Arbeitskämpfe in China

Was haben die Berliner MetallerInnen damit zu tun?
Die Wiedereingliederung der Volksrepublik China in den kapitalistischen Weltmarkt hat gewaltige Auswirkungen auf die Weltökonomie. In den Wertschöpfungsketten der Konzerne spielt die drittgrößte Wirtschaftsmacht der Welt eine hervorragende Rolle. Wichtigster Motor dieser Entwicklung ist die aus 225 Mio. Wanderarbeiterinnen und Wanderarbeitern bestehende neue chinesische Arbeiterklasse. Mehr erfahren

Die neue Arbeiter/innenbewegung in Serbien

Arbeitskreis Geschichte sozialer Bewegungen Ost-West und Stiftung Haus der Demokratie in Zusammenarbeit mit der Europäischen Solidaritätstour 2010 (Wien)

Seit Beginn der 1990er Jahre erleben die Menschen in Serbien zuerst durch Krieg und Embargo und anschließend durch neoliberale und neokoloniale Privatisierungspolitik eine beispiellose Deindustrialisierung des Landes — und damit die Vernichtung der Existenzgrundlage unzähliger ArbeiterInnen. Bereits 2007, nach einer Welle von Auseinandersetzungen endete der Kampf der Belegschaft des pharmazeutischen Betriebes „Jugoremedija“ in Zrenjanin (Vojvodina) als einer der wenigen Kämpfe erfolgreich. Mehr erfahren

„Menschen ohne Papiere bei der Legalisierung begleiten“

Mit ihrem Beschluss, sich für die Rechte von Kolleginnen und Kollegen ohne Aufenthalts- oder Arbeitspapiere einzusetzen, hat sich die IG Metall ausdrücklich dazu bekannt, Vertretung aller Beschäftigten in ihrem Organisationsbereich zu sein. Mehr erfahren

Veranstaltung über soziale Kämpfe in Israel 2002

Täglich füllt der israelisch-palästinensische Konflikt die Zeitungen. Zugleich ist wenig bekannt über die alltägliche Situation in der Region.

Deshalb haben wir einen Vertreter des WAC–Workers Advice Center (Arbeiterberatungszentrum) nach Berlin eingeladen. Er wird über die Lebenssituation und die sozialen Probleme der ärmeren Bevölkerungsschichten Israels und den Versuch, diese gewerkschaftlich zu organisieren, berichten. Mehr erfahren

Informationsveranstaltung des AK Internationalismus der IG Metall Berlin mit dem Kollegen Higuchi Tokuzo aus Japan

Thema: „Vom Klassenkampf zum Toyotismus“ – Die Japanischen Gewerkschaften im Wandel der Zeit

Kurzbiographie: Higuchi Tokuzo wurde im Jahr 1928 in Namuzu (südlich von Tokyo) geboren. Nach dem 2. Weltkrieg (seit 1947) wurde er in der Arbeiterbewegung aktiv. Er arbeitete als Techniker bei Toshiba und wurde Mitglied in der Metallgewrkschaft Kawasaki in der Nähe von Yokohoma. 1o Jahre war er Chefredakteur der Zeitschrift „Rodo Joho“ (Arbeiter-Informationen) in Tokyo. Auch heute noch ist er gewerkschaftlich aktiv. Er arbeitet in einem Arbeiternetzwerk und in der „Coop-Bewegung“ zum Aufbau alternativer Handelsstrukturen. Darüberhinaus unterstützt er die japanische Cuba Solidaritätsbewegung. Zahlreiche Bücher und Zeitschriften wurden von ihm veröffentlicht. Mehr erfahren

»Der Befreiungsschlag von Bellinzona«

Einen Monat lang haben 400 Arbeiter der Schweizer Bundesbahn ihr Werk in Bellinzona besetzt. Sie haben die Unternehmensführung zur Rücknahme der Abbaupläne ihrer Arbeitsplätze gezwungen und die Officine in einen Ort verwandelt, der als Symbol für die Möglichkeit steht, „Nein“ zu sagen und die Zukunft kollektiv in die Hände zu nehmen. Mehr erfahren

Hasta la Vista – Sindi Calista

Seit Ende Mai gehen in Spanien Zehntausende Menschen auf die Straße und besetzen öffentliche Plätze. Die aktuelle Bewegung ist der bisherige Gipfelpunkt des Protestes gegen den harten Sparkurs und die drastischen Sozialkürzungen der Regierung. Gegen die stetige Verschlechterung der Lebens- und Arbeitsbedingungen wird aber nicht erst seit dem Mai 2011 gekämpft. Mehr erfahren

Verhaltenskodizes – gutes Geschäft für Arbeitnehmer oder Konzerne?

Eine Diskussion mit Valter Sanchez, Weltbetriebsrat von DaimlerChrysler, Sao Paulo/ Brasilien.

Dienstag, 11.November 2003 um 18:00 Uhr
Im Saal der IG Metall Verwaltungsstelle Berlin
Alte Jakobstr. 149, 10969 Berlin-Kreuzberg
U1/ U15 Hallesches Tor

Die Verabschiedung von Verhaltenskodizes – freiwilligen betriebsinternen Regeln zur Einhaltung gewisser Sozialstandards – ist in den letzten Jahren ein beliebtes Mittel von Weltkonzernen geworden, um die öffentliche Diskussion um ihre soziale Verantwortung in einen Imagegewinn zu wenden. Gewerkschaften begrüßen und fördern das als Stärkung von Arbeitnehmerrechten in einer globalisierten Welt. Mehr erfahren

Das Thyssen-Krupp Stahlwerk und die Fischer

mit Luis Carlos da Silva Oliveira*, Brasilien und *Karina Kato,* Brasilien

Niema Movassat* und *Heike Hänsel*, beide MdB DIE LINKE, sowie Mitglieder im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

In Sepetiba, Brasilien, errichtet ein Konsortium unter maßgeblicher Beteiligung des deutschen Stahlkonzerns ThyssenKrupp eine Industrieanlage mit Stahlwerk und umfänglicher Infrastruktur. Die verursachten Umwelt-schäden zerstören die Existenzgrundlage von 8.000 Fischerfamilien (über 40.000 Personen) sowie wertvolle Naturschutzgebiete wie z.B. Mangrovenwälder. Darüber hinaus werden Kritikerinnen und Kritiker des Stahlwerkbaus von Milizen bedroht. Mehr erfahren

Veranstaltung: Gewerkschaften in Kuba

Am Montag, den 29. Mai 2000 um 18.00 wird uns eine Delegation kubanischer Gewerkschafter besuchen.

Dazu begrüßen wir:

den Kollegen Noel Carillo von der Abteilung Internationales des Dachverbandes Kubanischer Gewerkschaften – CTC Nacional Mehr erfahren