1300 Entlassungen nach Streik im VW-Werk Uitenhage in Südafrika

Veranstaltung im IG-Metall-Haus, Freitag den 1. Dezember 2000 um 17 Uhr:

Hintergründe, Zusammenhänge und Schlussfolgerungen des Konflikts

Anfang Februar entließ der deutsche Konzern Volkswagen in Uitenhage, Südafrika 1300 Arbeiter, weil sie nach einem Streik ein Ultimatum zur Arbeits- aufnahme nicht befolgt haben. In diesem Konflikt wurden zentrale Fragen in Bezug auf Globalisierung, Arbeitnehmerinteressen und das Verhalten von Gewerk- schaften in diesem Spannungsfeld kontrovers beurteilt (siehe unten). Mehr erfahren

Globalisation, Industrial Conflict and Social Partnership in Germany and China

Symposium on Saturday 29.11.2008

Host : Otto-Suhr-Institute (OSI) for Political Science of the Free University of Berlin
Metalworkers union IG Metal Berlin, workgroup internationalism
In cooperation with the German Asia Foundation, Asienstiftung, Essen Mehr erfahren

Diskussionsveranstaltung mit Kevin Li von der Organisation Globalization Monitor aus Hongkong / am 2. Dezember in Berlin

Arbeitskampf und öffentlicher Einkauf
High-Tech-Sweatshops in China – Was kann die öffentliche Hand tun?

Der Aktivist der Arbeitsrechtsorganisation Globalization Monitor (www.globalmon.org.hk) Kevin Li berichtet über die Arbeitsbedingungen in der Elektronikindustrie Chinas. Im Anschluss daran wird die Frage diskutiert, wie die öffentliche Hand in Deutschland zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der chinesischen Elektronikindustrie beitragen kann. Mehr erfahren

Arbeitskämpfe in China

Was haben die Berliner MetallerInnen damit zu tun?
Die Wiedereingliederung der Volksrepublik China in den kapitalistischen Weltmarkt hat gewaltige Auswirkungen auf die Weltökonomie. In den Wertschöpfungsketten der Konzerne spielt die drittgrößte Wirtschaftsmacht der Welt eine hervorragende Rolle. Wichtigster Motor dieser Entwicklung ist die aus 225 Mio. Wanderarbeiterinnen und Wanderarbeitern bestehende neue chinesische Arbeiterklasse. Mehr erfahren

Die neue Arbeiter/innenbewegung in Serbien

Arbeitskreis Geschichte sozialer Bewegungen Ost-West und Stiftung Haus der Demokratie in Zusammenarbeit mit der Europäischen Solidaritätstour 2010 (Wien)

Seit Beginn der 1990er Jahre erleben die Menschen in Serbien zuerst durch Krieg und Embargo und anschließend durch neoliberale und neokoloniale Privatisierungspolitik eine beispiellose Deindustrialisierung des Landes — und damit die Vernichtung der Existenzgrundlage unzähliger ArbeiterInnen. Bereits 2007, nach einer Welle von Auseinandersetzungen endete der Kampf der Belegschaft des pharmazeutischen Betriebes „Jugoremedija“ in Zrenjanin (Vojvodina) als einer der wenigen Kämpfe erfolgreich. Mehr erfahren

„Menschen ohne Papiere bei der Legalisierung begleiten“

Mit ihrem Beschluss, sich für die Rechte von Kolleginnen und Kollegen ohne Aufenthalts- oder Arbeitspapiere einzusetzen, hat sich die IG Metall ausdrücklich dazu bekannt, Vertretung aller Beschäftigten in ihrem Organisationsbereich zu sein. Mehr erfahren

Veranstaltung über soziale Kämpfe in Israel 2002

Täglich füllt der israelisch-palästinensische Konflikt die Zeitungen. Zugleich ist wenig bekannt über die alltägliche Situation in der Region.

Deshalb haben wir einen Vertreter des WAC–Workers Advice Center (Arbeiterberatungszentrum) nach Berlin eingeladen. Er wird über die Lebenssituation und die sozialen Probleme der ärmeren Bevölkerungsschichten Israels und den Versuch, diese gewerkschaftlich zu organisieren, berichten. Mehr erfahren

Informationsveranstaltung des AK Internationalismus der IG Metall Berlin mit dem Kollegen Higuchi Tokuzo aus Japan

Thema: „Vom Klassenkampf zum Toyotismus“ – Die Japanischen Gewerkschaften im Wandel der Zeit

Kurzbiographie: Higuchi Tokuzo wurde im Jahr 1928 in Namuzu (südlich von Tokyo) geboren. Nach dem 2. Weltkrieg (seit 1947) wurde er in der Arbeiterbewegung aktiv. Er arbeitete als Techniker bei Toshiba und wurde Mitglied in der Metallgewrkschaft Kawasaki in der Nähe von Yokohoma. 1o Jahre war er Chefredakteur der Zeitschrift „Rodo Joho“ (Arbeiter-Informationen) in Tokyo. Auch heute noch ist er gewerkschaftlich aktiv. Er arbeitet in einem Arbeiternetzwerk und in der „Coop-Bewegung“ zum Aufbau alternativer Handelsstrukturen. Darüberhinaus unterstützt er die japanische Cuba Solidaritätsbewegung. Zahlreiche Bücher und Zeitschriften wurden von ihm veröffentlicht. Mehr erfahren

»Der Befreiungsschlag von Bellinzona«

Einen Monat lang haben 400 Arbeiter der Schweizer Bundesbahn ihr Werk in Bellinzona besetzt. Sie haben die Unternehmensführung zur Rücknahme der Abbaupläne ihrer Arbeitsplätze gezwungen und die Officine in einen Ort verwandelt, der als Symbol für die Möglichkeit steht, „Nein“ zu sagen und die Zukunft kollektiv in die Hände zu nehmen. Mehr erfahren

Hasta la Vista – Sindi Calista

Seit Ende Mai gehen in Spanien Zehntausende Menschen auf die Straße und besetzen öffentliche Plätze. Die aktuelle Bewegung ist der bisherige Gipfelpunkt des Protestes gegen den harten Sparkurs und die drastischen Sozialkürzungen der Regierung. Gegen die stetige Verschlechterung der Lebens- und Arbeitsbedingungen wird aber nicht erst seit dem Mai 2011 gekämpft. Mehr erfahren