitskreis Internationalismus ruft als Mitveranstalter zur Teilnahem an der folgenden Veranstaltung auf, die im Rahmen des Besuches einer Delegation von griechischen Gewerkschafter/innen und sozialen Aktivist/innen des Solidaritätsprojekts in Berlin geplant ist:

 

 

Demo: Schluss mit dem rechten Terror – Solidarität mit den Betroffenen

*** Auch der AK Internationalismus beteiligt sich an der Demonstration: ***

 

15:00 Uhr: Auftaktkundgebung Bat-Yam-Platz (Nähe U7 Lipschitzallee)
16:30 Uhr: Abschlusskundgebung Gedenkort Burak Bektaş (Nähe U7 Britz Süd)

 

In der Nacht vom 31. Januar zum 1. Februar 2018 wurden in Neukölln zum wiederholten Male Autos von Demokrat*innen und Antifaschist*innen in Brand gesetzt. Die Neuköllner Bezirksverordnetenversammlung hat in ihrer Sitzung am 28. Februar 2018 in einer Entschließung die erneuten Brandanschläge verurteilt und sich mit den Betroffenen solidarisch erklärt. Die Unterzeichnenden schließen sich dieser Erklärung an und fordern ebenfalls, dass die Anschlagsserie als terroristisch eingestuft wird.

Darüber, dass die Taten von extrem Rechten begangen wurden, gibt es wenig Zweifel. Die Betroffenen hatten sich in der Vergangenheit klar gegen rechts positioniert. Auch das Datum mit der Nähe zum Jahrestag der Machtübernahme der Nationalsozialisten vor 85 Jahren verstärkt diese Annahme auf bedrückende Weise.

Erneut zeigt sich, dass rechter Terror die Schädigung von Gesundheit und Leben seiner Opfer billigend in Kauf nimmt. Die Mordtaten des NSU sind dafür ein erschreckender Beweis, und auch bei den letzten Taten in Neukölln waren Menschen unmittelbar gefährdet.

Es liegt nahe, dass der mangelnde Erfolg von Polizei und Justiz, Täter festzustellen und vor Gericht zu bringen, von den Brandstiftern offenbar als Ermutigung zur Fortsetzung ihrer Taten verstanden wird. Betroffene und die Neuköllner Bevölkerung erwarten nunmehr endlich Erfolge bei der Aufklärung dieser Taten!

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Südkorea: Für das Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung

Wir laden ein zu  einer Aktion am Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung “ Für das Mesnchenrecht auf Kriegsdienstverweigerung in Südkorea“!

15. Mai 2018, 16.00-18.00 Uhr, Vor der Botschaft der Republik Korea, Stülerstr. 10 in 10787 Berlin

Korea ist ein geteiltes Land. Die seit Ende des Koreakrieges 1953 bestehenden Spannungen mit Nordkorea sorgen auch in Südkorea für eine hohe Militarisierung. Das Land hält bei 50 Millionen Einwohnern eine Armee von 650.000 Männern und Frauen und hat damit die fünftgrößte Armee der Welt. Zugleich ist Südkorea eine wirtschaftliche Macht in Ostasien und Verbündeter der USA. Alle Männer sind wehrpflichtig und müssen zwischen 21 und 24 Monaten Militärdienst ableisten. Wer sich dem entgegenstellt, zahlt einen hohen Preis.

Derzeit sind etwa 300 Kriegsdienstverweigerer in Südkorea in Haft. Sie werden in der Regel zu 18 Monaten Gefängnisstrafe verurteilt. Schon seit Jahren setzt sich in Südkorea die Organisation World Without War für ein Ende der Strafverfolgung und die Anerkennung des Menschenrechts auf Kriegsdienstverweigerung ein, bislang leider ohne Erfolg.

Im Moment sind mehrere Fälle von Kriegsdienstverweigerern vor dem Verfassungsgericht in Südkorea anhängig, weil sich Richter weigerten, Verurteilungen auszusprechen. Die Koreanische Menschenrechtskommission sieht die Verweigerung des Militärdienstes als ein allgemeines Menschenrecht an. Auch der Präsident, Moon Jae-in, versprach während seines Wahlkampfes, eine Lösung zu finden.

Wir wollen daher mit einer phantasievollen Aktion zum Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung die Kriegsdienstverweigerer in Südkorea unterstützen und einfordern, sie unverzüglich aus der Haft zu entlassen und ihre Kriegsdienstverweigerung anzuerkennen.

Veranstaltet von: Arbeitskreis Internationalismus IG Metall, Connection e.V., Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Berlin-Brandenburg, Deutsche Ostasien Mission (DOAM), Ev. Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerer für Frieden (EAK), International Peace Bureau (IPB), Internationale der Kriegsdienstgegner*innen (IDK), Korea Verband, Mennonitisches Friedenszentrum Berlin

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wir bitten alle die folgende Resolution zu unterstützen und zu unterschreiben

hier die PDF Version:   Petition_Kriegsdienstverweigerung Korea

Kriegsdienstverweigerer zu sein ist kein Verbrechen

Sehr geehrte Exzellenz, Botschafter Dr. Bum Goo Jong,

Wir möchten Sie hiermit bitten, sich bei Ihrer Regierung für eine Lösung zur Frage der Kriegsdienstverweigerung in Südkorea einzusetzen. Gegenwärtig sind in Südkorea etwa 400 junge Männer für jeweils 18 Monate inhaftiert, weil sie sich aus Gewissensgründen der Ableistung des Militärdienstes verweigern. Der seit fast einem Jahr im Amt befindliche Präsident Moon Jae-in hatte zuvor wiederholt versprochen, eine Lösung für die Kriegsdienstverweigerer zu finden.

Den Militärdienst aufgrund einer Gewissensentscheidung oder aufgrund einer tiefen persönlichen Überzeugung zu verweigern, ohne deswegen irgendeine rechtliche oder andere Strafe zu erleiden, ist Teil des Rechtes auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit entsprechend Artikel 18 des Internationalen Paktes über bürgerliche und politische Rechte, dem Südkorea beigetreten ist, wie auch entsprechend der Artikel 19 und 20 der Verfassung von Südkorea. Auch die Koreanische Menschenrechtskommission sieht die Verweigerung des Militärdienstes als ein allgemeines Menschenrecht an: „„Der Respekt für Entscheidungen, die auf dem Gewissen beruhen, ist ein Schlüsselelement einer demokratischen Gesellschaft“.

Wir bitten Sie daher dringend darum, Maßnahmen umzusetzen, um sicherzustellen, dass die südkoreanische Regierung:

1. Unverzüglich und bedingungslos alle Personen freilässt, die nur wegen der Ausübung ihres Rechts zur Kriegsdienstverweigerung inhaftiert sind und von weiterer Inhaftierung von Kriegsdienstverweigerern in der Zukunft abzusehen;

2. Das Recht auf Kriegsdienstverweigerung als ein dem Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit innewohnendes Menschenrecht anerkennt;

3. Entsprechende Vorkehrungen für Kriegsdienstverweigerer trifft;

4. Die Vorstrafen löscht und Kriegsdienstverweigerern in Südkorea, die wegen ihrer auf Gewissensgründen beruhenden Ablehnung, Militärdienst abzuleisten, inhaftiert waren, eine angemessene Entschädigung gibt.

Veranstaltung: Jagdszenen aus Hamburg – der G20-Gipfel und die Folgen

Wir laden ein zur Veranstaltung

Jagdszenen aus Hamburg – der G20-Gipfel und die Folgen

Achtung ! Neuer Ort und  neue Anfangszeit !!

Am Freitag den 23. März um 19.00

Mediengalerie , Dudenstraße 10, 10965 Berlin-Kreuzberg  (2 Minuten vom Platz der Luftbrücke (U 6) entfernt)

Mit Gabriele Heinecke, Rechtsanwältin in Hamburg. Sie vertritt Angeklagte in den Prozessen. und ist Mitglied im Bundesvorstand des Republikanischen Anwaltsvereins(RAV) Während des G20-Gipfels war sie Pressesprecherin des Anwaltlichen Notdienstes G20

Hamburg glich während des G20-Gipfels einem Polizeistaat. Proteste wurden niedergeknüppelt, Demonstranten pauschal als kriminelle Gewalttäter diffamiert. Grundrechte, insbesondere die Versammlungsfreiheit, wurden flächendeckend außer Kraft gesetzt. Gipfelgegner – bevorzugt solche aus dem europäischen Ausland – wurden monatelang inhaftiert und werden jetzt für die bloße Teilnahme an einer Demonstration mit Strafverfahren überzogen. Mit einer medial
inszenierten bundesweiten Razzia und einer Öffentlichkeitsfahndung der“SoKo Schwarzer Block“ wird zur Jagd gegen Gipfelgegner geblasen.

 

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Bundesweite Demo am 3. März: Gemeinsam für Frieden in Afrin

Der Arbeitskreis Internationalismus ruft auf zur Demonstration gegen die türkische Militärintervention in Syrien und für die Verteidigung der in kurdischer Selbstverwaltung befindlichen Region Afrin.

Die zentralen Forderungen der Demonstration sind:

1. Sofortige Maßnahmen, insbesondere auch auf UNO, EU und NATO-Ebene, für die Beendigung des völkerrechtswidrigen Angriffs des türkischen Militärs auf Afrin

2. Sofortiges Ende deutscher Rüstungsexporte in die Türkei und sonstige autokratische Regime

3. Politischer und diplomatischer Einsatz für die Wiederaufnahme der 2015 abgebrochenen kurdisch-türkischen Friedensgespräche‘

4. Die Anerkennung der Demokratischen Föderation Nordsyrien (innerhalb der Grenzen Syriens) und Unterstützung der demokratischen Selbstverwaltungen

5. Humanitäre Hilfe für den Kanton Afrin, insbesondere für Verwundete und Flüchtlinge

Hier ist der gesamte Wortlaut des Aufrufs nachzulesen:

https://friedenafrin.wordpress.com/aufruf/

Liste der bisherigen

UnterstützerInnen

Filmabend „Les Sauteurs“ („Those who jump“)

Am 1. Februar um 19.00 zeigen wir den Film „Les Sauteurs“ („Those who jump“) über den Ansturm von Geflüchteten auf den Grenzzaun an der marokkanisch-spanischen Grenze Im Anschluss haben wir die Möglichkeit, ein Gespräch mit dem Protagonisten und Ko-Regiseur Abou Bakar Sidibé zu führen.

Nach 14 Monaten im informellen Camp und mehreren gescheiterten Versuchen, das Zaunsystem zu überwinden, beginnt Abou zu filmen – seinen Alltag, die Umgebung, das zermürbende Warten auf den nächsten „Sprung“. Er gibt Einblick in die soziale Organisation der Community und tristen Ausblick auf das vermeintliche Eldorado Europa. In LES SAUTEURS findet ein einzigartiger Perspektivenwechsel statt: Dem abstrakt anonymen Wärmebild der Überwachungskamera wird der subjektive Blick eines Individuums entgegengesetzt. Nach einer Begegnung mit Moritz Siebert und
Estephan Wagner übernimmt Sidibé ihre Kamera. Unermüdlich dokumentiert er seine Lebensrealität am Rande einer abgeschotteten EU.

Am Donnerstag, 1.2.2018 um 19.00 Uhr

Galerie Olga Benario, Richardstraße 104, 12043 Berlin-Neukölln. (U7, U-Bahnhof Karl-Marx-Straße)

Veranstalter: AK Internationalismus der IG Metall Berlin

Deutschlands Streben nach der Vorherrschaft in Europa – gestern und heute

Das Bündnis Griechenlandsolidarität Berlin präsentiert den 8. Griechischen Salon*:

Vortrag und Diskussion mit Jörg Kronauer

am Donnerstag, 11. Januar 2018, um 19.30 Uhr in der Regenbogenfabrik, Berlin-Kreuzberg, Lausitzer Str. 22.
Eintritt frei, kleine Spende wird erbeten.

Die deutsche Besatzung Griechenlands in den Jahren 1941-44 ging mit einer grausamen Ausplünderung und Zerstörung des Landes einher. Eine Kompensation der durch die Besatzung entstandenen Schäden ist – abgesehen von den marginalen Zahlungen im Jahre 1961 – nicht erfolgt. Im Zuge der europäischen Finanzkrise und deren Auswirkungen in Griechenland kommt es heute erneut zu einer Ausplünderung griechischer Ressourcen.

Auch wegen der nicht geleisteten Reparations- und Entschädigungszahlungen u.a. an Griechenland konnte Deutschland nach dem Krieg eine wirtschaftlich starke Macht werden. Und diese Macht nutzt Deutschland heute in Europa, um seine Herrschaft im Interesse der deutschen Wirtschaft weiter auszubauen.

Jörg Kronauer lebt und arbeitet in Köln als Sozialwissenschaftler, freier Journalist und ist Redaktionsmitglied bei www.german-foreign-policy.com. Er ist Mitautor des Buches: „Wir sind die Herren des Landes: Der deutsche Griff nach Griechenland. Geschichte einer Unterwerfung“.

Veranstalter: Bündnis Griechenlandsolidarität Berlin, Initiative „Deutschlands unbeglichene Schulden“, Regenbogenfabrik, attac Berlin.

* DER GRIECHISCHE SALON:

Das ist die aktuelle Veranstaltungsreihe des Bündnisses Griechenlandsolidarität Berlin.

Wir laden Euch 2018 jeden zweiten Monat ein zu einem Abend:

* Mit Politik und Kultur aus und über Griechenland.
* Mit engagierten Debatten zum Europa der Sparpolitik.
* Mit frischen Infos und Terminen aus der bundesweiten Griechenlandsolidarität.
* Mit Musik und Meze, um bei Kräften und Laune zu bleiben.
* Mit wechselnden Mitveranstaltern.
* (Fast) immer an dem 2. Donnerstagabend des Monats.
* Immer in der Regenbogenfabrik, Lausitzer Str. 22 in Berlin-Kreuzberg.
* Immer mit Euch? Das würde uns freuen! Herzlich willkommen.

Am 8. März geht’s weiter:
„Rembetiko“ – Informatives zur Kulturgeschichte und aktuellen Bedeutung dieser Musikrichtung für Griechenland (mit Live-Musik und Tanz)

Gebt diese Information gerne an Interessierte weiter!

Ausführliche Berichte zu Griechenland sowie weitere Infos und Kontakt zur bundesweiten Soli-Bewegung für Griechenland unter: https://griechenlandsoli.com

ViSdP: Georg Brzoska, Heesestr. 11, 12169 Berlin