IG Metall protestiert beim Präsidenten Kolumbiens Uribe gegen Morddrohungen

Aufgrund der kontinuierlichen Morddrohungen an kolumbianischen GewerkschafterInnen und europäischen AktivistInnen. richtete Berthold Huber, erster Vorsitzender der IG Metall, folgenden Protestbrief an den kolumbianischen Präsidenten – Álvaro UribeDer Brief wurde direkt an den Präsidenten und an die kolumbianische Botschaft per E-Mail gesendet.

Brief von Bertold Huber im Orginal
Der Inhalt des beigelegten Schreibens lautet sinngemäß:
Die IG Metall – eine Organisation in Deutschland, die über 2 Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der Metall-, Elektro-, Textil- und Holzbranche vertritt – hat über den Internationalen Gewerkschaftsbund Informationen über die ständigen Todesdrohungen an Gewerkschaftlern und weitere soziale Organisationen in Kolumbien erhalten. Ebenso haben wir erfahren, dass europäische Solidaritätsnetzwerke mit Kolumbien, in denen IG Metall-Mitglieder tätig sind, Morddrohungen erhalten haben. Die IG Metall bring ihre Sorge über die Straflosigkeit zum Ausdruck, in der unkontrollierte paramilitärische Gruppierungen wie die AUC (Amigos de Alvaro Uribe en Colombia – Freunde von Álvaro Uribe in Kolumbien) Gewerkschaftler und Aktivisten von sozialen Organisationen weiterhin einschüchtern und angreifen können. Wir fordern den Präsidenten Kolumbiens – Herrn Álvaro Uribe – dazu auf, mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln dafür zu sorgen, dass das Leben und die körperliche Unversertheit von kolumbianischen Bürgern und weiteren Aktivisten, die sich für ein freies und demokratisches Kolumbien einsetzen, garantiert wird. Ebenso muss er dafür sorgen, dass die grundlegenden, von der ILO unterzeichneten Gewerkschaftsrechte respektiert werden