Beihilfe zum Mord verjährt nicht – Daimler Benz Argentinien

1976 –1983 wurden mindestens 14 unabhängige Betriebsräte von Daimler Benz Argentinien verschleppt, gefoltert und ermordet. Bis heute gibt es keine vollständige Aufklärung über die Beteiligten und Täter.

Dahingegen hat die gelbe Gewerkschaft SMATA 1975 mit Daimler Benz ein Tarifabkommen 18/75E geschlossen, damit flossen 1% des Umsatzes in die Gewerkschaftskassen. Über dieses Geld konnte allein ihr Vorsitzender José Rodríguez verfügen.

Der Arbeitskreis Internationalismus der IG Metall Verwaltungsstelle Berlin unterstützt die Forderung von GewerkschafterInnen aus aller Welt nach Rücktritt des Exekutivmitglieds des Internationalen Metallarbeiterbundes, José Rodríguez, sowie die vollständige Aufklärung der Ermordung der Betriebsräte bei Daimler Benz Argentinien. Mehr erfahren

Einladung zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung: Ausgepreßt und weggeworfen?

Argentinische Gewerkschafter in Europa auf Solidaritätsreise

In diesem Jahr sind es 25 Jahre her. Der Putsch der chilenischen Generäle und das sich anschließende Blutbad 1973 machte damals den Weg frei für die ersten Praxisversuche der sog. „Chicago Boys“, Die Pinochet-Diktatur holte bedeutende Repräsentanten dieser neuen Doktrin ins Land, um mit ihrer Hilfe ein Wirtschaftskonzept zu erproben, dessen Voraussetzung die „Befreiung“ der Arbeiter von freien Gewerkschaften war. Mehr erfahren

„Beihilfe zum Mord verjährt nicht“ – Veranstaltung am 2.Juni 2003

Beihilfe zum Mord verjährt nicht – Daimler Benz Argentinien

Informationsveranstaltung mit:

Gaby Weber (Journalistin, Montevideo/ Buenos Aires)
Michael Sunnus (IG Metall Vorstand, Rechtsabteilung)
N.N. (AK Internationalismus IGM Berlin)
Montag, 02.Juni 2003 um 18:00 Uhr Mehr erfahren

Wunder gibt es nicht – Die Verschwundenen von Mercedes-Benz

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Argentinien 2003. Eine Recherche von Gaby Weber.
100 min, span. mit dt. Untertiteln.
(Deutsche Erstvorführung)
Dienstag, 27.Mai 2003 um 20:00 Uhr
Regenbogenkino
Lausitzer Str. 22, 10999 Berlin
U1/ U15 Görlitzer Bahnhof, U8 Kottbusser Tor
Eintritt 5€, ermäßigt 2,50. Mehr erfahren

31. März bis 16. Juni 2005 “Im Schatten des Sterns“

Geschichte(n) des Daimler-Konzerns von Marienfelde bis Argentinien

Vor 2 Jahren haben KollegInnen des DAIMLER CHRYSLER-Werk in Marienfelde eine Ausstellung erarbeitet, die die Entwicklung des Konzerns aus Sicht der Beschäftigten darstellt. Wir haben sie für die Galerie erweitert und aktualisiert. Schwerpunkte der Dokumentation sind die ZwangsarbeiterInnen, die während des Faschismus für den Konzern schuften mussten, der antifaschistische betriebliche Widerstand im Werk, die Verstrickung des Autokonzerns in die “Wäsche“ von Nazigeldern nach dem 2.Weltkrieg sowie die Unterdrückung und das “Verschwindenlassen“ von Betriebsräten bei Mercedes Argentinien in Zusammenarbeit mit der Militärdiktatur. Mehr erfahren

Freihandel versus Menschenrechte?

Infoveranstaltung mit Rodolfo Vecino Acevedo von der kolumbianischen Gewerkschaft USO

Zeit: Montag, den 12. Oktober um 19 Uhr
Ort: im Raum 112 (1.Stock) im Haus der IG Metall*,
Alte Jakobstr. 149, 10969 Berlin (U-Hallesches Tor)

Vom „Modell Kolumbien“ sprach Carlo Olaya, Vorstandsmitglied der kolumbianischen Lebensmittelgewerkschaft SINALTRAINAL, auf der 2008 von LaborB organisierten Konferenz „Visions of Labour“. Das modellhafte sah er in einem Herrschaftssystem, das eine formelle demokratische Fassade aufrecht erhält, jedoch gleichzeitig Gewerkschaften und soziale Bewegungen mit terroristischen Mitteln bekämpft. Gelänge es nicht, – so fuhr der Gewerkschafter fort – dieses Modell zum Scheitern zu bringen, könne es zum Exportschlager werden und auch in anderen Ländern zur Anwendung kommen. Mehr erfahren

rostro de la resistencia – das Antlitz des Widerstands

Eine Ausstellung des Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika FDCL e.V. und der Kolumbienkampagne Berlin

Ort: ver.di MedienGalerie im Haus der Buchdrucker
Dudenstr. 10 – 10965 Berlin-Kreuzberg

Ausstellungszeit: 16.4. – 22.5.2009 Mehr erfahren

Widerstand gegen die EU-Freihandels-offensive in Lateinamerika

mit Senator Jorge Robledo (Kolumbien) und William Rodriguez (Nicaragua)

Moderation: Heike Hänsel, MdB DIE LINKE Mehr erfahren

Freihandel ja – Menschenrechte nein?

Zum Handelsabkommen der EU mit Kolumbien und der Andengemeinschaft

Mittwoch, 13.05.2009 / 19.00 Uhr

ReferentInnen:
* Luciano Sanin (Kolumbianische Gewerkschaftsschule ENS, Medellín)
* Aura Rodriguez (Plattform Menschenrechte, Demokratie & Entwicklung, Bogotá)
* Peter Fuchs (WEED, Berlin)

Mehringhof, Gneisenaustr. 2a, Berlin. Versammlungsraum, Aufgang III
Spanisch mit deutscher Übersetzung Mehr erfahren

Filmabend: „Der Streik der Zuckerrohr- arbeiter in Kolumbien“

Ende des vergangenen Jahres kam es in Kolumbien zu einem Streik der Zuckerrohrarbeiter. Die Arbeiter traten in den Streik, um die Abschaffung der sog. „Arbeiterkooperativen“ durchzusetzen. Im Land gibt es etwa 10.000 solcher „Kooperativen“, die eigentlich wie Tagelöhnerbörsen funktionieren und den Arbeitgebern eine Festeinstellung ersparen. Mehr erfahren