Informationsveranstaltung des AK Internationalismus der IG Metall Berlin mit dem Kollegen Higuchi Tokuzo aus Japan

Thema: „Vom Klassenkampf zum Toyotismus“ – Die Japanischen Gewerkschaften im Wandel der Zeit

Kurzbiographie: Higuchi Tokuzo wurde im Jahr 1928 in Namuzu (südlich von Tokyo) geboren. Nach dem 2. Weltkrieg (seit 1947) wurde er in der Arbeiterbewegung aktiv. Er arbeitete als Techniker bei Toshiba und wurde Mitglied in der Metallgewrkschaft Kawasaki in der Nähe von Yokohoma. 1o Jahre war er Chefredakteur der Zeitschrift „Rodo Joho“ (Arbeiter-Informationen) in Tokyo. Auch heute noch ist er gewerkschaftlich aktiv. Er arbeitet in einem Arbeiternetzwerk und in der „Coop-Bewegung“ zum Aufbau alternativer Handelsstrukturen. Darüberhinaus unterstützt er die japanische Cuba Solidaritätsbewegung. Zahlreiche Bücher und Zeitschriften wurden von ihm veröffentlicht. Mehr erfahren

»Der Befreiungsschlag von Bellinzona«

Einen Monat lang haben 400 Arbeiter der Schweizer Bundesbahn ihr Werk in Bellinzona besetzt. Sie haben die Unternehmensführung zur Rücknahme der Abbaupläne ihrer Arbeitsplätze gezwungen und die Officine in einen Ort verwandelt, der als Symbol für die Möglichkeit steht, „Nein“ zu sagen und die Zukunft kollektiv in die Hände zu nehmen. Mehr erfahren

Hasta la Vista – Sindi Calista

Seit Ende Mai gehen in Spanien Zehntausende Menschen auf die Straße und besetzen öffentliche Plätze. Die aktuelle Bewegung ist der bisherige Gipfelpunkt des Protestes gegen den harten Sparkurs und die drastischen Sozialkürzungen der Regierung. Gegen die stetige Verschlechterung der Lebens- und Arbeitsbedingungen wird aber nicht erst seit dem Mai 2011 gekämpft. Mehr erfahren

Verhaltenskodizes – gutes Geschäft für Arbeitnehmer oder Konzerne?

Eine Diskussion mit Valter Sanchez, Weltbetriebsrat von DaimlerChrysler, Sao Paulo/ Brasilien.

Dienstag, 11.November 2003 um 18:00 Uhr
Im Saal der IG Metall Verwaltungsstelle Berlin
Alte Jakobstr. 149, 10969 Berlin-Kreuzberg
U1/ U15 Hallesches Tor

Die Verabschiedung von Verhaltenskodizes – freiwilligen betriebsinternen Regeln zur Einhaltung gewisser Sozialstandards – ist in den letzten Jahren ein beliebtes Mittel von Weltkonzernen geworden, um die öffentliche Diskussion um ihre soziale Verantwortung in einen Imagegewinn zu wenden. Gewerkschaften begrüßen und fördern das als Stärkung von Arbeitnehmerrechten in einer globalisierten Welt. Mehr erfahren

Das Thyssen-Krupp Stahlwerk und die Fischer

mit Luis Carlos da Silva Oliveira*, Brasilien und *Karina Kato,* Brasilien

Niema Movassat* und *Heike Hänsel*, beide MdB DIE LINKE, sowie Mitglieder im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

In Sepetiba, Brasilien, errichtet ein Konsortium unter maßgeblicher Beteiligung des deutschen Stahlkonzerns ThyssenKrupp eine Industrieanlage mit Stahlwerk und umfänglicher Infrastruktur. Die verursachten Umwelt-schäden zerstören die Existenzgrundlage von 8.000 Fischerfamilien (über 40.000 Personen) sowie wertvolle Naturschutzgebiete wie z.B. Mangrovenwälder. Darüber hinaus werden Kritikerinnen und Kritiker des Stahlwerkbaus von Milizen bedroht. Mehr erfahren

Veranstaltung: Gewerkschaften in Kuba

Am Montag, den 29. Mai 2000 um 18.00 wird uns eine Delegation kubanischer Gewerkschafter besuchen.

Dazu begrüßen wir:

den Kollegen Noel Carillo von der Abteilung Internationales des Dachverbandes Kubanischer Gewerkschaften – CTC Nacional Mehr erfahren

Beihilfe zum Mord verjährt nicht – Daimler Benz Argentinien

1976 –1983 wurden mindestens 14 unabhängige Betriebsräte von Daimler Benz Argentinien verschleppt, gefoltert und ermordet. Bis heute gibt es keine vollständige Aufklärung über die Beteiligten und Täter.

Dahingegen hat die gelbe Gewerkschaft SMATA 1975 mit Daimler Benz ein Tarifabkommen 18/75E geschlossen, damit flossen 1% des Umsatzes in die Gewerkschaftskassen. Über dieses Geld konnte allein ihr Vorsitzender José Rodríguez verfügen.

Der Arbeitskreis Internationalismus der IG Metall Verwaltungsstelle Berlin unterstützt die Forderung von GewerkschafterInnen aus aller Welt nach Rücktritt des Exekutivmitglieds des Internationalen Metallarbeiterbundes, José Rodríguez, sowie die vollständige Aufklärung der Ermordung der Betriebsräte bei Daimler Benz Argentinien. Mehr erfahren

Einladung zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung: Ausgepreßt und weggeworfen?

Argentinische Gewerkschafter in Europa auf Solidaritätsreise

In diesem Jahr sind es 25 Jahre her. Der Putsch der chilenischen Generäle und das sich anschließende Blutbad 1973 machte damals den Weg frei für die ersten Praxisversuche der sog. „Chicago Boys“, Die Pinochet-Diktatur holte bedeutende Repräsentanten dieser neuen Doktrin ins Land, um mit ihrer Hilfe ein Wirtschaftskonzept zu erproben, dessen Voraussetzung die „Befreiung“ der Arbeiter von freien Gewerkschaften war. Mehr erfahren

„Beihilfe zum Mord verjährt nicht“ – Veranstaltung am 2.Juni 2003

Beihilfe zum Mord verjährt nicht – Daimler Benz Argentinien

Informationsveranstaltung mit:

Gaby Weber (Journalistin, Montevideo/ Buenos Aires)
Michael Sunnus (IG Metall Vorstand, Rechtsabteilung)
N.N. (AK Internationalismus IGM Berlin)
Montag, 02.Juni 2003 um 18:00 Uhr Mehr erfahren

Wunder gibt es nicht – Die Verschwundenen von Mercedes-Benz

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Argentinien 2003. Eine Recherche von Gaby Weber.
100 min, span. mit dt. Untertiteln.
(Deutsche Erstvorführung)
Dienstag, 27.Mai 2003 um 20:00 Uhr
Regenbogenkino
Lausitzer Str. 22, 10999 Berlin
U1/ U15 Görlitzer Bahnhof, U8 Kottbusser Tor
Eintritt 5€, ermäßigt 2,50. Mehr erfahren