Ein Lieferkettengesetz jetzt!

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Es war der beeindruckender Abschluss einer Kampagne des breiten Bündnissses für ein Lieferkenntengesetz, das mit einer Aktion vor dem Kanzleramt am Mittwoch beendet wurde. Der Trägerkreis, der 110 Organisationen und Initiativen der Zivilgesellschaft umfasst, hatte 222.222 Unterschriften gesammelt, die der Kanzlerin überreicht werden sollten. Doch es fand sich niemand aus dem Kreis der Verantwortlichen der Bundesregierung, der bereit war, hier zu erscheinen. Stattdessen wurde die vorgesehene Beschlussfassung über ein solches Gesetz erneut verschoben. Die Bundesregierung ist stets schnell bei der Sache, wenn es darum geht, andere Regierungen an ihre menschenrechtlichen Verpflichtungen zu erinnern. Doch bei dem seit langem fälligen Gesetz, deutsche Unternehmen dazu zu verpflichten, Umweltschutz und Arbeitsrechte zu achten, wirkt sie wie „nicht zuständig“. Doch man darf ihr diese Nummer nicht durchgehen lassen. Es muss endlich ein wirkames Gesetz entlang der gesamten Lieferkette geben, das Ausbeutung und Naturzerstörung entgegentritt. Auffallend desinteressiert zeigten sich auch die Medien – leider auch vieler linker.

Die Postion der IG Metall zum Lieferkettengesetz findet sich hier: