Freihandel – der große Ettikettenschwindel

„Freihandel“. Hört sich gut an. Klingt nach Freiheit. Jeder kann kaufen und verkaufen,was er will. Doch genauer betrachtet, auf die sogenannten Fakten geschaut, entpuppt sich das Ganze als eine sehr gespaltene Angelegenheit. Eine Minderheit von Großkonzernen erhält in der Tat eine größere Freiheit bei ihren Geschäften. Doch für eine wesentlich größere Zahl von lohnabhängigen Menschen sinkt die Freiheit, zwischen gangbaren Wegen zur Existenzsicherung entscheiden zu können. Es wächst der Zwang, sich verschlechterten Arbeits- und Lebensbedingungen zu unterwerfen.  Das ist das Gegenteil von Freiheit. Werner Rügemer hat zum Thema „Freihandel“ in der neuen verdi-publik einen lesenswerten Artikel verfasst:

Werner Rügemer in publik 5-2017