2. Septemberwoche: Nix los in Berlin ?

Berlin. Zweite Septemberwoche. Proteste allerorten.

Montag 7.9. Kundgebung zur Freilassung von Juilan Assange.

Dienstag 8.9. Proteste vor dem Kanzleramt gegen den Autogipfel für eine längst überfällige Verkehrswende. Rote Karte für die weitere Bevorzugung des automobilen Individualverkehrs.

Mittwoch 9.9. Kundgebung gegen die Verschleppung und Verwässerung des Lieferkettengesetzes (wir berichteten).

Ebenfalls am 9.9. „Alarmstufe rot“. Die Veranstaltungsbranche hat eindrucksvoll zur Großdemo (Angaben Teilnehmerzahl zwischen 7500 bis 25 000) mobilisiert. Eine Großdemo bei weitgehend disziplinierter Einhaltung der Coronaregeln und trotzdem schärfste Kritik von hart Betroffenen an der Regierungspolitik. Das geht. Die solidarische Hauptbotschaft: Alle müssen die gleichen Rechte haben und gleiche Unterstützung entsprechend ihrer Bedürftigkeit erhalten. Querdenken wra in dem Aktionsbündnis konsequnet nicht geduldet Herbert Grönemeyer hielt eine eindrucksvolle Rede: https://www.t-online.de/unterhaltung/stars/id_88544922/veranstaltungsbranche-in-not-herbert-groenemeyer-haelt-flammende-rede.html?fbclid=IwAR3st7y1_ea4ayJwnlXezhfhheigeSU8GShVUmG3q2Xnz0f8BvXm2D-xgRQ

Am Abend des 9.9. dann protestieren tausende Berliner spontan anläßlich der Ereignisse in Mioria gegen die EU Flüchtlingdpolitik.

10.9. und 11.9. tritt das Personal in einer Lichtenberger Klinik in den Streik. motto „Es reicht nicht , wenn die Leute auf dem Balkon klatschen „

Gleichzeitig ab 10.9. umfangreiche Streiks der DHL Mitarbeiter um eine angemessene Lohnerhöhung für 5,5 % mehr Lohn und Gehalt.

Unzählige Menschen folgen in unzähligen Fragen nicht der Regierungspokitik. Sie protestieren diszipliniert auch unter erschwerten Coronaregeln für ihre sozialen Rechte und ihre Zukunft. Und wieviele ballen wohl die Faust zuhause in der Tasche?

Aus den vielen Bächen muss ein kraftvoller Strom werden.