„Einsam oder gemeinsam?“

Dokumentarfilm über die Solidarische Klinik in Thessaloniki
Anschließend Gespräch mit Mitarbeiterinnen der Klinik und des Filmes

SKTh

Film-Info:  70 Minuten, Griechisch mit deutschen Untertiteln, Thessaloniki 2016, von Eirini Karagkiozidou, Akis Kersanidis, Aimilia Kouyioumtzoglou, Kiki Moustakidou, Stavroula Poulimeni, Chrysa Tzelepi.

Trailer Film „Einsam oder gemeinsam“:

https://vimeo.com/157417827

*Stavroula Poulimeni*, eine der Film-Autorinnen, und*Eva Babalona*, eine Aktivistin der Klinik, sind anwesend und stehen für Fragen und Diskussion zur Verfügung.

am Mittwoch, 28. September 2016
um 19.00 Uhr
im Regenbogenkino
(Lausitzer Str. 22, 10999 Berlin-Kreuzberg)

Eintritt:
6.- € für Berufstätige, 5,- € für Studierende und 4,- € für Hartz
IV-Empfänger*innen

Im Gegenzug zu weiteren Krediten und als „Krisenmaßnahme“ verlangte die Troika von Griechenland, seine Staatsausgaben zurück zu schrauben und zu sparen. Diese Auflage traf auch das Gesundheitswesen hart: Binnen kurzem waren 30% der griechischen Bevölkerung ohne Krankenversicherung und damit ohne Zugang zu medizinischer Versorgung. Daraufhin wurden in vielen Städten solidarische Arztpraxen und Kliniken gegründet, in denen alle, die es brauchen – Einheimische, Eingewanderte und Geflüchtete – umsonst behandelt werden. Die Aktivistinnen und Aktivisten in diesen Kliniken arbeiten unentgeltlich, kollektiv und basisdemokratisch. Ihre Tätigkeit ist eine sehr praktische und sehr kämpferische Form des Widerstands gegen eine Politik, die Menschen in existenzielle Not und Einsamkeit treibt.

Die Solidarische Klinik in Thessaloniki (www.kiathess.gr <http://%28www.kiathess.gr>) war eine der ersten ihrer Art, und sie arbeitet nach wie vor. Der Film zeichnet ihre Geschichte nach und stellt
die allgemeinere Frage, ob solche Initiativen eine Gesellschaft solidarischer machen können.

Veranstalter: Bündnis Griechenlandsolidarität Berlin
<https://griechenlandsoliberlin.wordpress.com/>