Bundesweite Demo am 3. März: Gemeinsam für Frieden in Afrin

Der Arbeitskreis Internationalismus ruft auf zur Demonstration gegen die türkische Militärintervention in Syrien und für die Verteidigung der in kurdischer Selbstverwaltung befindlichen Region Afrin.

Die zentralen Forderungen der Demonstration sind:

1. Sofortige Maßnahmen, insbesondere auch auf UNO, EU und NATO-Ebene, für die Beendigung des völkerrechtswidrigen Angriffs des türkischen Militärs auf Afrin

2. Sofortiges Ende deutscher Rüstungsexporte in die Türkei und sonstige autokratische Regime

3. Politischer und diplomatischer Einsatz für die Wiederaufnahme der 2015 abgebrochenen kurdisch-türkischen Friedensgespräche‘

4. Die Anerkennung der Demokratischen Föderation Nordsyrien (innerhalb der Grenzen Syriens) und Unterstützung der demokratischen Selbstverwaltungen

5. Humanitäre Hilfe für den Kanton Afrin, insbesondere für Verwundete und Flüchtlinge

Hier ist der gesamte Wortlaut des Aufrufs nachzulesen:

https://friedenafrin.wordpress.com/aufruf/

Liste der bisherigen

UnterstützerInnen

Bundesweite Demo gegen den türkischen Angriff auf Afrin ! Berlin 3. März Alexanderplatz

Am 3. März 12 Uhr Alexanderplatz Berlin ein Zeichen setzen gegen Hegemoniepolitik, Krieg und Barbarei, für ein friedfertiges Miteinander aller Menschen im Nahen Osten.
Freiheit für Afrin, bundesweite Demonstration gegen die türkische A
ggression!

Afrin ist eines der drei demokratisch selbstverwalteten Gebiete, die die Demokratische Föderation Nordsyrien umfasst. Afrin steht für die konsequenteste und erfolgreichste Selbstverteidigung gegen die faschistischen Terrorbanden des IS. Afrin steht für autonome Selbstverwaltung, Demokratie, Verständigung zwischen allen Volks- und Religionsgruppen, Frauenrechte, sozialen Ausgleich und ökologisch nachhaltiges Wirtschaften ! Die vom Natostaat Türkei bedrohten selbstverwalteten Gebiete Nordsyriens haben mehrere hundert Tausend Flüchtlinge aufgenommen. Wer Krieg , Elend und Fluchtursachen glaubwürdig bekämpfen will, muss dieses gesellschaftliche Zukunftsmodell eines friedlichen Miteinanders aller Menschen im Nahen Osten und den dazu notwendigen Freiheitskampf nach Kräften unterstützen.

Der völkerrechtswidrige Angriff auf Afrin durch die Türkei ist ein Anschlag darauf.
Unterstützt wird diese Barbarei auf vielerlei Weise auch durch die Bundesregierung. Rüstungsexporte, hegemoniale Einmischungspolititk und ein verlängerter Arm für Despoten wie Erdogan sind Öl ins Feuer des Syrienkonfliktes und können zu einem Flächenbrand werden, der auch uns schneller als wir denken erreichen kann.

Das Eintreten für Afrin und der Protest gegen die weitere Eskalation des Krieges in und  um Syrien ist aktuell wohl mit die wichtigste friedenspolitische Aufgabe!

Gemeinsam mit dem Bündnis für Demokratie und Frieden in Afrin  rufen wir zur breiten Solidarität auf und fordern von der Bundesregierung:

1. Sofortige Maßnahmen, insbesondere auch auf UNO, EU und NATO-Ebene, für die Beendigung des völkerrechtswidrigen Angriffs des türkischen Militärs auf Afrin

2. Sofortiges Ende deutscher Rüstungsexporte in die Türkei und sonstige autokratische Regime

3. Politischen und diplomatischen Einsatz für die Wiederaufnahme der 2015 abgebrochenen kurdischtürkischen Friedensgespräche

4. Die Anerkennung der Demokratischen Föderation Nordsyrien (innerhalb der Staatsgrenzen Syriens)* und Unterstützung der demokratischen Selbstverwaltungen

5. Humanitäre Hilfe für den Kanton Afrin, insbesondere für Verwundete und Flüchtlinge

M o b i l i s i e r e n    und  t e i l n e h m e n !

Wenn anderswo Bomben fallen und der Krieg anklopft sollte man auch einen Samstageinkauf verschieben können !

Wir treffen uns als AKI IGM um 12 Uhr am Alexanderplatz vor dem Haupteingang Saturn (nahe Weltzeituhr) und gehen zusammen 12:15 Uhr in Richtung Neptunbrunnen

hier die Webpage des Bündnisses

https://friedenafrin.wordpress.com/

hier der Link zum Facebookaufruf (bitte liken und eintragen):

https://www.facebook.com/events/414116665708254/

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Außerdem wollen wir hinweisen auf die laufende Ausstellung und
Veranstaltungsreihe in der „Galerie Olga Benario“ zum Thema

Türkischer Kolonialismus in Kurdistan und der Kampf gegen  den Ilisu-Staudamm

*15. Februar bis 29. März 2018*

Galerie Olga Benario, Richardstr. 104, 12043 Berlin-Neukölln 

Veranstaltungen  

Do  15.2.  19:30 Uhr  Eröffnung der Ausstellung mit dem neuen 20-minütigen Dokfilm „Der Todestag des Wassers“ und einem Vortrag von Nick Brauns zu den politischen Hintergründen 
Do  22.2.  19:30 Uhr  Krieg und Frieden – Lösungsperspektiven der kurdischen Frage. Vortrag von einem Vertreter des Kurdischen Zentrums für Öffentlichkeitsarbeit Civaka Azad 
Do  1.3.  19:30 Uhr  Türkischer Kolonialismus in Kurdistan: Kommunen unter Zwangsverwaltung. Gespräch zwischen Elke Dangeleit (Bezirksverordnete für Die LINKE in Friedrichshain-Kreuzberg) und dem im Berliner Exil lebenden Bürgermeister der ostanatolischen Stadt Varto Hüseyin Güneş (Übersetzung durch Vertreter von Civaka Azad) 
Do  8.3.  19:30 Uhr  Internationaler Frauentag  „Sara – Mein ganzes Leben war ein Kampf“ über Sakine Cansiz, Dokfim OmU, 95 Min., Türkei 2015. Der Film wird ergänzt durch einen Kurzvortrag zu neuen Erkenntnissen über den Mord an Sakine und den Stand der Ermittlungen. 
Do  15.3.  19:30 Uhr  Solidarität mit Kobanê/Rojava und der ökologische Wiederaufbau. „Den Sieg sichern“, Dokumentarfilm von Mark Zorko, 2015, 50 Min. Anschließend ein Vortrag einer Vertreterin der Initiative ökologischer Wiederaufbau in Kobanê über das Projekt und die Aufgaben der ökologischen Gestaltung  
Do  22.3.  19:30 Uhr  Weltwassertag – Weltweite Staudammgeschäfte deutscher Konzerne: Repression und Widerstand – Die Staudammprojekte Agua Zarca in Honduras und Belo Monte in Brasilien. Vortrag von Thilo Papacek (GegenStrömung) und Christian Russau (FDCL)  
Do  29.3.  19:30 Uhr  Finissage der Ausstellung

„Und macht euch die Erde untertan“, Dokfilm von Christoph Walder, 16 Min., 2008, über das umstrittene Ilisu-Staudammprojekt im Südosten der Türkei und dessen Folgen für den Menschen und die einmalig schöne Kultur- und Naturlandschaft Mesopotamiens.

Anschließend Livemusik mit kurdischen Künstlern 

Berlin 3. März, Tausende demonstrieren für Frieden und Freiheit von Afrin!

Berlin, 3. März. Bericht.

Gemeinsam gegen den Krieg

Bis zu 20 Tausend* Menschen (laut Veranstaltern) setzten ein Zeichen gegen Hegemoniepoiitik , Krieg und Barbarei, für ein friedfertiges Miteinander aller Menschen im Nahen Osten.
Freiheit und Frieden für Afrin, bundesweite Demonstration gegen die türkische Agression!

Das Eintreten für Afrin und der Protest gegen die weitere Eskalation des Krieges in und um Syrien sei aktuell die wohl wichtigste friedenspolitische Aufgabe!

Aufgerufen zu der Aktion hatten zahlreiche deutsche Organisationen und Parteienvertreter sowie kurdische Verbände. Zu den Unterstützern des Aufrufs „Gemeinsam gegen die türkischen Angriffe auf Afrin“ zählen namhafte Künstler und Wissenschaftler, der kurdische Dachverband Navdem, ebenso aber auch viele unterschiedliche demokratische und linke Organisationen, wir der Arbeitskreis Internationalismus IGM Berlin , Vertreter der Linkspartei und anderer Gewerkschaften sowie einzelne Politiker von Grünen und SPD.

Es war wohl die eindrucksvollste Friedenskundgebung seit Jahren in Deutschland

Die Teilnehmer forderten rigoros Schluss mit jeglichem Rüstungsexport. Fast alle Parteien im Nahen und mittleren Osten kämpften inzwischen mit deutschen Waffen. Ohne Waffen würde der Krieg letztlich ersticken. Und als IGM Gewerkschafter fügen wir hinzu, es gibt genügend Arbeit für zivilie Produkte. Wenn nur die Investitionen auf humane und menschliche Befürfnisse kontenzriert und gelenkt würden.

Keine Waffen, kein Krieg

Viele Redner kritisierten die Politik der Bundesregierung als brandgefährlich. Rüstungsexporte, hegemoniale Einmischungspolititk und ein verlängerter Arm für Despoten wie Erdogan seien Öl ins Feuer des Syrienkonfliktes und könnten zu einem Flächenbrand werden, der auch uns schneller als wir denken erreichen könne.

Die Politik der Bundesregierung sei zudem extrem verlogen. Keine Zugeständnisse an das Regime Erdogan? So sei jetzt klar, dass allein in den letzten 8 Wochen entgegen aller Beteuerungen 31 Rüstungsexporte an die Türkei genehmigt wurden.

Unsere Identität ist Freiheit, Selbstbestimmung und Frieden

 

Angeklagt wurde: Die Bundesregierung verbiete und verfolge Symbole und Organisationen, die für die Identität der verfolgten Menschen in Nordsyrien stehen. Für Demokratie, für Gleichberechtigung aller Volks- und Glaubensgruppen. Für sozialen Ausgleich. Für Frauenrechte.

 

Schluss mit den Repressalien und keinen Tag länger verlängerter Arm von Erdogan sein

Eine unerträgliche Doppelmoral: Strukturen in unserem Lande blieben derweil unangetastet, die für Erdogan oder sogar für das Netzwerk der Terrorbanden des islamistischen Staates stehen. Dass Bodyguards von türkischen Regierungsmitgliedern auf der Münschner Sicherheitskonferenz ungestraft einen Abgeordneten des deutschen Bundestages bedrohen  können, ist nur die Spitze eines Eisbergs.

Wir als Arbeitskreis Internationalismus IGM zeigten mit etlichen Kollegen deutlich  hörbar mit Trommeln und sichtbar Flagge.  „Unser Kampf um bessere Einkommen, gesicherte Arbeitsplätze , Daseinsvorsorge und erträgliche Arbeitsbedingungen ist in Frage gestellt, wenn es keinen Frieden gibt, die Welt um uns herum in Hass und Abschottung zerfällt. Im letzten Jahrhundert mussten wir mehrfach erleben, wie unser Land und die halbe Welt in Schutt und Asche liegen. Das wollen wir nicht wieder erleben. Schlimmer noch, ein solcher Konflikt mit den heutigen Waffensystemen kann das endgültige Ende der Menschheit bedeuten. Deshalb sind wir hier und trommeln für den Frieden !“

IG Metaller  trommeln für den Frieden

Die Welt gerät immer mehr aus den Fugen. Es war ein weiteres verstärkteres Aufbäumen an einem eiskalten sonnigen Wintertag. Es kommt darauf an, dass wir alle, die Betroffenen, nicht weiter zuschauen und die Stimme erheben. Es wird Zeit, dass die Gewerkschaften einen zentralen Platz dabei einnehmen

Auftakt am roten Rathaus

Abschluss am Brandenburger Tor

dicht gedrängt bis weit in die Straße des 17. Juni


Eintreten für Frieden in Afrin und gegen die türkische Aggression wird von deutschen Behörden verboten

Das jährlich in Hannover stattfindende zentrale kurdische Neujahrsfest Newroz wurde von den zuständigen Behörden verboten. Angesichts der immer heftigeren völkerrechtswidrigen Militärattacken der Türkei auf die nordsyrische Region Afrin soll das diesjährige Neujahrsfest auch  im  Zeichen „für Frieden in Afrin“ und des Protests gegen die Invasion  der türkischen Armee und islamistischer Terrorbanden stehen!

Unglaublich und pervers  dieses Verbot des kurdischen Neujahrsfestes in Hannover. Opfer und Gegner eines völkerechtswidrigen Krieges und islamistischer Terrorbanden  werden jetzt auch bei uns kriminalisiert, ganz wie in der Türkei. Nahe am  Geiste  Erdogans, der kritischen  Jounalisten, Juristen, Gewerkschaftern, Demokraten und eben auch Friedensaktivisten mit dem Argument, sie alle seien Terroristenanhänger und gefährdeten die Sicherheit des Staates , das Versammlungsrecht nimmt und  wegsperren lässt.

Breiter Protest formiert sich dagegen, dass  der deutsche Staat immer mehr als Büttel von Erdogan agiert!

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Stoppt den Krieg in Afrin! – Offener Brief türkischer KollegInnen an deutsche Gewerkschaften

An alle Gewerkschaften und demokratischen Kräfte Europas!

Lasst uns in Solidarität mit dem Widerstand in Afrin unsere Stimme gegen den Besetzungsversuch des türkischen Staates erheben!

 

Bis zum Angriff des türkischen Staats, der am 20. Januar begann, war Afrin eine der wenigen Regionen in Syrien, die vom Krieg weitestgehend verschont geblieben waren. Tausende von Menschen haben hier in den letzten fünf Jahren vor den Gräueltaten der verschiedenen vom Ausland finanzierten Dschihadisten-Gruppen, wie dem IS, in Afrin Zuflucht gefunden. Ob- wohl sich die Einwohnerzahl verdreifacht hat und die Stadt kaum Unterstützung von der UN oder anderen internationalen Institutionen erhielt, war es dank der aufgebauten Selbstverwal- tung dennoch gelungen, ein friedliches Zusammenleben für alle zu ermöglichen.

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Oh Herr, wann lässt Du mehr Hirn regnen statt Bomben ? Ostermarsch 2018 Berlin

Trotz nasskaltem „Sauwetter“ waren es wieder bis zu 2000 Menschen, die  zum Ostermarsch in Berlin, diesmal  in der Turmstraße,  zusammen kamen. Neben den offiziellen Veranstaltern , die in der Friedenskoordination Berlin zusammengeschlossen sind, trieb die angespannte Weltlage auch  viele Menschen und Vertreter etlicher weiterer demokratischer Organisationen, Parteien, Kirchen und Gewerkschaften auf die Straße.  Mitten darunter auch wir vom Arbeitskreis Internationalismus IGM mit weiteren  Kollegen unserer Gewerkschaft.

 

In den Reden und Parolen wurden zentrale Themen angesprochen, die den Menschen zunehmend Angst  machen:

Die Konflike eskalieren weltweit. Neben den USA und anderen Großmächten wie Russland und China mischen  immer mehr Mächte im Ringen um Hegemonie mit , darunter auch Deutschland und die EU. Der „Westen“ und mit ihm  die Nato gebährden sich zunehmend aggressiv.

 

Die  Bundesregierung plant -wie andere westliche Staaten auch- die Rüstungsausgaben  auf 2% des Bruttoinlandsproduktes nahezu zu verdoppeln. Das  heizt die Rüstungsspirale, aber auch die Konflikte , vor allem mit Russland,  an. Das bedeutet allein in Deutschland ca. 30 Milliarden Euro an zusätzlichen Ausgaben für Rüstung und Krieg, die  in Bereichen wie Umwelt, Gesundheit, Bildung  und Soziales fehlen. Und wieso „Nachrüsten“, wenn bereits jetzt schon zum Beispiel eine mehr als 10 fache Überlegenheit der NATO  gegenüber Russland besteht?

Alle Atomwaffenmächte rüsten nuklear wieder auf. Eine nukleare Katastrophe ist nicht nur  in Korea denkbar , sondern auch in Europa wieder wahrscheinlicher.  Die Bundesregierung weigert sich nach wie vor, die US-Atomwaffen aus Büchel abzuziehen und den UN-Atomwaffenverbotsvertrag zu unterzeichnen. Den USA wird weiterhin gestattet, von deutschem Boden aus in Ramstein völkerechtswidrige Drohnenangriffe zu starten und zu koordinieren.

Deutschland gehört  zu den größten Rüstungsexporteuren der Welt und betreibt im Nahen Osten ein „Bombengeschäft“ nach allen Seiten. Der völkerrechtswidrige Angriffskrieg der Türkei in Nordsyrien/ Afrin wird u.a. mit deutschen Leopardpanzern durchgeführt. Trotz Krieg und Verbrechen an der Zivilbevölkerung durch die türkische Nato Armee und ihren verbündeten islamistischen Terrorbanden wurden in den letzten 10 Wochen mehr als 31  Rüstungsgeschäfte mit der Türkei  genehmigt bzw. getätigt. Von der EU erhält die Türkei erneut 3 Milliarden Euro Unterstützungsgelder.

Gleichzeitig behindern und verfolgen Bundesregierung und zuständige Innnenbehörden hier in Deutschland wie ein verlängerter Arm Erdogans  die Angehörigen der Opfer dieses Krieges, wenn diese für Frieden in Afrin, Verteidigung ihrer Existenz, für Demokratie, für Gleichberechtigung aller Volks- und Glaubensgruppen und für   Frauenrechte demonstrieren.

Nicht hinnehmbar,  dass die Demonstrationsleitung es zulassen wollte, dass die Polizei versuchte , die völlig friedlichen kurdischen Mitdemonstranten vom Ostermarsch abzutrennen und  auszugrenzen. Es war dem beherzten solidarischen Eingreifen von Gewerkschaftsmitgliedern, Linkenparlamentariern wie Dieter Dehm (einer der Hauptredner auf der Kundgebung) und schliesslich des überwiegendenTeils der  Demonstrationsteilnehmer selbst zu verdanken, dass die Lage nicht eskalierte und ein gemeinsamer „friedlicher“ Marsch mit unseren kurdischen und arabischen Friedensfreunden bis zur Abschlusskundgebung möglich wurde.

Es zeigt sich immer mehr , die Gewaltspiralen nach aussen und innen greifen in einander über. Hass, Diffamierung und Fake News werden gesellschaftsfähig. Vergiftete Athmosphäre und Spaltung der Gesellschaften und Völker sind der Nährboden für jegliche Form von Gewalt und Anwendung von Waffen.

Treten wir dagegen an. Seien wir Vorbild in Sachen Toleranz. Nehmen wir alle Opfer von Krieg, aber auch Ausgrenzung in unsere Mitte.

 

Hier die engagierte Hauptrede* gegen Krieg , Militarisierung und Gesellschaftliche Spaltung von Diehter Dehm auf der Auftaktkundgebung als Ganzes :

*sicher gibt es Passagen, über die man geteilter Meinung sein kann, aber als Ganzes eine Brandrede  gegen Krieg , Militarisierung und Gesellschaftliche Spaltung. Wir hätten uns mehr Teilnehmer aus dem demokratischen aber auch linken Spektrum gewünscht.

Stadt Gladbeck will Auftritt der türkischen Musikgruppe Grup Yorum verbieten

Das Auftrittsverbot von „ Grup Yorum“ ist Ausdruck der fortgesetzten Einschränkung demokratischer Rechte und Kultur in unserem Land

2016 konnte die Gruppe noch unbehelligt bei der Rosa Luxemburgkonferenz auftreten. aber schon im Juni 21016 wurde der Auftritt der Band auf einem Fest der Alevitischen Gemeinde in Gladbeck verboten. Bei einem antirassistischen Fest in Fulda sollte die Gruppe Grup Yorum als Zugpferd auftreten. Doch die Stadt verhängte ein Auftrittsverbot, begründet damit, dass Grup Yorum »vom Verfassungsschutz kritisch eingestuft« werde.

Erneut wird jetzt ein Auftritt der Band auf dem „rebellischen Musikfestival“ verboten, das am Pfingsten in Thüringen stattfinden soll und den Veranstaltern mit dem Abbruch des Festivals gedroht.
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ERDOGAN NOT WELCOME DEMO , Start Berlin Potsdamer Platz , 28.9. um 16 Uhr

ERDOGAN NOT WELCOME DEMO  , Start Berlin Potsdamer Platz , 28.9. um 16 Uhr

Alle Freunde des AKI sind aufgerufen ,  mit uns gemeinsam  am 28.9.2018  gegen Erdogan und seine Poltitik und die damit verbundene Poltitik der BRD im Nahen Osten zu demonstrieren!
Wir treffen uns vom AKI  am Freitag Potsdamer Platz  am Ausgang U2 Bfh Richtung Stresenmannstraße.

Bitte auch Freunde und andere Gewerkschafter mitbringen. Erdogan und sein Regime stehen auch für besonderen Abbau  von Arbeitnehmerrechten und Repressionen gegen Gewerkschafter. Das zeigt aktuell erneut das rabiate Vorgehen der Staatsorgane gegen  die momentan streikenden und protestierenden Arbeiter an der Großbaustelle des neuen  Istanbuler Flughafen.
Zusätzlich wollen wir ein Signal  bei der aktuellen Zuspitzung des Syrienkonfliktes  (Idlib) gegen ALLE dort beteiligten Kriegsparteien setzen. Die aktuelle Vereinbarung von Türkei und Russland führt zunächst nur zu einer brüchigen Atempause. Immer noch droht eine internationale Eskalation des Konfliktes, auf dem Rücken der örtlichen Zivillbevölkerung.  Idlib ist  einer der letzten  „Einflussbastionen  des Westens innerhalb Syriens“ , die man möglicherweise um jeden Preis halten will. Deutschland scheint bereit, dafür eine rote Linie bezüglich militärischer Agression  zu überschreiten.
hier der LINK  zum veranstaltenden Bündnisses

Alles zur Erdogan not Welcome Großdemonstration in Berlin auf einen Blick!

Erdogan Not Welcome

 

Auch der Arbeitskreis Internationalimsus Berlin nahm an den Protesten aktiv teil.  Nicht nur Jounalisten und Intellektuelle werden in der Türkei verfolgt. Arbeitsbedingungen und Rechte von Beschäftigen  und vor allem unabhängigen Gewerkschaften wurden in den letzten Jahren immer weiter eingeschränkt. Aktuelles Beispiel die heftigen Arbeitskämpfe  an der Großbaustelle des  neuen Flughafens von Istanbul. Wir fordern die sofortige Haftentlassung aktiver Kollegen!

 

 

 

 

Plakat fordert Freilassung inhaftierter  Arbeiter

Für Arbeitsplätze gibt es Alternativen zur Kriegsproduktion. Ausserdem verlagert Rheinmetall jetzt  in die Türkei

Schluss mit allen möglichen Formen von Sonderunterstützung für Erdogan!

Türkische Faschos feierten ihren Präsidenten Erdogan mit dem faschistischen Wolfsgruß – dieser erwiderte mit dem Zeichen der islamistischen Muslimbruderschaft! Wahnsinn. Mitten in Berlin. Schön eskortiert von deutscher Bundespolizei.

Natuerlich muss auch mit Despoten verhandelt und geredet werden.

Aber sie hofieren, ihnen zur Ehrung ein Staatsbankett ausrichten, ihnen Milliarden an Steuergeldern zuschanzen, logistisch unterstützen und Waffen verkaufen, ihnen, ihren Gegeimdiensten  und ihren reaktionaeren Anhaengern Sonderrechte bis zur Duldung mafiöser Strukturen in unserem Land einräumen, das alles ist nicht normal und heisst den roten Teppich ausrollen und einen solchen  Despoten auf ganzer Linie stabilisieren. Vor diesem Hintergrund müssen auch alle vorsichtig  kritischen Anmerkungen seitens der Bundesregierung als Farce erscheinen. Erdogan hatte und sah auch keinen Grund sich zurückzunehmen.  Der „staatsmännische Akt“ geriet  zu einer Aneinanderreihung   widersprüchlicher Peinlichkeiten. Von Sarah Wagenknecht bis Christian Lindner blieben Politiker fast aller Parteien dem Ehrenparkett mit  „Kante“ fern. Und selbst die Bundeskanzlerin drückte sich schlussendlich mit  vorgeschobenen „Termingründen“ wachsweich vor einer Teilnahme.  Hat es das vorher schon mal gegeben? Forgesetzte Chaos Tage in den Berliner Regierungspalästen!

Szenenwechsel.  Potsdamer Platz. 28.9.2018 16 Uhr. Tausende finden sich ein zum Protest gegen diesen Despoten und dessen Unterstützung durch die Bundesregierung. 

In Reden und auf Plakaten wird  gefordert:

Keinerlei  Rückendeckung mehr  für Erdogans  Krieg gegen Menschenrechte, Demokratie und Frieden! Wir fordern die Unterstützung von Demokratie und Toleranz statt nationalistisch rassistischer Kriege und Terror im Nahen Osten.

Keine Gelder, keine Waffen, keine anderen logistischen oder militärischen Hilfeleistungen mehr an die Türkei.   Statt EU-Beitrittsperspektive diplomatischer Druck auf die Türkei zur Einstellung aller staatlichen Terrorhandlungen und friedensbehindernden Aktivitäten.

Schluss mit allen Sonderrechten für die Türkei in Deutschland und Europa , insbesondere keine Unterstützung und Duldung mehr von Erdogans  geheimdienstlichen und fundamental islamistischen Gruppieren.  Einstellung aller Amtshilfen für Erdogan bei der Verfolgung politischer Oppositioneller. Schluss mit Behinderungen von Demokraten und internationalistischen Freiheitsbewegungen. Weg mit dem PKK Verbot.

Bundespolizei hält Demokratischen Protest auf Abstand

Während Anhänger von Erdogan und islamistischen Fundamentalisten und Terrorgruppen dem Despoten ,beschützt und abgeschirmt von den deutschen Sicherheitskraeften, zujubeln duerfen, werden die demokratischen Proteste  weit auf Abstand gehalten , mit bürokratischen Auflagen  schikaniert, in Köln teilweise sogar verboten und mit einem Überangebot von  martialisch ausgerüsteten  Polizeikräften begleitet.

Auftaktkundgebung Potsdamer Platz

Auftaktkundgebung Potsdamer Platz

 

Ein Angriff auf die Meinungs- und Pressefreiheit

Wir sind nicht die Türkei!

Die Meinungs- und Publikationsfreiheit ist unabdingbare Grundlage unserer freiheitlichen, demokratischen Gesellschaft in Deutschland.  Die Durchsuchung und Beschlagnahmung von Büchern beim Mezopotamien Verlags am 8. März verurteilen wir. Der Verbot vom  „Mezopotamien Verlag und Vertrieb GmbH“ sowie die „MIR Multimedia GmbH“ durch den Innenminister, begründet mit einer Verbindungen zur PKK, wurden bisher nicht bewiesen. Keines der Bücher des Mezopotamien Verlags ist in der Vergangenheit in Deutschland verboten oder auch nur in irgendeiner Weise beanstandet worden. Es drängt sich der Verdacht auf die Maßnahmen wurden auf Grund türkische Regierungsintervention durchgeführt.

Wir unterstützen den Protest des VDS in ver.di:

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