Das Thyssen-Krupp Stahlwerk und die Fischer

mit Luis Carlos da Silva Oliveira*, Brasilien und *Karina Kato,* Brasilien

Niema Movassat* und *Heike Hänsel*, beide MdB DIE LINKE, sowie Mitglieder im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

In Sepetiba, Brasilien, errichtet ein Konsortium unter maßgeblicher Beteiligung des deutschen Stahlkonzerns ThyssenKrupp eine Industrieanlage mit Stahlwerk und umfänglicher Infrastruktur. Die verursachten Umwelt-schäden zerstören die Existenzgrundlage von 8.000 Fischerfamilien (über 40.000 Personen) sowie wertvolle Naturschutzgebiete wie z.B. Mangrovenwälder. Darüber hinaus werden Kritikerinnen und Kritiker des Stahlwerkbaus von Milizen bedroht.

DIE LINKE hat im Parlament schon in der letzten Wahlperiode aktiv die Auseinandersetzung zwischen ThyssenKrupp und den Fischern und Menschenrechtsaktivisten unterstützt. Auch weiterhin wird DIE LINKE die Unternehmenstätigkeit deutscher Konzerne kritisch begleiten und die Interessen der Menschen im Süden geltend machen, die durch Handelsabkommen und durch Unternehmenstätigkeit deutscher Konzerne geschädigt werden.

*Karina Kato,* Vertreterin des Instituts PACS – Políticas Alternativas para o Cone Sul, Rio de Janeiro

*Luis Carlos da Silva Oliveira*, Fischer aus der Bucht Sepetiba, Rio de Janeiro, befindet sich wegen Morddrohungen nun im Schutz des Menschenrechtsschutzprogramms der brasilianischen Regierung
Freitag, 22. Januar 2010, 19 Uhr

Mehringhof, /Gneisenaustraße 2 A (Aufgang 3), 10961 Berlin

Veranstaltung der Fraktion DIE LINKE

unter Mitwirkung von Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika e.V. (FDCL Berlin), Kooperation Brasilien (KoBra), Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt e.V. (ASW), Rosa-Luxemburg-Stiftung, FoodFirst Informations- und Aktions-Netzwerk Berlin (FIAN Berlin), Rettet den Regenwald e.V.