„Es wird jetzt sehr schwer, eine neue Perspektive aufzubauen“

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  Zoe-und wir

 

 

 

 

 

 

Bild oben: Gruppenfoto mit Kollegen im Aluminiumwerk – Bild Mitte: Übergabe der IG Metall Fahne von Hakan (VW SZ) an Kolleg_innen der Hafengewerkschaften von Piräus – Bild unten: Teil der Reisegruppe mit der Parlamentspräsidentin und Kollegen der Wahrheitskomission.

Eindrücke von der Situation in Griechenland nach der Kehrtwende von SYRIZA

Manfred Klingele hat gemeinsam über 30 Kolleginnen und Kollegen, die in deutschen Gewerkschaften und in sozialen Bewegungen aktiv sind, im September Griechenland besucht. Die SoZ sprach mit ihm über seine Eindrücke.

(Über die Einschätzung der Situation gibt es allerdings differierende Positionen; die Webred. des AKI)

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Geduld mit Tsipras ist erschöpft

Eine Welle von Streiks und Protesten rollt durch Griechenland. Nicht nur die Matrosen bleiben an Land. Am Dienstagabend legten die Beschäftigten der Athener U-Bahn, der Straßenbahn und der Stadtbahn die Arbeit nieder. Sie wehren sich gegen die geplante Zusammenlegung der drei Bahngesellschaften, die zum Wegfall von Arbeitsplätzen führen könnte.

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Griechische Soldaten verweigern Einsatz gegen Flüchtlinge

Aus dem Labournet:

Das Spartakus Netzwerk ist ein Zusammenschluss von linken Aktivisten innerhalb der griechischen Armee. Mitglieder des Netzwerkes aus rund 50 verschiedenen Standorten der Armee haben im Oktober eine vielbeachtete politische Erklärung verfasst – die englische Übersetzung „Greek conscripts: ‚we won’t take part in fighting migrants'“ ist seit dem 31. Oktober 2015 bei libcom dokumentiert. Darin erklären die Unterzeichner nicht nur, dass sie sich weigern werden, gegen Flüchtlinge vorzugehen, sondern auch, dass sie die sogenannte Flüchtlingskrise als Ergebnis der kapitalistischen Krise sehen, und ausserdem darauf verweisen, dass es Übungen der Armee gäbe, die eine „Entsetzung“ eines besetzten Betriebs üben, wogegen sie sich genauso wenden… Die ausgesprochen lesenswerte Stellungnahme hat eine – wenn auch noch begrenzte – Debatte über „revolutionären Defätismus“ hervorgebracht

Griechische Soldaten

 

Stoppt die Beseitigung von Arbeits- und Tarifrechten!

VERANSTALTUNG

Griechenland, Versuchslabor der EU

Donnerstag, 12. November ab 18 Uhr IG Metallhaus /
Alte Jakobstraße 149 · 10969 Berlin U-Bahnhof Hallesches Tor

 basisgwerkschften1Flüchtlingscamp Idomeni an der Grenze zu Mazedonienvio_me2

 

 

 

 

 

 

 

Liebe Kollegin, lieber Kollege, diese Forderung erheben wir jetzt im 5. Jahr. Solidarität gegen den Druck und die Erpressungen, denen die griechische Bevölkerung von Seiten der Gläubiger, des IWF und der EU Institutionen ausgesetzt ist.

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Stoppt den Coup – Tarifverträge jetzt

Aufruf zur Situation in Griechenland

 Die Finanzkrise hat sich nun zu einem umfassenden Angriff auf die Rechte der Arbeitnehmer_innen entwickelt. Den neoliberalen Kräften ist es gelungen, die Krise als Gelegenheit für die Umsetzung ihrer aggressiven Vorhaben zu nutzen. Wir stehen nun vor der umfassenden Deregulierung von Arbeitsverhältnissen und damit vor einem Prozess der Umverteilung von Reichtum und Macht zugunsten von Kapital und zum Nachteil der Arbeit.

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Filmveranstaltung „Das Desaster des Tagebaus“

Film über Widerstand gegen die Goldmine in Chalkidiki

Im Rahmen der Veranstaltung gibt es auch einen Beitrag des politischen Philosophen Maurizio Lazzarato, zum Thema Krieg und Kapitalismus

Am 18.12., Freitag Abend um 19 Uhr im Haus der IG Metall, Großer Saal / Alte Jakobstraße 149. Nähe U-Bahnhof Hallesches Tor

Gezeigt wird der Film: *Unearthing Disaster I – Das Desaster des Tagebaus* (Melitopoulos/Anderson 2013) und Viedeoclips aus dem Kampf gegen das Bergbauprojekt in Nordgriechenland gezeigt, kommentiert von Vertreter_innen des Kampfkomitees aus dem Dorf Megali Panagia Chalkidiki Nordgriechenland.

Der AKI hat bei bei seiner unserer Griechenland-Solireise 2015 Leute aus der Bürgerinitiative gegen den Goldabbau kennengelernt, die uns berichteten, dass sie zu diesem Filmevent und Workshop kommen würden. Wir haben uns mit den Filmemacherinnen kurzgeschlossen und beteiligen uns an der Veranstaltung.

Als weitere Veranstaltung dann am Wochenende findet ein Radio Workshop statt.

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Griechische Hafenarbeiter streiken gegen Privatisierungspläne

21.12.
Die Hafenarbeiter in Griechenland führen heute einen 24-stündigen Streik durch, um gegen die Privatisierung der Hafengesellschaft Piräus (OLP) sowie jener von Thessaloniki (OLTH) zu protestieren.

Auslöser war der heutige Beginn der  Gebotsentgegennahme internationaler Interessenten durch den Privatisierungsfonds TAIPED. Gegen ähnliche Pläne der Regierung melden auch die Angestellten der U-Bahn sowie der Griechischen Bahn OSE Widerstand an. Aus diesem Grund schreiten sie heute zu Warnstreiks: Ab 21 Uhr fährt in Athen die Metro nicht mehr; in den Mittagsstunden kam es auch zu Behinderungen im Zugsverkehr. (GZnk)

Quelle: Griechenland Zeitung

Der Fall Distomo

Vortrag und Gespräch mit Argyris Stountouris

foto distomo

Am Freitag, den 22. Januar haben wir die Möglichkeit mit Argyris
Sfountouris auf einer Veranstaltung im Berliner DGB Haus zu diskutieren.

Argyris Sfountouris ist Überlebender des Massakers der Waffen-SS in
Distomo/Griechenland 1944. Er wollte und konnte sich mit dieser Leugnung
des Verbrechens und der Haltung Deutschlands in der Entschädigungsfrage
nicht abfinden.

Er und seine drei Schwestern klagten in Deutschland und in Griechenland
auf Entschädigungen die ihnen bis heute verweigert werden. Mit seinem
Buch „Trauer um Deutschland“ stellt er das deutsche „Erinnern an die
NS-Verbrechen“ in Frage.

Die Fragen der Entschädigungsansprüche Griechenlands sind auf dem
Hintergrund des Drucks, der gerade auch von der deutschen Regierung auf
Griechenland ausgeübt wird, von besonderer Bedeutung.

Wir laden dich herzlich ein zu der Veranstaltung am 22. Januar um 19 Uhr
ins DGB Haus in der Keithstraße 1-3, nahe am U- Bahnhof Wittenbergplatz.

Eine Veranstaltung des Arbeitskreises Distomo, der Initiative Deutschlands unbeglichene Schuld(en) Berlin, des DGB Berlin-Brandenburg; unterstützt von der Hellenischen Gemeinde Berlin e. V., der Berliner Initiative Griechenland unter dem Hakenkreuz und der Rosa Luxemburg Stiftung.

Weitere Infos: www.nadir.org/nadir/initiativ/ak-distomo/ • https://twitter. com/AkDistoo • e-mail: ak-distomo@nadir.org • Spendenkonto: M. Klingner Sparda Bank IBAN DE75 2069 0500 0001 0195 38 Stichwort: AK-Distomo

Flugblatt zur Veranstaltung

 

 

Yanis Varoufakis will Europa demokratisieren

Von Harald Schumann

Der frühere griechische Finanzminister und Mitstreiter aus zwölf Ländern starten eine paneuropäische Bewegung. Am Dienstag stellen sie das Projekt in Berlin vor. Der ehemalige griechische Finanzminister Yanis Varoufakis bei einem Treffen der Blockupy-Bewegung in Berlin. Dort wird auch seine neue Linke ins Leben gerufen.

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“Die Schuld(en) der Griechen”

Thanos Contargyris, Mitglied der griechischen Wahrheitskommission und von Attac Hellas spricht über die Ursachen der Staatsverschuldung und Wege aus der Krise.

15. Februar 2016 um 19 Uhr
Haus der Demokratie (Robert-Havemann-Saal)
Greifswalder Straße 4, 10405 Berlin
Eintritt frei
Diskussion willkommen.

Mit der Einsetzung der „Wahrheitskommission für die Staatsverschuldung“ kam das griechische Parlament (bzw. die Regierungskoalition aus Syriza und ANEL) 2015 einer Verpflichtung der EU nach, eine umfassende Prüfung der öffentlichen Finanzen durchzuführen und die Bilanz der Bevölkerung vorzulegen.

Diese international besetzte Kommission präsentierte im Juni 2015 ihren ersten Bericht, der mittlerweile auch in deutscher Sprache vorliegt.

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