„Kein schmutziger Deal mit der Türkei“

Unterstützt die Kampagne

HDP

Der Deal mit dem Erdogan Regime macht die Doppelbödigkeit und offensichtliche Skrupellosigkeit der aktuellen Politik von EU und Bundesregierung in besonderer Weise deutlich. Der Deal steht für ein ganzes Bündel von Maßnahmen, das keines der zentralen Probleme löst, sondern weiter – mit allen Folgen auch für uns in Europa – verschärft. Der Deal steht für die Abschottung und gleichzeitig für die Ausdehnung der Machtbasis der EU in den Nahen Osten und ist Pilot für neue schmutzige Deals nach Nordafrika.

Mit einer Kampagne rund um den Appell „Kein schmutziger Deal mit Türkei“ wollen wir den spürbaren Unmut vieler Menschen mit der aktuellen Türkeipolitik von EU und Bundesregierung artikulieren. Wir wollen öffentlichen, langanhaltenden, wachsenden Druck gegen eine Politik erzeugen, die Menschenrechtsverletzungen, Flüchtlingselend, Demokratieabbau, Terror und Krieg duldet oder sogar befeuert anstatt einzudämmen.

Beteiligen Sie sich an der Kampagne, unterschreiben Sie den Appell und überzeugen Sie Ihre Freunde.

Kein schmutziger Deal mit der Türkei !
Appell an die Bundesregierung

Wir fordern:

Schluss mit dem schmutzigen Deal mit der Türkei! Ein Politikwechsel muss her!

Keine Rückendeckung für Krieg gegen Menschenrechte, Demokratie und Frieden!

Der Deal löst kein Flüchtlingsproblem, bringt aber Krieg und Terror nach Europa.

Wir fordern die Unterstützung von Demokratie und Toleranz statt nationalistisch rassistischer Kriege und Terror im Nahen Osten.

Keine Gelder, keine Waffen, keine anderen logistischen oder militärischen Hilfeleistungen mehr an die Türkei Statt EU-Beitrittsperspektive diplomatischer Druck auf die Türkei zur Einstellung aller staatlichen Terrorhandlungen und friedensbehindernden Aktivitäten.

Schluss mit allen Sonderrechten für die Türkei in Europa. Schluss mit Behinderungen von Demokraten ,der linkspluralistischen Partei HDP und internationalistischen Freiheitsbewegungen. Weg mit dem PKK Verbot.

Konsequente Einhaltung der UNO Menschenrechts- und Genfer Flüchtlingskonventionen. Vertreter der Kurden an den Genfer Verhandlungstisch. Freier Zugang für Hilfslieferungen und Rückkehrer nach Rojava.

Nicht Böhmermann,sondern der Menschenrechtsverletzer Erdogan gehört vor Gericht !

Brechen wir das Schweigen und werden wir – in einer langandauernden Kampagne – so laut bis man uns hört!

Das vollständige Anschreiben an die Bundesregierung findet sich auf der:

Website der Kampagne

Übersicht der Organisationen und Persönlichkeiten , die bisher den Appell initiiert haben und die Kampagne unterstützen:

Unterstützer/innen