31. März bis 16. Juni 2005 “Im Schatten des Sterns“

Geschichte(n) des Daimler-Konzerns von Marienfelde bis Argentinien

Vor 2 Jahren haben KollegInnen des DAIMLER CHRYSLER-Werk in Marienfelde eine Ausstellung erarbeitet, die die Entwicklung des Konzerns aus Sicht der Beschäftigten darstellt. Wir haben sie für die Galerie erweitert und aktualisiert. Schwerpunkte der Dokumentation sind die ZwangsarbeiterInnen, die während des Faschismus für den Konzern schuften mussten, der antifaschistische betriebliche Widerstand im Werk, die Verstrickung des Autokonzerns in die “Wäsche“ von Nazigeldern nach dem 2.Weltkrieg sowie die Unterdrückung und das “Verschwindenlassen“ von Betriebsräten bei Mercedes Argentinien in Zusammenarbeit mit der Militärdiktatur. DC-Aus3Darüber­hinaus informieren wir in den Veranstaltungen über die Arbeit der Kritischen AktionärInnen und des Arbeitskreises Internationalismus in der IG Metall. Aktuell bilanzieren Vertrauensleute des Betriebs ihren Kampf gegen das “Erpresswerk DAIMLERCHRYSLER“.
Veranstaltungen 1. Teil

Do 31.3., 19.30 h Ausstellungseröffnung

Di 5.4., 19.00 h Kritische Aktionäre von DAIMLERCHRYSLER berichten über die
Aktionärshauptversammlung 2005

Do 7.4., 19.30 h “Was bedeutet das alles, wenn Sie eines Tages statt Flugzeuge wieder Nachttöpfe machen?“ Über den Daimler-Kreislauf “Rüstung – Autos –
Rüstung“ referiert Winfried Wolf

Do 14.4., 19.30 h Kann aus einem “Erpresswerk“ ein “Zukunftswerk“ werden?
Eine Diskussion mit Betriebsräten und Vertrauensleuten von DAIMLER-CHRYSLER

Do 21.4., 19.30 h „Wunder gibt es nicht“ – Die Verschwundenen von Mercedes-Benz. Ein Dokfilm von Gaby Weber, Argentinien 2003, 100 Min.

Do 28.4., 19.30 h “Der Fall der verschwundenen Gewerkschafter vor der deutschen, argentinischen und us-amerikanischen Justiz“ Referent: Rechtsanwalt Wolfgang Kaleck, Vorsitzender des Republikanischen Anwältinnen und Anwälte-Vereins

So 1.5. Unsere Ausstellung ist vor dem Roten Rathaus am gemeinsamen Stand von IG Metall, AK Internationalismus und Galerie Olga Benario zu sehen.
Galerie Olga Benario, Richardstr. 104, 12043 Berlin-Neukölln
U7: Karl-Marx-Straße (Ausgang Neuköllner Oper und durch die Passage)
Infos: 251 22 09, 626 16 51
E-Mail: gob@antifa-net.de, Internet: www.antifa-online.de

Öffnungszeiten: bei den Veranstaltungen und auf Anfrage
Spenden: Galerie Olga Benario Berliner Volksbank BLZ 100 900 00 Konto 71 56 36 10 08