Die südkoreanische Regierung hat den Gewerkschaften des Landes den Krieg erklärt

SK 2887

Die südkoreanischen Gewerkschaften hatten friedlich gegen eine geplante Arbeitsrechtsreform protestiert, als die Polizei ihre Demonstration blockierte und mit Wasserwerfern angriff, wobei 51 Gewerkschafter_innen verhaftet wurden. Ein Kollege, der vom Wasserwerfer getroffen wurde, liegt seitdem im Koma.

Vor einigen Tagen hat die Polizei acht Büros der Koreanischen Konföderation der Gewerkschaften (KCTU) und ihrer Mitgliedsgewerkschaften und Regionalbüros durchsucht. Es wurden Computer, externe Festplatten und Sitzungsunterlagen beschlagnahmt.

Darüber hinaus wurde eine Haftbefehl für Sang-gyun Han, den Vorsitzenden der KCTU, erlassen. Er befindet sich momentan sozusagen im Kirchenasyl im buddhistischen Jogyesa-Tempel.

Die internationale Arbeiter_innenbewegung, darunter der Internationale Gewerkschaftsbund und die globale Gewerkschaftsbranchenverbände, haben zu einer massiven Online-Protest-Kampagne aufgerufen.

Wir müssen möglichst schnell tausende vn Gewerkschafter_innen weltweit mobilisieren, um diese brutale Repression zu verurteilen.

Bitte nehmt Euch einen Moment Zeit, um einen Nachricht an die Koreanische Regierung zu schicken, und diesen Aufruf weiterzuverbreiten.

Hier gehts zur Unterstützung des Protestbriefs von LabourStart:
http://www.labourstartcampaigns.net/show_campaign.cgi?c=2905