Suruc

Solidaritätserklärung mit den Opfern des faschistischen Anschlags in Suruc!

Wir Berliner IG- Metall Kolleginnen/en sind bestürzt und empört über das feige Attentat auf Jugendliche am 20.07.15 in Suruc. Ermordet wurden meist Mitglieder sozialistischer Jugendverbände aus der Türkei. Sie wollten vom Amara – Kulturzentrum aus in das 10 km entfernte Kobanê aufbrechen, um sich als Solidaritätsbrigarde am Wiederaufbau der Stadt zu beteiligen. Sie sind Opfer des faschistischen IS geworden, der mit seinem Terror den Kampf um Freiheit und Demokratie in Rojava behindern will.

Den Angehörigen, Freunden und Genossen gilt unsere tief empfundene Anteilnahme. Wir beteiligen uns an Protestaktionen und fordern die harte Bestrafung der Attentäter und Drahtzieher. Die türkische Erdogan Regierung trägt mit der jahrelangen Unterdrückung der kurdischen Volksbefreiungskräfte und der Duldung/Unterstützung des faschistischen IS eine wesentliche Verantwortung für das Attentat.

Wir fordern die sofortige Einstellung der Bombardements gegen die kurdische Guerilla und die Einrichtung eines humanitären Korridors für Kobanê. Dafür unterstützen wir die Onlinepetition „Öffnet die Grenzen – Kobane muss leben!“ (www.openpetition.de). Der Kampf für Freiheit und Demokratie ist unser gemeinsamer Kampf!

Solidarische Grüße

IG Metall Arbeitskreis Internationalismus Berlin

Berlin, 21.08.15

i.A. David Schumann

david.s.schumann@googlemail.com